Etappe 14: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Lüsener Alm und eine sich nach Süden erstreckende Kette von kleinen Gipfeln umschließen halbmondförmig das Lüsener Tal. Auf beinahe gleich bleibender Höhe wandern wir auf einem aussichtsreichen Weg entlang dieser Kammlinie. Über die Peitlerscharte betreten wir dann die Dolomiten, eine der beeindruckendsten Landschaften Europas. | |||
== Wegbeschreibung == | == Wegbeschreibung == | ||
<!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --> | <!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ -->[[Datei:Karte Etappe 14.png|mini|Etappe 14]] | ||
Variante über die Kreuzwiesenhütte: Nach unserem Aufbruch von der Hütte (A) wandern wir zunächst ein Stück die Fahrstraße entlang, biegen jedoch bald links in den als Weg 2A bezeichneten Pfad ein. Wir schneiden so ein gutes Stück der Straßenserpentine ab. Nachdem wir die Straße wieder erreicht haben, bleiben wir auf ihr und folgen den Markierungen >>2B<<. Wenn nur wenig später aber der Weg mit der Nummer 2 links hinauf zur Astalm und zum Jakobsstöckl (1, 1:15h) abzweigt, verlassen wir die Straße endgültig. Vom Jakobsstöckl aus bringt uns der Wanderpfad mit der Nummer 10 zur Wieseralm (Wegweiser), die wir, an der Flanke des Jakobskopfes entlang, in einer guten halben Stunde erreichen. Hier schwenken wir nach rechts auf den Weg 10 und 11S Richtung Glittner See ein. Zunächst müssen wir aber noch auf das gleichnamige Joch, das eigentlich ein Gipfel ist, hinauf. Der in einer kleinen Seenplatte gelegene Glittner See (2151#m, 2, 2:30#h) wird hauptsächlich vom Schmelzwasser gespeist und ist nur rund einen Meter tief. An ihm vorbei steigen wir zur Turnaretschhütte ab (2030m, 3, 2:45h). | |||
Auf der Zufahrtsstraße zur Hütte wandern wir in wenigen Minuten zum Lüsener Joch (2008#m, 4, 3:00#h). An der Weggabelung kurz vor dem Joch, das ein alter Übergang von Lüsen in das ladinische Untermoi bzw. Antermoia ist, halten wir uns rechts. Von hier aus leisten wir uns einen kurzen Abstecher auf den Maurerberg (5, 4:15h, Markierung 1A), der einen spektakulären Ausblick auf die schneebedeckten Gipfel der Zentralalpen bietet, bevor wir auf komfortablen Wegen die aussichtsreiche Maurerberghütte (6, 4:45h) erreichen. Als nächstes wird nun das Würzjoch angepeilt. Von der Hütte links hinab leitet uns eine Wirtschaftsstraße etwas umständlich im Zick-Zack zur Passstraße, der wir etwa 500 Meter bergauf Richtung Süden folgen. Der rechts abzweigende Weg 1 (und 8) bringt uns schließlich zur Ütia de Börz und zum Würzjoch (7, 6:00h). Dieses beliebte Ausflugsziel liegt direkt gegenüber der 700 Meter hohen Nordwand des Peitlerkofels. Wir mischen uns unter die Spaziergänger und schlendern gemütlich über Wiesen auf dem Weg 8A zum Peitlerkofel hin. Sobald wir dem Berg näher kommen, wird unser anfangs bequemer Weg zu einem hier und da auch recht luftigen Steig. Beim Schartenbach vereinigt sich der Pfad dann mit dem Dolomitenhöhenweg 2. Bevor wir aber unseren heute wohl verdienten Feierabend antreten können, heißt es noch 300 Höhenmeter zur Peitlerscharte (8, 6:15h) aufzusteigen. Dort genießen wir die herrliche Aussicht und spazieren dann eben in gut 30 Minuten zur Schlüterhütte (E, 7:15h). | |||
Variante von Lüsen: Beim Aufbruch von Lüsen leitet uns der tiefe Einschnitt des Lasankenbachtals den größten Teil des Weges nach Süden. Im Ortskern von Lüsen beginnt der Wanderweg 1. Vorbei an St. Nikolaus und dem Weiler Stadeln kommen wir nach vier bis fünf Stunden am Talende auf der Müllerwiese an. Wir treffen auf die Passstraße zum Würzjoch, auf der wir etwa 250 Meter Richtung Süden wandern. An einer Spitzkehre trennt sich unser Weg geradeaus von der Straße und vereint sich nach einem Kilometer mit dem Dolomitenhöhenweg 2 (weiter wie oben). | |||
Variante von Brixen: Den Aufstieg von Brixen erleichtern wir uns, indem wir am Busbahnhof im Stadtzentrum den Bus zur Talstation Plosegondel und dann die Ploseseilbahn nach Kreuztal nehmen. Auf fast gleich bleibender Höhe wandern wir auf dem Weg 17 bzw. 17A zur Roßalm. Etwa einen Kilometer nach der Alm stoßen wir auf den Dolomitenweg 2, dem wir nun nach rechts folgen. An der Haslhütte vorbei erreichen wir Peitlerscharte und Schlüterhütte in vier bis fünf Stunden. | |||
== Schlüsselstellen und Gefahren == | == Schlüsselstellen und Gefahren == | ||
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== Karten == | == Karten == | ||
<!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --> | <!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --> | ||
Kompasswanderkarte 56 Brixen/Bressanone, 1:50 000. | |||
Aktuelle Version vom 4. November 2026, 20:59 Uhr
| Lüsener Alm → Schlüterhütte | |
|---|---|
| Abschnitt | Norddolomiten |
| Strecke | 21 km |
| Aufstieg / Abstieg | ↑ 1040 m / ↓ 670 m |
| Gehzeit | 7:30 h |
| Höchster Punkt | Peitlerscharte |
| Schwierigkeit | mittel |
| Stand: | |
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Überblick
Die Lüsener Alm und eine sich nach Süden erstreckende Kette von kleinen Gipfeln umschließen halbmondförmig das Lüsener Tal. Auf beinahe gleich bleibender Höhe wandern wir auf einem aussichtsreichen Weg entlang dieser Kammlinie. Über die Peitlerscharte betreten wir dann die Dolomiten, eine der beeindruckendsten Landschaften Europas.
Wegbeschreibung

Variante über die Kreuzwiesenhütte: Nach unserem Aufbruch von der Hütte (A) wandern wir zunächst ein Stück die Fahrstraße entlang, biegen jedoch bald links in den als Weg 2A bezeichneten Pfad ein. Wir schneiden so ein gutes Stück der Straßenserpentine ab. Nachdem wir die Straße wieder erreicht haben, bleiben wir auf ihr und folgen den Markierungen >>2B<<. Wenn nur wenig später aber der Weg mit der Nummer 2 links hinauf zur Astalm und zum Jakobsstöckl (1, 1:15h) abzweigt, verlassen wir die Straße endgültig. Vom Jakobsstöckl aus bringt uns der Wanderpfad mit der Nummer 10 zur Wieseralm (Wegweiser), die wir, an der Flanke des Jakobskopfes entlang, in einer guten halben Stunde erreichen. Hier schwenken wir nach rechts auf den Weg 10 und 11S Richtung Glittner See ein. Zunächst müssen wir aber noch auf das gleichnamige Joch, das eigentlich ein Gipfel ist, hinauf. Der in einer kleinen Seenplatte gelegene Glittner See (2151#m, 2, 2:30#h) wird hauptsächlich vom Schmelzwasser gespeist und ist nur rund einen Meter tief. An ihm vorbei steigen wir zur Turnaretschhütte ab (2030m, 3, 2:45h).
Auf der Zufahrtsstraße zur Hütte wandern wir in wenigen Minuten zum Lüsener Joch (2008#m, 4, 3:00#h). An der Weggabelung kurz vor dem Joch, das ein alter Übergang von Lüsen in das ladinische Untermoi bzw. Antermoia ist, halten wir uns rechts. Von hier aus leisten wir uns einen kurzen Abstecher auf den Maurerberg (5, 4:15h, Markierung 1A), der einen spektakulären Ausblick auf die schneebedeckten Gipfel der Zentralalpen bietet, bevor wir auf komfortablen Wegen die aussichtsreiche Maurerberghütte (6, 4:45h) erreichen. Als nächstes wird nun das Würzjoch angepeilt. Von der Hütte links hinab leitet uns eine Wirtschaftsstraße etwas umständlich im Zick-Zack zur Passstraße, der wir etwa 500 Meter bergauf Richtung Süden folgen. Der rechts abzweigende Weg 1 (und 8) bringt uns schließlich zur Ütia de Börz und zum Würzjoch (7, 6:00h). Dieses beliebte Ausflugsziel liegt direkt gegenüber der 700 Meter hohen Nordwand des Peitlerkofels. Wir mischen uns unter die Spaziergänger und schlendern gemütlich über Wiesen auf dem Weg 8A zum Peitlerkofel hin. Sobald wir dem Berg näher kommen, wird unser anfangs bequemer Weg zu einem hier und da auch recht luftigen Steig. Beim Schartenbach vereinigt sich der Pfad dann mit dem Dolomitenhöhenweg 2. Bevor wir aber unseren heute wohl verdienten Feierabend antreten können, heißt es noch 300 Höhenmeter zur Peitlerscharte (8, 6:15h) aufzusteigen. Dort genießen wir die herrliche Aussicht und spazieren dann eben in gut 30 Minuten zur Schlüterhütte (E, 7:15h).
Variante von Lüsen: Beim Aufbruch von Lüsen leitet uns der tiefe Einschnitt des Lasankenbachtals den größten Teil des Weges nach Süden. Im Ortskern von Lüsen beginnt der Wanderweg 1. Vorbei an St. Nikolaus und dem Weiler Stadeln kommen wir nach vier bis fünf Stunden am Talende auf der Müllerwiese an. Wir treffen auf die Passstraße zum Würzjoch, auf der wir etwa 250 Meter Richtung Süden wandern. An einer Spitzkehre trennt sich unser Weg geradeaus von der Straße und vereint sich nach einem Kilometer mit dem Dolomitenhöhenweg 2 (weiter wie oben).
Variante von Brixen: Den Aufstieg von Brixen erleichtern wir uns, indem wir am Busbahnhof im Stadtzentrum den Bus zur Talstation Plosegondel und dann die Ploseseilbahn nach Kreuztal nehmen. Auf fast gleich bleibender Höhe wandern wir auf dem Weg 17 bzw. 17A zur Roßalm. Etwa einen Kilometer nach der Alm stoßen wir auf den Dolomitenweg 2, dem wir nun nach rechts folgen. An der Haslhütte vorbei erreichen wir Peitlerscharte und Schlüterhütte in vier bis fünf Stunden.
Schlüsselstellen und Gefahren
Unterkünfte
| Name | Höhe | Telefon | Geöffnet | Stand |
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Wasser und Einkehr
Varianten und Notabstiege
An- und Abreise
Aktuelle Hinweise
- Monat Jahr: …
Bilder
Karten
Kompasswanderkarte 56 Brixen/Bressanone, 1:50 000.