Etappe 20: Unterschied zwischen den Versionen
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Heute wandern wir durch das blumenreiche und von Quellwassern erfüllte Val Civetta vorbei an aufgelassenen Almen zur 1929 erbauten Vazzolerhütte. An unserer linken Seite ragen die Wände der Civetta und der Moiazza in den Himmel. Über »Stock und Stein« erreichen wir schließlich die Carestiatohütte und den Passo Duran. | |||
== Wegbeschreibung == | == Wegbeschreibung == | ||
<!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --> | <!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ -->[[Datei:Karte Etappe 20.png|mini|Etappe 20]] | ||
Beim Aufbruch von der Tissihütte lassen wir unseren Aufstiegsweg von gestern links liegen und wandern stattdessen Richtung Südwesten am Bec di Mezzodi vorbei, bis wir wieder auf den Dolomitenweg 1 (auch Weg Nr. 560) treffen. Ohne nennenswerte Höhenunterschiede leitet uns der Weg vorbei an dem verfallenen Cason di Col Rean (1, 0:30h), umrundet das Massiv der Cima di Mede und trifft nach kurzem Abstieg auf die Fahrstraße zum Rifugio Vazzoler (2, 1:15h). Nahe der Hütte wurde 1958 ein der »Madonna vom Schnee« geweihtes Kirchlein zur Erinnerung an alle im Gebiet der Civetta tödlich verunglückten Bergsteiger errichtet. Die Namenstafeln an der Kapelle zeigen, dass es nicht wenige waren. | |||
Der Fahrstraße weiter folgend, steigen wir nun bis auf 1524 Meter ab. Unter uns im Tal liegt die Capanna Trieste mit ihrem großen Parkplatz. Tagesausflügler spazieren von dort zum Rifugio Vazzoler, aber auf den Wanderpfad zum Passo Duran verirren sie sich selten. Die Distanzen in den südlichen Dolomiten sind für kurze Tagestouren einfach zu lang. Dort, wo die Serpentinen beginnen, trennt sich der Dolomitenweg 1 (auch Weg Nr. 554) von der Straße. Noch geht es bergab, aber bald müssen wir wieder an Höhe gewinnen. Vorbei an den gewaltigen Moiazzawänden queren wir das oberste Corpassatal und erreichen nach den verfallenen Gebäuden der Casera di Camp schließlich die Sella del Camp (1933#m, 3, 3:30h). Jetzt sind wir endgültig auf der Südseite des Bergstocks angekommen. Heiß brennt die Sonne auf unseren steinigen, von Latschen gesäumten Pfad. Der würzige Duft der Latschenkiefern kombiniert mit den herrschenden Temperaturverhältnissen lassen unweigerlich die Assoziation an einem Saunagang aufkommen. Wehe dem Wanderer, der es versäumt hat, im Rifugio Vazzoler seine Wasserflasche randvoll zu machen! Rauf und runter, nach rechts und links, selten geradeaus führt uns der Weg schließlich zum Rücken des Col di Pass, wo hinter Latschen versteckt die Carestiatohütte (1834#m, 4, 4:15h) auf uns wartet. Sie wurde erst im Mai 2010 neu eröffnet, ist aber seit jeher ein beliebter Stützpunkt bei Kletterern, die sich anschicken, die anspruchsvolle Via Ferrata auf den Gipfel der Moiazza zu begehen. Die Hütte ist daher häufig gut gefüllt. Zum Glück bieten weiter unten an der stillen Straße des Passo Duran noch zwei weitere Hütten Unterkunft, das Refugio Cesare Tomè und das Refugio San Sebastiano. Wer seine Klettersteigausrüstung für die Begehung der Via Ferrata in der Schiara dorthin vorausgeschickt hat, wird ohnehin dieses Tagesziel anpeilen. Auf der Zufahrtsstraße zur Carestiato-Hütte und zuletzt über ein Wiesenstück gelangt man komfortabel zur Passstraße hinab (1601m, E, 5:00h). Wir beschließen den Wandertag dort mit einem entspannten Hüttenabend an einer für das Veneto so typischen, offenen Feuerstelle und einem Glas Rotwein. | |||
== Schlüsselstellen und Gefahren == | == Schlüsselstellen und Gefahren == | ||
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== Karten == | == Karten == | ||
<!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --> | <!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --> | ||
Kompasswanderkarte 77 Alpi Bellunesi, 1:50 000. | |||
Aktuelle Version vom 4. November 2026, 21:29 Uhr
| Tissihütte → Passo Duran | |
|---|---|
| Abschnitt | Süddolomiten |
| Strecke | 16 km |
| Aufstieg / Abstieg | ↑ 500 m / ↓ 960 m |
| Gehzeit | 5 h |
| Höchster Punkt | |
| Schwierigkeit | mittel |
| Stand: | |
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Überblick
Heute wandern wir durch das blumenreiche und von Quellwassern erfüllte Val Civetta vorbei an aufgelassenen Almen zur 1929 erbauten Vazzolerhütte. An unserer linken Seite ragen die Wände der Civetta und der Moiazza in den Himmel. Über »Stock und Stein« erreichen wir schließlich die Carestiatohütte und den Passo Duran.
Wegbeschreibung

Beim Aufbruch von der Tissihütte lassen wir unseren Aufstiegsweg von gestern links liegen und wandern stattdessen Richtung Südwesten am Bec di Mezzodi vorbei, bis wir wieder auf den Dolomitenweg 1 (auch Weg Nr. 560) treffen. Ohne nennenswerte Höhenunterschiede leitet uns der Weg vorbei an dem verfallenen Cason di Col Rean (1, 0:30h), umrundet das Massiv der Cima di Mede und trifft nach kurzem Abstieg auf die Fahrstraße zum Rifugio Vazzoler (2, 1:15h). Nahe der Hütte wurde 1958 ein der »Madonna vom Schnee« geweihtes Kirchlein zur Erinnerung an alle im Gebiet der Civetta tödlich verunglückten Bergsteiger errichtet. Die Namenstafeln an der Kapelle zeigen, dass es nicht wenige waren.
Der Fahrstraße weiter folgend, steigen wir nun bis auf 1524 Meter ab. Unter uns im Tal liegt die Capanna Trieste mit ihrem großen Parkplatz. Tagesausflügler spazieren von dort zum Rifugio Vazzoler, aber auf den Wanderpfad zum Passo Duran verirren sie sich selten. Die Distanzen in den südlichen Dolomiten sind für kurze Tagestouren einfach zu lang. Dort, wo die Serpentinen beginnen, trennt sich der Dolomitenweg 1 (auch Weg Nr. 554) von der Straße. Noch geht es bergab, aber bald müssen wir wieder an Höhe gewinnen. Vorbei an den gewaltigen Moiazzawänden queren wir das oberste Corpassatal und erreichen nach den verfallenen Gebäuden der Casera di Camp schließlich die Sella del Camp (1933#m, 3, 3:30h). Jetzt sind wir endgültig auf der Südseite des Bergstocks angekommen. Heiß brennt die Sonne auf unseren steinigen, von Latschen gesäumten Pfad. Der würzige Duft der Latschenkiefern kombiniert mit den herrschenden Temperaturverhältnissen lassen unweigerlich die Assoziation an einem Saunagang aufkommen. Wehe dem Wanderer, der es versäumt hat, im Rifugio Vazzoler seine Wasserflasche randvoll zu machen! Rauf und runter, nach rechts und links, selten geradeaus führt uns der Weg schließlich zum Rücken des Col di Pass, wo hinter Latschen versteckt die Carestiatohütte (1834#m, 4, 4:15h) auf uns wartet. Sie wurde erst im Mai 2010 neu eröffnet, ist aber seit jeher ein beliebter Stützpunkt bei Kletterern, die sich anschicken, die anspruchsvolle Via Ferrata auf den Gipfel der Moiazza zu begehen. Die Hütte ist daher häufig gut gefüllt. Zum Glück bieten weiter unten an der stillen Straße des Passo Duran noch zwei weitere Hütten Unterkunft, das Refugio Cesare Tomè und das Refugio San Sebastiano. Wer seine Klettersteigausrüstung für die Begehung der Via Ferrata in der Schiara dorthin vorausgeschickt hat, wird ohnehin dieses Tagesziel anpeilen. Auf der Zufahrtsstraße zur Carestiato-Hütte und zuletzt über ein Wiesenstück gelangt man komfortabel zur Passstraße hinab (1601m, E, 5:00h). Wir beschließen den Wandertag dort mit einem entspannten Hüttenabend an einer für das Veneto so typischen, offenen Feuerstelle und einem Glas Rotwein.
Schlüsselstellen und Gefahren
Unterkünfte
| Name | Höhe | Telefon | Geöffnet | Stand |
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Wasser und Einkehr
Varianten und Notabstiege
An- und Abreise
Aktuelle Hinweise
- Monat Jahr: …
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Karten
Kompasswanderkarte 77 Alpi Bellunesi, 1:50 000.