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Etappe 09: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Traumpfad München-Venedig
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== Wegbeschreibung ==
== Wegbeschreibung ==
<!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ -->
<!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ -->
Unser erstes Zwischenziel heute ist der Pluderlingsattel, den wir von der Lizumer Hütte aus auf dem Wanderweg 323 erreichen. Er verläuft entlang der östlichen Talseite. Das Wirtschaftssträßchen, das direkt vom Haus weg in die Lizumer Böden führt, lassen wir rechts liegen. Kurz vor dem Sattel wird der anfangs gemütliche Weg steil, und die letzten Meter hinauf sind mühevoll und schweißtreibend. Der Blick vom Pluderlingsattel (2743m, 1, 2:30h) entschädigt uns jedoch für die Anstrengung: Die Aussicht auf den nahen Tuxer Hauptkamm, die Hohen Tauern, auf die Ötztaler Gletscherberge und zurück zu den hellen Kalkwänden des Karwendels ist überwältigend. Wer noch höher hinaus will, kann von hier aus in wenigen Minuten der leicht zu erklimmenden Geierspitze (2854#m) einen Besuch abstatten. Der Abstiegspfad auf dem schiefrigen Gestein hinunter zu den Toten Böden ist schmal und der Hang in Richtung Junssee sehr steil. Die kargen und teils feuchten Matten geben für die Almwirtschaft nichts her, für den botanisch Interessierten hingegen sind sie eine Fundgrube seltener Polsterpflanzen.  
Unser erstes Zwischenziel heute ist der Pluderlingsattel, den wir von der Lizumer Hütte aus auf dem Wanderweg 323 erreichen. Er verläuft entlang der östlichen Talseite. Das Wirtschaftssträßchen, das direkt vom Haus weg in die Lizumer Böden führt, lassen wir rechts liegen. Kurz vor dem Sattel wird der anfangs gemütliche Weg steil, und die letzten Meter hinauf sind mühevoll und schweißtreibend. Der Blick vom Pluderlingsattel (2743m, 1, 2:30h) entschädigt uns jedoch für die Anstrengung: Die Aussicht auf den nahen Tuxer Hauptkamm, die Hohen Tauern, auf die Ötztaler Gletscherberge und zurück zu den hellen Kalkwänden des Karwendels ist überwältigend. Wer noch höher hinaus will, kann von hier aus in wenigen Minuten der leicht zu erklimmenden Geierspitze (2854m) einen Besuch abstatten. Der Abstiegspfad auf dem schiefrigen Gestein hinunter zu den Toten Böden ist schmal und der Hang in Richtung Junssee sehr steil. Die kargen und teils feuchten Matten geben für die Almwirtschaft nichts her, für den botanisch Interessierten hingegen sind sie eine Fundgrube seltener Polsterpflanzen.  


Hinüber zum Gschützspitzsattel halten wir uns immer an die rechten Berghänge, vorbei an den Toten Böden (2, 3:15h), die sich Richtung Hochwartspitze erstrecken. Der Gschützspitzsattel (2657#m, 3, 4:30h) ist die tiefste Einsenkung am gegenüberliegenden Bergkamm. Nach dem zweiten steilen Aufstieg sehen wir erstmals das Tuxer-Joch-Haus, unser Tagesziel. Es liegt 350 Meter unter uns am Ende des ansteigenden Weitentales. Vom Gschützspitzsattel hinunter ins Tal führt der Abstieg zu den Wiesenhängen unterhalb der Gschützspitze, also in Richtung Osten und Südosten. Wenn wir unten im Weitental (4, 5:45h) auf den breiten und bequemen Weg stoßen, der nach rechts zur Hütte führt, haben wir unser Tagwerk für heute im wesentlichen vollbracht und die restlichen 300 Höhenmeter dorthin sind jetzt eigentlich nur noch ein gemütlicher Spaziergang. Die Lage des Tuxer Joches gegenüber den eisgepanzerten Bergmajestäten Olperer, Gefrorene Wand und Hoher Riffler ist beeindruckend schön, und wir dürfen uns auf einen geruhsamen Bergabend im Tuxer-Joch-Haus freuen (2313m, E, 7:00h).  
Hinüber zum Gschützspitzsattel halten wir uns immer an die rechten Berghänge, vorbei an den Toten Böden (2, 3:15h), die sich Richtung Hochwartspitze erstrecken. Der Gschützspitzsattel (2657#m, 3, 4:30h) ist die tiefste Einsenkung am gegenüberliegenden Bergkamm. Nach dem zweiten steilen Aufstieg sehen wir erstmals das Tuxer-Joch-Haus, unser Tagesziel. Es liegt 350 Meter unter uns am Ende des ansteigenden Weitentales. Vom Gschützspitzsattel hinunter ins Tal führt der Abstieg zu den Wiesenhängen unterhalb der Gschützspitze, also in Richtung Osten und Südosten. Wenn wir unten im Weitental (4, 5:45h) auf den breiten und bequemen Weg stoßen, der nach rechts zur Hütte führt, haben wir unser Tagwerk für heute im wesentlichen vollbracht und die restlichen 300 Höhenmeter dorthin sind jetzt eigentlich nur noch ein gemütlicher Spaziergang. Die Lage des Tuxer Joches gegenüber den eisgepanzerten Bergmajestäten Olperer, Gefrorene Wand und Hoher Riffler ist beeindruckend schön, und wir dürfen uns auf einen geruhsamen Bergabend im Tuxer-Joch-Haus freuen (2313m, E, 7:00h).


== Schlüsselstellen und Gefahren ==
== Schlüsselstellen und Gefahren ==

Version vom 4. November 2026, 20:14 Uhr

Etappe 09
Lizumer Hütte → Tuxerjochhaus
Abschnitt Zentralalpen
Strecke 10 km
Aufstieg / Abstieg ↑ 1060 m / ↓ 770 m
Gehzeit 7 h
Höchster Punkt Gschützspitzsattel
Schwierigkeit mittel
Stand:
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Überblick

Einsam ist der Weg von der Lizumer Hütte zum Tuxer Ferner. Umso überraschender ist der rege Betrieb im Sommerskigebiet auf dem Gletscher, den wir von unserem Tagesziel, dem Tuxerjochhaus, beobachten können.

Wegbeschreibung

Unser erstes Zwischenziel heute ist der Pluderlingsattel, den wir von der Lizumer Hütte aus auf dem Wanderweg 323 erreichen. Er verläuft entlang der östlichen Talseite. Das Wirtschaftssträßchen, das direkt vom Haus weg in die Lizumer Böden führt, lassen wir rechts liegen. Kurz vor dem Sattel wird der anfangs gemütliche Weg steil, und die letzten Meter hinauf sind mühevoll und schweißtreibend. Der Blick vom Pluderlingsattel (2743m, 1, 2:30h) entschädigt uns jedoch für die Anstrengung: Die Aussicht auf den nahen Tuxer Hauptkamm, die Hohen Tauern, auf die Ötztaler Gletscherberge und zurück zu den hellen Kalkwänden des Karwendels ist überwältigend. Wer noch höher hinaus will, kann von hier aus in wenigen Minuten der leicht zu erklimmenden Geierspitze (2854m) einen Besuch abstatten. Der Abstiegspfad auf dem schiefrigen Gestein hinunter zu den Toten Böden ist schmal und der Hang in Richtung Junssee sehr steil. Die kargen und teils feuchten Matten geben für die Almwirtschaft nichts her, für den botanisch Interessierten hingegen sind sie eine Fundgrube seltener Polsterpflanzen.

Hinüber zum Gschützspitzsattel halten wir uns immer an die rechten Berghänge, vorbei an den Toten Böden (2, 3:15h), die sich Richtung Hochwartspitze erstrecken. Der Gschützspitzsattel (2657#m, 3, 4:30h) ist die tiefste Einsenkung am gegenüberliegenden Bergkamm. Nach dem zweiten steilen Aufstieg sehen wir erstmals das Tuxer-Joch-Haus, unser Tagesziel. Es liegt 350 Meter unter uns am Ende des ansteigenden Weitentales. Vom Gschützspitzsattel hinunter ins Tal führt der Abstieg zu den Wiesenhängen unterhalb der Gschützspitze, also in Richtung Osten und Südosten. Wenn wir unten im Weitental (4, 5:45h) auf den breiten und bequemen Weg stoßen, der nach rechts zur Hütte führt, haben wir unser Tagwerk für heute im wesentlichen vollbracht und die restlichen 300 Höhenmeter dorthin sind jetzt eigentlich nur noch ein gemütlicher Spaziergang. Die Lage des Tuxer Joches gegenüber den eisgepanzerten Bergmajestäten Olperer, Gefrorene Wand und Hoher Riffler ist beeindruckend schön, und wir dürfen uns auf einen geruhsamen Bergabend im Tuxer-Joch-Haus freuen (2313m, E, 7:00h).

Schlüsselstellen und Gefahren

Unterkünfte

Name Höhe Telefon Geöffnet Stand
m
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Wasser und Einkehr

Varianten und Notabstiege

An- und Abreise

Aktuelle Hinweise

  • Monat Jahr: …

Bilder

Karten

Alpenvereinskarte 33, Tuxer Alpen, 1:50.000.