Zum Inhalt springen

Etappe 28: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Traumpfad München-Venedig
Die Seite wurde neu angelegt: „{{Etappe | nr = 28 | abschnitt = Piave | start = Jesolo | ziel = Venedig | km = | auf = | ab = | zeit = | hoechster = | schwierigkeit = | gpx = | stand = | vorher = Etappe 27 | weiter = }} == Überblick == <!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwa…“
 
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
Zeile 4: Zeile 4:
| start        = Jesolo
| start        = Jesolo
| ziel          = Venedig
| ziel          = Venedig
| km            =
| km            = 25
| auf          =
| auf          = 0
| ab            =
| ab            = 0
| zeit          =
| zeit          = 6:30
| hoechster    =
| hoechster    = Jesolo
| schwierigkeit =
| schwierigkeit = leicht
| gpx          =
| gpx          =
| stand        =  
| stand        =  
Zeile 18: Zeile 18:
== Überblick ==
== Überblick ==
<!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. -->
<!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. -->
Der letzte Wandertag belohnt mit zwei einmaligen Erlebnissen manche Mühen unserer langen Wanderung: das Baden im warmen Meerwasser und die Ankunft per Schiff im Becken von San Marco.


== Wegbeschreibung ==
== Wegbeschreibung ==
<!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ -->
<!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ -->[[Datei:Karte Etappe 28.png|mini|Etappe 28]]
Wir beginnen unseren letzten Wandertag an der Silebrücke, die wir am Vortag überquert haben und kehren als erstes auf das rechte Sileufer zurück. Nun folgen wir dem ruhigen und teilweise recht einsamen Weg, der sich stets an dieses Flussufer hält. Auf ihm umgehen wir  vollständig den Touristenrummel und Verkehrslärm des Strandbads Lido di Jesolo. Der Uferweg folgt dem Verlauf des Sile bis zu einer Schleuse, in der ein Kanal zur Lagune abzweigt (1, 2:15h). An dieser Schleuse überqueren wir den Kanal, halten uns dann rechts und wandern auf einem Feldweg an seiner linken Seite entlang. Ist wegen Schleusenbetriebs die Brücke kurzzeitig gesperrt, so lässt man sich dennoch nicht verleiten, auf dem Pfad auf der rechten Kanalseite weiterzugehen, denn er ist eine Sackgasse. Bis zur Kanalmündung gibt es nämlich keine Brücke mehr.
 
Endlich erreichen wir die Lagune und spazieren so, immer direkt am Wasser, in den Ort Cavallino (2, 3:00h). Hier bleiben wir auf der Uferstraße, bis nach rechts ein Feldweg (Via della Marinona) abzweigt. Auf ihm wandern wir nun wieder abseits jeden Verkehrs an der Lagune entlang. Nach etwa zwei Kilometern treffen wir erneut auf die Straße, die uns jetzt bis zu den Ca' Ballarin (3, 4:00h) führt. Wer sich inzwischen in den Anblick der Lagune verliebt hat, kann jetzt einfach immer weiter auf dieser Straße bleiben. Sie bringt uns, mit einigen Windungen und Biegungen, bis nach Punta Sabbioni.
 
Etwas kürzer und mit einem Abstecher zum Meer verbunden ist jedoch die im folgenden beschriebene Wegführung: Wir verlassen die Uferstraße nach links auf die Via delle Fonte. Nachdem wir einen Kanal überquert haben, wenden wir uns nach rechts auf die Via Sette Casoni. Nach etwa 600 Metern zweigt links die Via Felice Mendelsohn ab. Sie leitet uns geradeaus über die Via Fausta und hinab zu einem der wenigen Punkte am Cavallino, an denen das Meer direkt zugänglich ist (4, 4:30#h). Auch für gekühlte Getränke ist hier gesorgt. Manch einer entscheidet sich nun, seinen Weg am Strand fortzusetzen. Das ist selbstverständlich erlaubt, denn die zahlreichen Campingplätze hier dürfen den Zugang zum Wasser nicht blockieren. Allerdings ist die Rückkehr auf die Straße nicht ganz leicht, da eben wieder nur an wenigen Stellen möglich.
 
Bequemer ist es allerdings, nach dem obligatorischen Fußbad im Adriawasser auf der Via delle Batterie weiter nach Westen zu gehen. Sie knickt einmal nach rechts ab, außerdem ändert sie ihren Namen in Via Vettor Pisani und später in Via Brenta. Von all dem lassen wir uns aber nicht beirren und behalten einfach unsere Richtung bei, bis wir die Via Fausta zum zweiten Mal erreicht haben. Von hier sind es nur noch ein paar hundert Meter bis zum Hafen von Punta Sabbioni (E, 6:30h).
 
Die nun folgende Quartiersuche sollte sich danach richten, wie viel Zeit am Ziel noch bleibt. Stehen noch einige Tage zur Verfügung, findet man am besten gleich ein Domizil auf dem Cavallino, wenn möglich in der Nähe der Schiffsanlegestelle. Manche Campingplätze vermieten beispielsweise Bungalows in verschiedenen Größen mit Bad und Küche, die sicher nicht teurer sind als ein Hotelzimmer in Venedig, aber viel praktischer. Leider gelten auch in der Nachsaison in der Regel Mindestmietdauern von mehreren Tagen. Aber auch preisgünstige, kleine Pensionen kann man hier entdecken. Ist nur noch eine einzige Übernachtung geplant, sollte man sich ungeachtet des Preisniveaus natürlich in der Serenissima selbst eine Unterkunft suchen.
 
Das Schiff fährt ab Punta Sabbioni alle halbe Stunde von sehr früh morgens bis spät abends in etwa einer Stunde nach Venedig. Die Anlegestelle ist ganz in der Nähe des Markusplatzes. Vermessen wäre es, hier zu versuchen, die Sehenswürdigkeiten Venedigs zu beschreiben. Alleine über den Markusplatz ließen sich Bücher füllen. Das Minimalprogramm für eine Besichtigung sollte ein Besuch des Markusplatzes mit dem Dogenpalast und der Basilika S. Marco sein. Viel Spaß macht der Besuch des Marktes von Rialto. Pflicht ist auch die herrliche Fahrt auf dem Canal Grande vom Markusplatz zum Bahnhof. Weitere Bootslinien umrunden die Stadt und bringen uns auch hinaus auf die Lagune zur Glasbläserinsel Murano.


== Schlüsselstellen und Gefahren ==
== Schlüsselstellen und Gefahren ==
Zeile 55: Zeile 67:
== Karten ==
== Karten ==
<!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). -->
<!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). -->
Keine.

Aktuelle Version vom 4. November 2026, 22:04 Uhr

Etappe 28
Jesolo → Venedig
Abschnitt Piave
Strecke 25 km
Aufstieg / Abstieg ↑ 0 m / ↓ 0 m
Gehzeit 6:30 h
Höchster Punkt Jesolo
Schwierigkeit leicht
Stand:
← vorherige Etappe

Überblick

Der letzte Wandertag belohnt mit zwei einmaligen Erlebnissen manche Mühen unserer langen Wanderung: das Baden im warmen Meerwasser und die Ankunft per Schiff im Becken von San Marco.

Wegbeschreibung

Etappe 28

Wir beginnen unseren letzten Wandertag an der Silebrücke, die wir am Vortag überquert haben und kehren als erstes auf das rechte Sileufer zurück. Nun folgen wir dem ruhigen und teilweise recht einsamen Weg, der sich stets an dieses Flussufer hält. Auf ihm umgehen wir vollständig den Touristenrummel und Verkehrslärm des Strandbads Lido di Jesolo. Der Uferweg folgt dem Verlauf des Sile bis zu einer Schleuse, in der ein Kanal zur Lagune abzweigt (1, 2:15h). An dieser Schleuse überqueren wir den Kanal, halten uns dann rechts und wandern auf einem Feldweg an seiner linken Seite entlang. Ist wegen Schleusenbetriebs die Brücke kurzzeitig gesperrt, so lässt man sich dennoch nicht verleiten, auf dem Pfad auf der rechten Kanalseite weiterzugehen, denn er ist eine Sackgasse. Bis zur Kanalmündung gibt es nämlich keine Brücke mehr.

Endlich erreichen wir die Lagune und spazieren so, immer direkt am Wasser, in den Ort Cavallino (2, 3:00h). Hier bleiben wir auf der Uferstraße, bis nach rechts ein Feldweg (Via della Marinona) abzweigt. Auf ihm wandern wir nun wieder abseits jeden Verkehrs an der Lagune entlang. Nach etwa zwei Kilometern treffen wir erneut auf die Straße, die uns jetzt bis zu den Ca' Ballarin (3, 4:00h) führt. Wer sich inzwischen in den Anblick der Lagune verliebt hat, kann jetzt einfach immer weiter auf dieser Straße bleiben. Sie bringt uns, mit einigen Windungen und Biegungen, bis nach Punta Sabbioni.

Etwas kürzer und mit einem Abstecher zum Meer verbunden ist jedoch die im folgenden beschriebene Wegführung: Wir verlassen die Uferstraße nach links auf die Via delle Fonte. Nachdem wir einen Kanal überquert haben, wenden wir uns nach rechts auf die Via Sette Casoni. Nach etwa 600 Metern zweigt links die Via Felice Mendelsohn ab. Sie leitet uns geradeaus über die Via Fausta und hinab zu einem der wenigen Punkte am Cavallino, an denen das Meer direkt zugänglich ist (4, 4:30#h). Auch für gekühlte Getränke ist hier gesorgt. Manch einer entscheidet sich nun, seinen Weg am Strand fortzusetzen. Das ist selbstverständlich erlaubt, denn die zahlreichen Campingplätze hier dürfen den Zugang zum Wasser nicht blockieren. Allerdings ist die Rückkehr auf die Straße nicht ganz leicht, da eben wieder nur an wenigen Stellen möglich.

Bequemer ist es allerdings, nach dem obligatorischen Fußbad im Adriawasser auf der Via delle Batterie weiter nach Westen zu gehen. Sie knickt einmal nach rechts ab, außerdem ändert sie ihren Namen in Via Vettor Pisani und später in Via Brenta. Von all dem lassen wir uns aber nicht beirren und behalten einfach unsere Richtung bei, bis wir die Via Fausta zum zweiten Mal erreicht haben. Von hier sind es nur noch ein paar hundert Meter bis zum Hafen von Punta Sabbioni (E, 6:30h).

Die nun folgende Quartiersuche sollte sich danach richten, wie viel Zeit am Ziel noch bleibt. Stehen noch einige Tage zur Verfügung, findet man am besten gleich ein Domizil auf dem Cavallino, wenn möglich in der Nähe der Schiffsanlegestelle. Manche Campingplätze vermieten beispielsweise Bungalows in verschiedenen Größen mit Bad und Küche, die sicher nicht teurer sind als ein Hotelzimmer in Venedig, aber viel praktischer. Leider gelten auch in der Nachsaison in der Regel Mindestmietdauern von mehreren Tagen. Aber auch preisgünstige, kleine Pensionen kann man hier entdecken. Ist nur noch eine einzige Übernachtung geplant, sollte man sich ungeachtet des Preisniveaus natürlich in der Serenissima selbst eine Unterkunft suchen.

Das Schiff fährt ab Punta Sabbioni alle halbe Stunde von sehr früh morgens bis spät abends in etwa einer Stunde nach Venedig. Die Anlegestelle ist ganz in der Nähe des Markusplatzes. Vermessen wäre es, hier zu versuchen, die Sehenswürdigkeiten Venedigs zu beschreiben. Alleine über den Markusplatz ließen sich Bücher füllen. Das Minimalprogramm für eine Besichtigung sollte ein Besuch des Markusplatzes mit dem Dogenpalast und der Basilika S. Marco sein. Viel Spaß macht der Besuch des Marktes von Rialto. Pflicht ist auch die herrliche Fahrt auf dem Canal Grande vom Markusplatz zum Bahnhof. Weitere Bootslinien umrunden die Stadt und bringen uns auch hinaus auf die Lagune zur Glasbläserinsel Murano.

Schlüsselstellen und Gefahren

Unterkünfte

Name Höhe Telefon Geöffnet Stand
m
m

Wasser und Einkehr

Varianten und Notabstiege

An- und Abreise

Aktuelle Hinweise

  • Monat Jahr: …

Bilder

Karten

Keine.