Etappe 23: Unterschied zwischen den Versionen
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Heute heißt es Abschied nehmen von den Dolomiten. Nachdem wir die Nacht noch im Schoß einer wilden Gebirgslandschaft verbracht haben, werden wir am Ende dieser Halbtageswanderung von der lieblichen Atmosphäre des warmen Südens umschmeichelt, die uns mit Maronibäumen, Zedern und venezianischer Kunst empfängt. | |||
== Wegbeschreibung == | == Wegbeschreibung == | ||
<!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --> | <!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --> | ||
Wenn man am Morgen ausgeruht und nach einem guten Frühstück zur Schiara zurückblickt, kann man kaum glauben, dass man wirklich durch die Schluchten und Klüfte dieser Wand hierher gelangt sein soll. Neben den zwei versicherten und markierten Klettersteigen – der Via Ferrata Marmol und der Via Ferrata Zacchi – führen auch einige zum Teil sehr schwere Kletterrouten hinauf zur Schiara. Nach Westen zweigt ein Weg zum Bivacco Sperti und dem Gipfel des Burel ab, nach Osten kann man über eine herrliche Gratwanderung den Monte Pelf erreichen. Keine der Touren in diesem Gebiet ist besonders einfach und deswegen war das Rifugio 7° Alpini (A) stets ein Stützpunkt für erfahrene Bergwanderer und Alpinisten. Erst 1951 wurde es eingeweiht und gehört heute der Sektion Belluno. | |||
Von der Hütte aus steigen wir auf dem Weg 501 hinab ins Tal des Torrente Ardo. Schnell verlieren wir an Höhe. Kurz hinter den Casera dei Albrech und der Abzweigung des Wegs 507 überqueren wir bei Höhenmeter 690 dann den Gebirgsbach. Auf der rechten Talseite müssen wir nun doch wieder einige Meter aufsteigen, bis wir schließlich an den Case Bortot (700m, 1, 2:15h) die Straße nach Belluno erreichen. Im Jahr 1985 wurde an dieser Stelle ein Denkmal für die Gründer des Dolomitenhöhenwegs Nr. 1 errichtet. Über die Orte Gioz, Bolzano Bellunese und Vezzano erreichen wir den Ortsrand von Belluno. Wir überqueren an der Brücke am Ortseingang nicht den Ardo, sondern gehen geradeaus direkt ins Stadtzentrum (E, 4:00h). | |||
Belluno, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, liegt auf 373 Meter Meereshöhe an der Mündung des Ardo in den Piave und gilt mit ihren 37.000 Einwohnern als eine der schönsten Städte Italiens. Im Jahr 1999 war sie »Alpenstadt des Jahres«, ein Titel, der von einer internationalen Jury verliehen wird. Diese Auszeichnung ist Ehre und Verpflichtung zugleich, sollen doch die Titel tragenden Städte ihre Situation und Funktion im Alpenraum kritisch hinterfragen und konkrete Projekte nachhaltiger Entwicklung im Sinne der Alpenkonvention realisieren. | |||
Nach den Anstrengungen der letzten Wanderetappen können wir uns hier ruhigen Gewissens zumindest den verbleibenden Tag als Ruhetag gönnen. Das geschäftige Stadtzentrum von Belluno ist der großzügige Hauptplatz Piazza dei Martiri. Hier finden wir nicht nur die Touristeninformation, die deutschsprachiges Informationsmaterial für Besucher bereithält, sondern auch zum Faulenzen geeignete Straßencafès. | |||
== Schlüsselstellen und Gefahren == | == Schlüsselstellen und Gefahren == | ||
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== Karten == | == Karten == | ||
<!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --> | <!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --> | ||
Kompasswanderkarte 77 Alpi Bellunesi, 1:50 000. | |||
Version vom 4. November 2026, 21:42 Uhr
| Rifugio Settimo Alpini → Belluno | |
|---|---|
| Abschnitt | Süddolomiten |
| Strecke | 12 km |
| Aufstieg / Abstieg | ↑ 140 m / ↓ 1400 m |
| Gehzeit | 4 h |
| Höchster Punkt | |
| Schwierigkeit | leicht |
| Stand: | |
| ← vorherige Etappe · nächste Etappe → | |
Überblick
Heute heißt es Abschied nehmen von den Dolomiten. Nachdem wir die Nacht noch im Schoß einer wilden Gebirgslandschaft verbracht haben, werden wir am Ende dieser Halbtageswanderung von der lieblichen Atmosphäre des warmen Südens umschmeichelt, die uns mit Maronibäumen, Zedern und venezianischer Kunst empfängt.
Wegbeschreibung
Wenn man am Morgen ausgeruht und nach einem guten Frühstück zur Schiara zurückblickt, kann man kaum glauben, dass man wirklich durch die Schluchten und Klüfte dieser Wand hierher gelangt sein soll. Neben den zwei versicherten und markierten Klettersteigen – der Via Ferrata Marmol und der Via Ferrata Zacchi – führen auch einige zum Teil sehr schwere Kletterrouten hinauf zur Schiara. Nach Westen zweigt ein Weg zum Bivacco Sperti und dem Gipfel des Burel ab, nach Osten kann man über eine herrliche Gratwanderung den Monte Pelf erreichen. Keine der Touren in diesem Gebiet ist besonders einfach und deswegen war das Rifugio 7° Alpini (A) stets ein Stützpunkt für erfahrene Bergwanderer und Alpinisten. Erst 1951 wurde es eingeweiht und gehört heute der Sektion Belluno.
Von der Hütte aus steigen wir auf dem Weg 501 hinab ins Tal des Torrente Ardo. Schnell verlieren wir an Höhe. Kurz hinter den Casera dei Albrech und der Abzweigung des Wegs 507 überqueren wir bei Höhenmeter 690 dann den Gebirgsbach. Auf der rechten Talseite müssen wir nun doch wieder einige Meter aufsteigen, bis wir schließlich an den Case Bortot (700m, 1, 2:15h) die Straße nach Belluno erreichen. Im Jahr 1985 wurde an dieser Stelle ein Denkmal für die Gründer des Dolomitenhöhenwegs Nr. 1 errichtet. Über die Orte Gioz, Bolzano Bellunese und Vezzano erreichen wir den Ortsrand von Belluno. Wir überqueren an der Brücke am Ortseingang nicht den Ardo, sondern gehen geradeaus direkt ins Stadtzentrum (E, 4:00h).
Belluno, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, liegt auf 373 Meter Meereshöhe an der Mündung des Ardo in den Piave und gilt mit ihren 37.000 Einwohnern als eine der schönsten Städte Italiens. Im Jahr 1999 war sie »Alpenstadt des Jahres«, ein Titel, der von einer internationalen Jury verliehen wird. Diese Auszeichnung ist Ehre und Verpflichtung zugleich, sollen doch die Titel tragenden Städte ihre Situation und Funktion im Alpenraum kritisch hinterfragen und konkrete Projekte nachhaltiger Entwicklung im Sinne der Alpenkonvention realisieren.
Nach den Anstrengungen der letzten Wanderetappen können wir uns hier ruhigen Gewissens zumindest den verbleibenden Tag als Ruhetag gönnen. Das geschäftige Stadtzentrum von Belluno ist der großzügige Hauptplatz Piazza dei Martiri. Hier finden wir nicht nur die Touristeninformation, die deutschsprachiges Informationsmaterial für Besucher bereithält, sondern auch zum Faulenzen geeignete Straßencafès.
Schlüsselstellen und Gefahren
Unterkünfte
| Name | Höhe | Telefon | Geöffnet | Stand |
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| m | ||||
| m |
Wasser und Einkehr
Varianten und Notabstiege
An- und Abreise
Aktuelle Hinweise
- Monat Jahr: …
Bilder
Karten
Kompasswanderkarte 77 Alpi Bellunesi, 1:50 000.