Zum Inhalt springen

Etappe 18: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Traumpfad München-Venedig
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
Zeile 4: Zeile 4:
| start        = Fedaiasee
| start        = Fedaiasee
| ziel          = Alleghe
| ziel          = Alleghe
| km            =
| km            = 19
| auf          =
| auf          = 40
| ab            =
| ab            = 1100
| zeit          =
| zeit          = 5
| hoechster    =
| hoechster    = Fedaiasee
| schwierigkeit =
| schwierigkeit = leicht
| gpx          =
| gpx          =
| stand        =  
| stand        =  
| vorher        = Etappe 17
| vorher        = Etappe 19
| weiter        = Etappe 19
| weiter        = Etappe 20
}}
}}


== Überblick ==
== Überblick ==
<!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. -->
<!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. -->
Nicht wenige Wanderer überspringen diese Etappe mit dem Bus, da beim Kartenstudium der Eindruck entsteht, dass ein beträchtlicher Streckenabschnitt auf einer viel befahrenen Straße zu laufen wäre. Dies ist aber nicht der Fall! Im ersten Teil dieser genussreichen Wanderung steigen wir vielmehr weglos über Wiesen bis nach Malga Ciapela ab. Danach schlendern wir durch die herrliche Sottogudaschlucht und gelangen schlussendlich über schön angelegte Wanderwege durch das Pettorina- und Cordèvoletal nach Alleghe.


== Wegbeschreibung ==
== Wegbeschreibung ==
<!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ -->
<!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ -->[[Datei:Karte Etappe 20.png|mini|Etappe 20]]
Vom Rifugio Ettore Castiglioni (A) wenden wir uns nach rechts, überqueren den Staudamm und gehen an der Südseite des Fedaiasees entlang, der hauptsächlich aus den Schmelzwassern der Marmolada-Gletscher gespeist wird. An der östlichen Seespitze angekommen haben wir den Fedaiapass erreicht. Historisch lag hier einmal die Grenzlinie zwischen dem Fürstbistum Brixen und der Republik Venedig, heute endet hier die Provinz Südtirol-Trento und das Veneto beginnt. Ab hier wandern wir also unter dem Zeichen des Markuslöwen!
 
Am Fedaiapass beginnen auf der rechten Seite die Wiesen einer Skiabfahrt. Teils weglos oder auf Trampelpfaden, teils auf besseren Wegen folgen wir dieser Abfahrt stets auf der rechten Talseite und kommen so zügig voran. Im unteren Bereich der Skitrasse orientieren wir uns an den Liftmasten und erreichen schließlich Malga Ciapela (1446m, 1, 1:45h).
 
Von dort gehen wir zum Eingang der Sottogudaschlucht (Ausschilderung Serrai). Durch diese etwa zwei Kilometer lange und oft nur wenige Meter breite Schlucht führt eine für den Verkehr gesperrte Straße. Sie wurde im Ersten Weltkrieg als Frontzugang erbaut und war bis in die späten 1990er Jahre Pflichtprogramm für Motorradfahrer. Heute geht es erfreulicherweise beschaulicher zu und man wird vor allem Spaziergänger antreffen. Seit einigen Jahren muss aber zur Durchquerung der Schlucht ein Helm getragen werden, den man vor Ort ausleihen kann. Ausserdem wird ein Eintrittspreis erhoben. Beim Örtchen Sottoguda, das mit schönen alten Bauernhäusern und einer bei Venedigwanderern sehr beliebten Pizzeria direkt am Weg aufwarten kann, endet die Schlucht (2, 2:30h). Von Sottoguda gelangen wir direkt in den Nachbarort Pian, wo am Ortsende ein beschilderter Wanderweg beginnt. Er leitet entlang des Pettorinabaches und des Flüsschens Cordèvole weitgehend autofrei nach Masarè. Viele schöne Rastplätze, teilweise mit Brunnen, laden uns jetzt zum Verweilen ein. Große Hinweisschilder am Weg geben über ihre Lage Auskunft, auch über den Streckenverlauf und den momentanen Standort. Um Alleghe anzusteuern, müssen wir uns von unserem komfortablen Weg hinter dem Dorf Le Grazie trennen. Etwa einen Kilometer nach der Straßenbrücke finden wir die Hängebrücke zur Ostseite des Torrente Cordèvole. Nach rechts und dann am Ufer des Alleghesees entlang erreichen wir in wenigen Minuten den hübschen Fremdenverkehrsort (E, 5:00h). Für Venediggeher, die am nächsten Tag ohne Seilbahnbenutzung zur Tissihütte aufsteigen wollen, ist es allerdings vorteilhafter, in Masarè zu übernachten. In diesem Fall bleibt man auf der Westseite des Tals und wandert in etwa einer halben Stunde zum Tagesziel.
 


== Schlüsselstellen und Gefahren ==
== Schlüsselstellen und Gefahren ==
Zeile 55: Zeile 62:
== Karten ==
== Karten ==
<!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). -->
<!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). -->
Kompasswanderkarte 59 Sellagruppe, 1:50000.

Aktuelle Version vom 4. November 2026, 21:19 Uhr

Etappe 18
Fedaiasee → Alleghe
Abschnitt Norddolomiten
Strecke 19 km
Aufstieg / Abstieg ↑ 40 m / ↓ 1100 m
Gehzeit 5 h
Höchster Punkt Fedaiasee
Schwierigkeit leicht
Stand:
← vorherige Etappe · nächste Etappe →

Überblick

Nicht wenige Wanderer überspringen diese Etappe mit dem Bus, da beim Kartenstudium der Eindruck entsteht, dass ein beträchtlicher Streckenabschnitt auf einer viel befahrenen Straße zu laufen wäre. Dies ist aber nicht der Fall! Im ersten Teil dieser genussreichen Wanderung steigen wir vielmehr weglos über Wiesen bis nach Malga Ciapela ab. Danach schlendern wir durch die herrliche Sottogudaschlucht und gelangen schlussendlich über schön angelegte Wanderwege durch das Pettorina- und Cordèvoletal nach Alleghe.

Wegbeschreibung

Etappe 20

Vom Rifugio Ettore Castiglioni (A) wenden wir uns nach rechts, überqueren den Staudamm und gehen an der Südseite des Fedaiasees entlang, der hauptsächlich aus den Schmelzwassern der Marmolada-Gletscher gespeist wird. An der östlichen Seespitze angekommen haben wir den Fedaiapass erreicht. Historisch lag hier einmal die Grenzlinie zwischen dem Fürstbistum Brixen und der Republik Venedig, heute endet hier die Provinz Südtirol-Trento und das Veneto beginnt. Ab hier wandern wir also unter dem Zeichen des Markuslöwen!

Am Fedaiapass beginnen auf der rechten Seite die Wiesen einer Skiabfahrt. Teils weglos oder auf Trampelpfaden, teils auf besseren Wegen folgen wir dieser Abfahrt stets auf der rechten Talseite und kommen so zügig voran. Im unteren Bereich der Skitrasse orientieren wir uns an den Liftmasten und erreichen schließlich Malga Ciapela (1446m, 1, 1:45h).

Von dort gehen wir zum Eingang der Sottogudaschlucht (Ausschilderung Serrai). Durch diese etwa zwei Kilometer lange und oft nur wenige Meter breite Schlucht führt eine für den Verkehr gesperrte Straße. Sie wurde im Ersten Weltkrieg als Frontzugang erbaut und war bis in die späten 1990er Jahre Pflichtprogramm für Motorradfahrer. Heute geht es erfreulicherweise beschaulicher zu und man wird vor allem Spaziergänger antreffen. Seit einigen Jahren muss aber zur Durchquerung der Schlucht ein Helm getragen werden, den man vor Ort ausleihen kann. Ausserdem wird ein Eintrittspreis erhoben. Beim Örtchen Sottoguda, das mit schönen alten Bauernhäusern und einer bei Venedigwanderern sehr beliebten Pizzeria direkt am Weg aufwarten kann, endet die Schlucht (2, 2:30h). Von Sottoguda gelangen wir direkt in den Nachbarort Pian, wo am Ortsende ein beschilderter Wanderweg beginnt. Er leitet entlang des Pettorinabaches und des Flüsschens Cordèvole weitgehend autofrei nach Masarè. Viele schöne Rastplätze, teilweise mit Brunnen, laden uns jetzt zum Verweilen ein. Große Hinweisschilder am Weg geben über ihre Lage Auskunft, auch über den Streckenverlauf und den momentanen Standort. Um Alleghe anzusteuern, müssen wir uns von unserem komfortablen Weg hinter dem Dorf Le Grazie trennen. Etwa einen Kilometer nach der Straßenbrücke finden wir die Hängebrücke zur Ostseite des Torrente Cordèvole. Nach rechts und dann am Ufer des Alleghesees entlang erreichen wir in wenigen Minuten den hübschen Fremdenverkehrsort (E, 5:00h). Für Venediggeher, die am nächsten Tag ohne Seilbahnbenutzung zur Tissihütte aufsteigen wollen, ist es allerdings vorteilhafter, in Masarè zu übernachten. In diesem Fall bleibt man auf der Westseite des Tals und wandert in etwa einer halben Stunde zum Tagesziel.


Schlüsselstellen und Gefahren

Unterkünfte

Name Höhe Telefon Geöffnet Stand
m
m

Wasser und Einkehr

Varianten und Notabstiege

An- und Abreise

Aktuelle Hinweise

  • Monat Jahr: …

Bilder

Karten

Kompasswanderkarte 59 Sellagruppe, 1:50000.