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	<title>Traumpfad München-Venedig - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://weitwandern.de/index.php?title=Etappe_12&amp;diff=136</id>
		<title>Etappe 12</title>
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		<updated>2026-11-04T20:44:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 12&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Zentralalpen&lt;br /&gt;
| start         = Stein&lt;br /&gt;
| ziel          = Pfunders&lt;br /&gt;
| km            = 18&lt;br /&gt;
| auf           = 1140&lt;br /&gt;
| ab            = 1530&lt;br /&gt;
| zeit          = 8&lt;br /&gt;
| hoechster     = Gliderschartl&lt;br /&gt;
| schwierigkeit = schwer&lt;br /&gt;
| gpx           =&lt;br /&gt;
| stand         = &lt;br /&gt;
| vorher        = Etappe 11&lt;br /&gt;
| weiter        = Etappe 13&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einsam und selten begangen ist der Weg über das Gliderschartl. Vor allem Schmuggler schätzten diese Pfade – sogar noch bis in unsere Zeit hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von Stein (A) aus wandern wir zunächst auf der Straße abwärts und biegen bei der ersten Abzweigung nach links auf die Fahrstraße zum Pfitscherjoch ein. Links zweigt bald ein Steig ab, der die zweite Serpentine abschneidet. Bei der dritten Kehre verlassen wir die Straße geradeaus auf dem markierten Weg Nr. 1 Richtung Hochfeilerhütte. Bei den verfallenden und umwucherten Unterberghütten (1, 1:15h) zweigt rechts der weiterhin deutlich bezeichnete Steig in das Tal des Gliderbachs ab. Dieses durchwandern wir auf der linken Bachseite zwischen Gamsstetten und Pletzenspitze bis zur Brücke, auf der wir das Bächlein queren (2, 1:30#h). Schließlich trennt sich unser Weg vom Gliderbach und wendet sich, über eine Schulter verlaufend, dem weltentrückten Gliderschartl (2644m, 3, 4:00#h) zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Joch fällt das Gelände sanft in eine malerische, kleine Hochfläche ab, in die der Grindler See (auch Sillwellersee genannt) eingebettet ist (4, 4:30h). Am Abfluss des Sees beginnt der gut gekennzeichnete Abstiegspfad mit der Nummer 20. Vorbei an der Oberen Engbergalm (Einkehr, 5, 5:15h), der Unteren Lapaalm und der Unteren Engbergalm streben wir über die ausgedehnten und durch die intensive Almwirtschaft teilweise auch stark beschädigten Weideflächen des Weitenbergtals der Duner Klamm zu. Auf einer breiten Wirtschaftsstraße passieren wir diese zügig und erreichen schließlich den Weiler Dun (1470m, 6, 6:30h). Dort trifft unser Weg auf die Autostraße ins Tal, der man natürlich jetzt einfach nach rechts abwärts folgen kann. Zwar muss man sich auf dieser abgeschiedenen Straße nicht wirklich vor allzu viel Verkehr fürchten, aber dennoch ist es empfehlenswert, für den weiteren Abstieg den am gegenüberliegenden Hang verlaufenden, reizenden Steig mit der Nummer 13 zu wählen, auf dem uns die restliche Wegstrecke erheblich kurzweiliger vorkommen wird als auf der Straße. Man geht also besser zunächst nach links aufwärts und orientiert sich erst beim Erreichen des Steiges nach rechts Richtung Süden und somit talauswärts. Unser Weglein ist mit rot-weiß-roten Farbmarken versehen und führt, angelehnt an eine Felswand, hoch über dem Pfunderer Bach hinab zum Tagesziel. Wir passieren einige Brücken und kreuzen mehrere Teersträßchen, wo wir uns jeweils auf der gegenüberliegenden Seite die Fortsetzung unseres schmalen Pfades suchen (auf Markierungen achten!). An einer Kapelle vorbei erreichen wir schließlich erneut eine asphaltierte Straße, auf der wir nun endgültig nach rechts ins Tal und in den kleinen Ort  Pfunders hinabsteigen (1134m, E, 8:00h).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tabacco 037 Hochfeiler/Gran Pilastro, 1:25 000.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://weitwandern.de/index.php?title=Etappe_11&amp;diff=135</id>
		<title>Etappe 11</title>
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		<updated>2026-11-04T20:40:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 11&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Zentralalpen&lt;br /&gt;
| start         = Olpererhütte&lt;br /&gt;
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| km            = 11&lt;br /&gt;
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| ab            = 1300&lt;br /&gt;
| zeit          = 5:30&lt;br /&gt;
| hoechster     = Pfitscherjoch&lt;br /&gt;
| schwierigkeit = leicht&lt;br /&gt;
| gpx           =&lt;br /&gt;
| stand         = &lt;br /&gt;
| vorher        = Etappe 10&lt;br /&gt;
| weiter        = Etappe 12&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach elf Wandertagen auf der Alpennordseite überschreiten wir heute auf teilweise recht belebten Wegen den Alpenhauptkamm und damit die Staatsgrenze zwischen Österreich und Italien. »Wie die Kugel rollt und das Wasser fließt« wurde einst nach dem Ersten Weltkrieg die Grenze gezogen und Tirol damit zweigeteilt. Dass diese Grenze einmal schwer bewacht war und überhaupt erst seit 1973 von Fußgängern offiziell passiert werden kann, daran erinnert heute nur noch ein leer stehendes Grenzhäuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;[[Datei:Karte Etappe 11.png|mini|Etappe 11]]&lt;br /&gt;
Den heutigen Tag können wir in jedem Fall gemütlich angehen, denn gleich ob unser Ausgangspunkt Olpererhütte, Friesenberghaus oder Dominikushütte heißt, haben wir  eigentlich nur eine mehr oder weniger lange Halbtagestour vor uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Olpererhütte (A) aus folgen wir zunächst nochmals dem hier durchgehend guten und schön angelegten Berliner Höhenweg (Markierung 502) und wandern ohne großes Auf und Ab Richtung Südwesten. Die Zillertaler Eisriesen scheinen zum Greifen nah und die atemberaubende Aussicht auf Gletscherberge, Schlegeisspeicher und Zamser Grund zwingt uns immer wieder zum Stehenbleiben und Betrachten. In der Senke des Unterschrammachbaches  mündet unser Steig schließlich in den Weg 535, der wiederum wenig später auf den Wipptaler Höhenweg (Nr. 528) trifft. Wir biegen hier links ab und halten südwärts auf das Pfitscher Joch (2246m, 1, 2:00h) zu. Staunend nehmen wir dabei zur Kenntnis, welche Menschenmenge an schönen Tagen und  besonders natürlich an den Wochenenden vom Zamser Gatterl am Schlegeisspeicher den Weg hier herauf findet. Vor allem bei Bergradlern erfreut sich das Pfitscher Joch auch großer Popularität. Aber keine Angst, nur wenige Meter hinter dem beliebten Ausflugsziel gehören die Zillertaler Alpen wieder uns allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variante über die Dominikushütte: Auf der Straße entlang des Sees laufen wir zunächst bis zur Brücke am Zamser Gatterl. Hier am Kiosk kann man sich noch mit etwas Proviant eindecken, bevor man auf gutem Weg (Markierung 524) bequem in ungefähr zwei Stunden zum lang gestreckten Sattel des Pfitscher Jochs hinaufgeht. Mit der Lavitzalm, die sich etwas abseits des Wegs befindet, gibt es unterwegs sogar noch eine Einkehrmöglichkeit. Übrigens sahen ursprüngliche Planungen vor, die Straße durch das Pfitschertal über das Joch bis nach Österreich zu verlängern. Zum Glück für uns Fußgänger wurde diese Idee nie verwirklicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Rast im Pfitscher-Joch-Haus (2275m, 2, 2:10h) ist heute allemal Zeit, immer vorausgesetzt, man ergattert einen Sitzplatz. An der Südostseite des Gebäudes beginnt dann das Steiglein mit der Wegnummer 3 für den Abstieg ins Pfitschertal. Vorbei an dem kleinen Jochsee steigen wir einen Hang hinunter, um bald darauf die Fahrstraße zu queren. Mit Hilfe der rot-weißen Markierungen ist der schöne Fußpfad über Matten und Wiesen, durch Wald und über kleine Bachläufe leicht auszumachen und bietet darüber hinaus faszinierende Ausblicke zu den Hängegletschern des Hochferners und der Weißkarspitzen sowie hinüber zum Roten Beil (Wanderrichtung des nächsten Tages). Die reiche Bergflora, knorrige Wetterfichten und mächtige Felsblöcke runden das Naturszenarium ab. Noch zwei weitere Male überqueren wir die Passstraße. Gegen Ende unserer Etappe führt uns ein Steg über einen tosenden Bergbach, dessen Ursprung im Langsee oben auf dem Joch liegt. Jetzt trennen uns nur noch ein paar Schritte durch Wald und über eine Bergwiese vom Tagesziel, dem Weiler Stein (1535m, E).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tabacco 037 Hochfeiler/Gran Pilastro, 1:25000 (ab kurz hinter der Olpererhütte).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
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		<updated>2026-11-04T20:40:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Originalkarte Etappe 11&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Etappe 11</title>
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		<updated>2026-11-04T20:39:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 11&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Zentralalpen&lt;br /&gt;
| start         = Olpererhütte&lt;br /&gt;
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| weiter        = Etappe 12&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach elf Wandertagen auf der Alpennordseite überschreiten wir heute auf teilweise recht belebten Wegen den Alpenhauptkamm und damit die Staatsgrenze zwischen Österreich und Italien. »Wie die Kugel rollt und das Wasser fließt« wurde einst nach dem Ersten Weltkrieg die Grenze gezogen und Tirol damit zweigeteilt. Dass diese Grenze einmal schwer bewacht war und überhaupt erst seit 1973 von Fußgängern offiziell passiert werden kann, daran erinnert heute nur noch ein leer stehendes Grenzhäuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den heutigen Tag können wir in jedem Fall gemütlich angehen, denn gleich ob unser Ausgangspunkt Olpererhütte, Friesenberghaus oder Dominikushütte heißt, haben wir  eigentlich nur eine mehr oder weniger lange Halbtagestour vor uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Olpererhütte (A) aus folgen wir zunächst nochmals dem hier durchgehend guten und schön angelegten Berliner Höhenweg (Markierung 502) und wandern ohne großes Auf und Ab Richtung Südwesten. Die Zillertaler Eisriesen scheinen zum Greifen nah und die atemberaubende Aussicht auf Gletscherberge, Schlegeisspeicher und Zamser Grund zwingt uns immer wieder zum Stehenbleiben und Betrachten. In der Senke des Unterschrammachbaches  mündet unser Steig schließlich in den Weg 535, der wiederum wenig später auf den Wipptaler Höhenweg (Nr. 528) trifft. Wir biegen hier links ab und halten südwärts auf das Pfitscher Joch (2246m, 1, 2:00h) zu. Staunend nehmen wir dabei zur Kenntnis, welche Menschenmenge an schönen Tagen und  besonders natürlich an den Wochenenden vom Zamser Gatterl am Schlegeisspeicher den Weg hier herauf findet. Vor allem bei Bergradlern erfreut sich das Pfitscher Joch auch großer Popularität. Aber keine Angst, nur wenige Meter hinter dem beliebten Ausflugsziel gehören die Zillertaler Alpen wieder uns allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variante über die Dominikushütte: Auf der Straße entlang des Sees laufen wir zunächst bis zur Brücke am Zamser Gatterl. Hier am Kiosk kann man sich noch mit etwas Proviant eindecken, bevor man auf gutem Weg (Markierung 524) bequem in ungefähr zwei Stunden zum lang gestreckten Sattel des Pfitscher Jochs hinaufgeht. Mit der Lavitzalm, die sich etwas abseits des Wegs befindet, gibt es unterwegs sogar noch eine Einkehrmöglichkeit. Übrigens sahen ursprüngliche Planungen vor, die Straße durch das Pfitschertal über das Joch bis nach Österreich zu verlängern. Zum Glück für uns Fußgänger wurde diese Idee nie verwirklicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Rast im Pfitscher-Joch-Haus (2275m, 2, 2:10h) ist heute allemal Zeit, immer vorausgesetzt, man ergattert einen Sitzplatz. An der Südostseite des Gebäudes beginnt dann das Steiglein mit der Wegnummer 3 für den Abstieg ins Pfitschertal. Vorbei an dem kleinen Jochsee steigen wir einen Hang hinunter, um bald darauf die Fahrstraße zu queren. Mit Hilfe der rot-weißen Markierungen ist der schöne Fußpfad über Matten und Wiesen, durch Wald und über kleine Bachläufe leicht auszumachen und bietet darüber hinaus faszinierende Ausblicke zu den Hängegletschern des Hochferners und der Weißkarspitzen sowie hinüber zum Roten Beil (Wanderrichtung des nächsten Tages). Die reiche Bergflora, knorrige Wetterfichten und mächtige Felsblöcke runden das Naturszenarium ab. Noch zwei weitere Male überqueren wir die Passstraße. Gegen Ende unserer Etappe führt uns ein Steg über einen tosenden Bergbach, dessen Ursprung im Langsee oben auf dem Joch liegt. Jetzt trennen uns nur noch ein paar Schritte durch Wald und über eine Bergwiese vom Tagesziel, dem Weiler Stein (1535m, E).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tabacco 037 Hochfeiler/Gran Pilastro, 1:25000 (ab kurz hinter der Olpererhütte).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
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		<title>Etappe 10</title>
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		<updated>2026-11-04T20:34:26Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 10&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Zentralalpen&lt;br /&gt;
| start         = Tuxerjochhaus&lt;br /&gt;
| ziel          = Olpererhütte&lt;br /&gt;
| km            = 10&lt;br /&gt;
| auf           = 890&lt;br /&gt;
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| zeit          = 5:30&lt;br /&gt;
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| gpx           =&lt;br /&gt;
| stand         = &lt;br /&gt;
| vorher        = Etappe 09&lt;br /&gt;
| weiter        = Etappe 11&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf unserem Weg von München nach Venedig passieren wir heute das erste und einzige Mal das ewige Eis der Gletscher, wenn wir mit der Friesenbergscharte (2910m) den höchsten Punkt der gesamten Wegstrecke überschreiten. Besondere technische Schwierigkeiten erwarten uns nicht, daher können wir uns – gutes Wetter vorausgesetzt – auf eine erlebnis- und aussichtsreiche Bergfahrt freuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;[[Datei:Karte Etappe 10.png|mini|Etappe 10]]&lt;br /&gt;
Nach dem Aufbruch vom Tuxer-Joch-Haus (A) wandern wir nun zunächst auf der Zufahrtsstraße zur Hütte bergab in Richtung Sommerbergalm. Der schmale &lt;br /&gt;
Pfad zum Spannagelhaus (Wegmarkierung 326) zweigt ungefähr auf halber Strecke zur Alm rechts ab (1, 0:10h). Er ist sehr leicht zu übersehen, also aufgepasst! Nun wandern wir gemächlich auf den Tuxer Ferner zu. Die imposanten Wände der Lärmstange und des Kaserers begrenzen im Westen das Gletscherbecken. Das Gefrorene-Wand-Kees und das Große Riepenkees bilden zusammen die über sechs Quadratkilometer umfassende Fläche des Hintertuxer Gletschers. 110 Meter stark an der tiefsten Stelle und bis zu 1000 Jahre alt ist das Eis, dem wir jetzt entgegenstreben. Zahllose Liftanlagen transportieren die Brettlfans zu jeder Jahreszeit in die Eisregion. Kurz nachdem wir vom Fahrweg abgebogen sind, unterqueren wir als erstes die Tuxer-Joch-Lifte. Etwa 15 Minuten später treffen wir auf die Zufahrtsstraße zum Spannagel- und Tuxer-Ferner-Haus, in die wir rechts einschwenken. Vorbei an gerade erst dem Gletscher entsprungenen Bächen und unter den Anlagen der Kaserer-Lifte und des »Gletscherbus II« erreichen wir das Spannagelhaus (2, 2:00h). Müheloser gelangt man hierher unter Benutzung der letztgenannten Kabinenseilbahn. Hierzu verlassen wir die Fahrstraße zum Tuxer-Joch-Haus nicht, sondern folgen ihr bis zur Sommerbergalm, wo wir uns unter die Skifahrer mischen und mit der 1996 errichteten Bahn zum Tuxer-Ferner-Haus schweben (Betriebszeiten täglich 8:15–16:30 Uhr). Von dort sind es nur wenige Schritte bergab zum Spannagelhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Alpenvereinshaus, das einmal hier stand, existiert nicht mehr. Es fiel dem Profitstreben des Pistenbetreibers zum Opfer. Statt dessen wurde eine typische Pistenhütte errichtet, wie man sie überall finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Spannagelhaus aus führt ein mit der Markierung 526 inzwischen sehr gut bezeichneter Weg zur Friesenbergscharte. Dennoch kann der an sich unschwierige Aufstieg durch die weitläufigen Urgesteinshalden bei schlechten Wetterverhältnissen oder wenn die roten Wegzeichen auf Blockwerk und Geröll durch Neuschnee verdeckt sind, zu einem gefährlichen Unterfangen werden. Insbesondere allein gehenden Wanderern raten die Hüttenwirte unter solchen Umständen häufig von der Begehung ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald nach dem Schutzhaus queren wir auf einer kleinen Brücke einen Gletscherbach. Im ersten Wegteil geht’s über Blockwerk eher gemütlich bergan, später stapfen wir über Geröll hinauf zur Scharte. Der gerade mannsbreite Durchschlupf zwischen den steilen Felszacken ist mit dem Auge kaum auszumachen, zur Orientierung wurde daher ein Markierungspfosten in den Schartendurchgang gesetzt. Am Scheitelpunkt der Friesenbergscharte (3, 3:30#h) angekommen, öffnet sich uns ein neuer, entzückender Ausblick. Wie ein Auge in der Landschaft schaut der Friesenbergsee neben der kleinen Berghütte herauf. Dahinter erstrecken sich zu beiden Seiten des Greinerkammes die tiefen Furchen des Zemmgrundes und des Schlegeisgrundes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abstieg auf der anderen Seite beginnt steil und ist mit Klammern und Drahtseilen versehen, doch haben wir dieses Teilstück bereits nach wenigen Minuten hinter uns gebracht. Bei der Weggabelung (4, 4:15h), auf die wir nun unweit der Scharte treffen, hielten sich die Venedigwanderer früher mehrheitlich links Richtung Friesenberghaus. Anschließend stieg man zum Schlegeisspeicher und der Dominikushütte ab. Da aber mittlerweile ein neuer, gut angelegter Weg von der Olpererhütte hinüber zum Pfitscherjoch führt, ist es wesentlich günstiger, die Olpererhütte (E, 5:30h) als Nachtquartier anzusteuern. Diese sehr schöne Hütte ist allerdings oft überfüllt und vorherige telefonische Reservierung daher ratsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir biegen nun also an der Weggabelung rechts ab und fädeln wenig später auf den Berliner Höhenweg ein. Dieser leitet uns ohne große Höhenunterschiede durch den Südosthang unterhalb der Gefrorenen-Wand-Spitzen zur Olpererhütte. Wir beschließen den Tag auf der herrlichen Aussichtsterrasse der Schutzhauses, ein Logenplatz mit bester Aussicht in die Gletscherwelt zwischen Größem Möseler und Hochfeiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variante über die „klassische Route“: Mit dem Friesenberghaus und der Dominikushütte stehen auf dieser Etappe alternative Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. Im Falle  des Friesenberghauses halten sich Höhen- und Zeitverlust für uns in übersichtlichen Grenzen. Man kann es daher durchaus auch nur für eine Jause ansteuern und hernach Richtung Olperer Hütte weiter wandern (ca. 160 Höhenmeter und 1,2 Kilometer zusätzlich, Weg 526, Berliner Höhenweg). Soll jedoch das Tagesziel der Etappe die Dominikushütte am Schlegeisspeicher sein, so nehmen wir nach kurzer Rast im Friesenberghaus den sehr  bequemen und gepflegten Weg 532 und erreichen in weniger als zwei Stunden unser Übernachtungsdomizil. Die alte Hütte musste den Fluten weichen, als der Stausee 1972 fertig gestellt wurde. Bei einem Abendspaziergang zur Staumauer können wir uns anhand der dort aufgestellten Hinweistafeln über technische Details des künstlichen Sees informieren, der ein bisschen an einen norwegischen Fjord erinnert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alpenvereinskarte 33, Tuxer Alpen, 1:50.000 (bis kurz hinter Friesenberghaus).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
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		<title>Etappe 10</title>
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		<updated>2026-11-04T20:33:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 10&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Zentralalpen&lt;br /&gt;
| start         = Tuxerjochhaus&lt;br /&gt;
| ziel          = Olpererhütte&lt;br /&gt;
| km            = 10&lt;br /&gt;
| auf           = 890&lt;br /&gt;
| ab            = 520&lt;br /&gt;
| zeit          = 5:30&lt;br /&gt;
| hoechster     = Friesenbergscharte&lt;br /&gt;
| schwierigkeit = mittel&lt;br /&gt;
| gpx           =&lt;br /&gt;
| stand         = &lt;br /&gt;
| vorher        = Etappe 09&lt;br /&gt;
| weiter        = Etappe 11&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf unserem Weg von München nach Venedig passieren wir heute das erste und einzige Mal das ewige Eis der Gletscher, wenn wir mit der Friesenbergscharte (2910m) den höchsten Punkt der gesamten Wegstrecke überschreiten. Besondere technische Schwierigkeiten erwarten uns nicht, daher können wir uns – gutes Wetter vorausgesetzt – auf eine erlebnis- und aussichtsreiche Bergfahrt freuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;[[Datei:Karte Etappe 10.png|mini|Etappe 10]]&lt;br /&gt;
Nach dem Aufbruch vom Tuxer-Joch-Haus (A) wandern wir nun zunächst auf der Zufahrtsstraße zur Hütte bergab in Richtung Sommerbergalm. Der schmale &lt;br /&gt;
Pfad zum Spannagelhaus (Wegmarkierung 326) zweigt ungefähr auf halber Strecke zur Alm rechts ab (1, 0:10h). Er ist sehr leicht zu übersehen, also aufgepasst! Nun wandern wir gemächlich auf den Tuxer Ferner zu. Die imposanten Wände der Lärmstange und des Kaserers begrenzen im Westen das Gletscherbecken. Das Gefrorene-Wand-Kees und das Große Riepenkees bilden zusammen die über sechs Quadratkilometer umfassende Fläche des Hintertuxer Gletschers. 110 Meter stark an der tiefsten Stelle und bis zu 1000 Jahre alt ist das Eis, dem wir jetzt entgegenstreben. Zahllose Liftanlagen transportieren die Brettlfans zu jeder Jahreszeit in die Eisregion. Kurz nachdem wir vom Fahrweg abgebogen sind, unterqueren wir als erstes die Tuxer-Joch-Lifte. Etwa 15 Minuten später treffen wir auf die Zufahrtsstraße zum Spannagel- und Tuxer-Ferner-Haus, in die wir rechts einschwenken. Vorbei an gerade erst dem Gletscher entsprungenen Bächen und unter den Anlagen der Kaserer-Lifte und des »Gletscherbus II« erreichen wir das Spannagelhaus (2, 2:00h). Müheloser gelangt man hierher unter Benutzung der letztgenannten Kabinenseilbahn. Hierzu verlassen wir die Fahrstraße zum Tuxer-Joch-Haus nicht, sondern folgen ihr bis zur Sommerbergalm, wo wir uns unter die Skifahrer mischen und mit der 1996 errichteten Bahn zum Tuxer-Ferner-Haus schweben (Betriebszeiten täglich 8:15–16:30 Uhr). Von dort sind es nur wenige Schritte bergab zum Spannagelhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Alpenvereinshaus, das einmal hier stand, existiert nicht mehr. Es fiel dem Profitstreben des Pistenbetreibers zum Opfer. Statt dessen wurde eine typische Pistenhütte errichtet, wie man sie überall finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Spannagelhaus aus führt ein mit der Markierung 526 inzwischen sehr gut bezeichneter Weg zur Friesenbergscharte. Dennoch kann der an sich unschwierige Aufstieg durch die weitläufigen Urgesteinshalden bei schlechten Wetterverhältnissen oder wenn die roten Wegzeichen auf Blockwerk und Geröll durch Neuschnee verdeckt sind, zu einem gefährlichen Unterfangen werden. Insbesondere allein gehenden Wanderern raten die Hüttenwirte unter solchen Umständen häufig von der Begehung ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald nach dem Schutzhaus queren wir auf einer kleinen Brücke einen Gletscherbach. Im ersten Wegteil geht’s über Blockwerk eher gemütlich bergan, später stapfen wir über Geröll hinauf zur Scharte. Der gerade mannsbreite Durchschlupf zwischen den steilen Felszacken ist mit dem Auge kaum auszumachen, zur Orientierung wurde daher ein Markierungspfosten in den Schartendurchgang gesetzt. Am Scheitelpunkt der Friesenbergscharte (3, 3:30#h) angekommen, öffnet sich uns ein neuer, entzückender Ausblick. Wie ein Auge in der Landschaft schaut der Friesenbergsee neben der kleinen Berghütte herauf. Dahinter erstrecken sich zu beiden Seiten des Greinerkammes die tiefen Furchen des Zemmgrundes und des Schlegeisgrundes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abstieg auf der anderen Seite beginnt steil und ist mit Klammern und Drahtseilen versehen, doch haben wir dieses Teilstück bereits nach wenigen Minuten hinter uns gebracht. Bei der Weggabelung (4, 4:15h), auf die wir nun unweit der Scharte treffen, hielten sich die Venedigwanderer früher mehrheitlich links Richtung Friesenberghaus. Anschließend stieg man zum Schlegeisspeicher und der Dominikushütte ab. Da aber mittlerweile ein neuer, gut angelegter Weg von der Olpererhütte hinüber zum Pfitscherjoch führt, ist es wesentlich günstiger, die Olpererhütte (E, 5:30h) als Nachtquartier anzusteuern. Diese sehr schöne Hütte ist allerdings oft überfüllt und vorherige telefonische Reservierung daher ratsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir biegen nun also an der Weggabelung rechts ab und fädeln wenig später auf den Berliner Höhenweg ein. Dieser leitet uns ohne große Höhenunterschiede durch den Südosthang unterhalb der Gefrorenen-Wand-Spitzen zur Olpererhütte. Wir beschließen den Tag auf der herrlichen Aussichtsterrasse der Schutzhauses, ein Logenplatz mit bester Aussicht in die Gletscherwelt zwischen Größem Möseler und Hochfeiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variante über die „klassische Route“: Mit dem Friesenberghaus und der Dominikushütte stehen auf dieser Etappe alternative Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. Im Falle  des Friesenberghauses halten sich Höhen- und Zeitverlust für uns in übersichtlichen Grenzen. Man kann es daher durchaus auch nur für eine Jause ansteuern und hernach Richtung Olperer Hütte weiter wandern (ca. 160 Höhenmeter und 1,2 Kilometer zusätzlich, Weg 526, Berliner Höhenweg). Soll jedoch das Tagesziel der Etappe die Dominikushütte am Schlegeisspeicher sein, so nehmen wir nach kurzer Rast im Friesenberghaus den sehr  bequemen und gepflegten Weg 532 und erreichen in weniger als zwei Stunden unser Übernachtungsdomizil. Die alte Hütte musste den Fluten weichen, als der Stausee 1972 fertig gestellt wurde. Bei einem Abendspaziergang zur Staumauer können wir uns anhand der dort aufgestellten Hinweistafeln über technische Details des künstlichen Sees informieren, der ein bisschen an einen norwegischen Fjord erinnert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Alpenvereinskarte 33, Tuxer Alpen, 1:50.000 (bis kurz hinter Friesenberghaus).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
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&lt;div&gt;Originalkarte Etappe 10&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Etappe 10</title>
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		<updated>2026-11-04T20:31:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 10&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Zentralalpen&lt;br /&gt;
| start         = Tuxerjochhaus&lt;br /&gt;
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| schwierigkeit = mittel&lt;br /&gt;
| gpx           =&lt;br /&gt;
| stand         = &lt;br /&gt;
| vorher        = Etappe 09&lt;br /&gt;
| weiter        = Etappe 11&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf unserem Weg von München nach Venedig passieren wir heute das erste und einzige Mal das ewige Eis der Gletscher, wenn wir mit der Friesenbergscharte (2910m) den höchsten Punkt der gesamten Wegstrecke überschreiten. Besondere technische Schwierigkeiten erwarten uns nicht, daher können wir uns – gutes Wetter vorausgesetzt – auf eine erlebnis- und aussichtsreiche Bergfahrt freuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;#Nach dem Aufbruch vom Tuxer-Joch-Haus (A) wandern wir nun zunächst auf der Zufahrtsstraße zur Hütte bergab in Richtung Sommerbergalm. Der schmale &lt;br /&gt;
Pfad zum Spannagelhaus (Wegmarkierung 326) zweigt ungefähr auf halber Strecke zur Alm rechts ab (1, 0:10h). Er ist sehr leicht zu übersehen, also aufgepasst! Nun wandern wir gemächlich auf den Tuxer Ferner zu. Die imposanten Wände der Lärmstange und des Kaserers begrenzen im Westen das Gletscherbecken. Das Gefrorene-Wand-Kees und das Große Riepenkees bilden zusammen die über sechs Quadratkilometer umfassende Fläche des Hintertuxer Gletschers. 110 Meter stark an der tiefsten Stelle und bis zu 1000 Jahre alt ist das Eis, dem wir jetzt entgegenstreben. Zahllose Liftanlagen transportieren die Brettlfans zu jeder Jahreszeit in die Eisregion. Kurz nachdem wir vom Fahrweg abgebogen sind, unterqueren wir als erstes die Tuxer-Joch-Lifte. Etwa 15 Minuten später treffen wir auf die Zufahrtsstraße zum Spannagel- und Tuxer-Ferner-Haus, in die wir rechts einschwenken. Vorbei an gerade erst dem Gletscher entsprungenen Bächen und unter den Anlagen der Kaserer-Lifte und des »Gletscherbus II« erreichen wir das Spannagelhaus (2, 2:00h). Müheloser gelangt man hierher unter Benutzung der letztgenannten Kabinenseilbahn. Hierzu verlassen wir die Fahrstraße zum Tuxer-Joch-Haus nicht, sondern folgen ihr bis zur Sommerbergalm, wo wir uns unter die Skifahrer mischen und mit der 1996 errichteten Bahn zum Tuxer-Ferner-Haus schweben (Betriebszeiten täglich 8:15–16:30 Uhr). Von dort sind es nur wenige Schritte bergab zum Spannagelhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Alpenvereinshaus, das einmal hier stand, existiert nicht mehr. Es fiel dem Profitstreben des Pistenbetreibers zum Opfer. Statt dessen wurde eine typische Pistenhütte errichtet, wie man sie überall finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Spannagelhaus aus führt ein mit der Markierung 526 inzwischen sehr gut bezeichneter Weg zur Friesenbergscharte. Dennoch kann der an sich unschwierige Aufstieg durch die weitläufigen Urgesteinshalden bei schlechten Wetterverhältnissen oder wenn die roten Wegzeichen auf Blockwerk und Geröll durch Neuschnee verdeckt sind, zu einem gefährlichen Unterfangen werden. Insbesondere allein gehenden Wanderern raten die Hüttenwirte unter solchen Umständen häufig von der Begehung ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald nach dem Schutzhaus queren wir auf einer kleinen Brücke einen Gletscherbach. Im ersten Wegteil geht’s über Blockwerk eher gemütlich bergan, später stapfen wir über Geröll hinauf zur Scharte. Der gerade mannsbreite Durchschlupf zwischen den steilen Felszacken ist mit dem Auge kaum auszumachen, zur Orientierung wurde daher ein Markierungspfosten in den Schartendurchgang gesetzt. Am Scheitelpunkt der Friesenbergscharte (3, 3:30#h) angekommen, öffnet sich uns ein neuer, entzückender Ausblick. Wie ein Auge in der Landschaft schaut der Friesenbergsee neben der kleinen Berghütte herauf. Dahinter erstrecken sich zu beiden Seiten des Greinerkammes die tiefen Furchen des Zemmgrundes und des Schlegeisgrundes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abstieg auf der anderen Seite beginnt steil und ist mit Klammern und Drahtseilen versehen, doch haben wir dieses Teilstück bereits nach wenigen Minuten hinter uns gebracht. Bei der Weggabelung (4, 4:15h), auf die wir nun unweit der Scharte treffen, hielten sich die Venedigwanderer früher mehrheitlich links Richtung Friesenberghaus. Anschließend stieg man zum Schlegeisspeicher und der Dominikushütte ab. Da aber mittlerweile ein neuer, gut angelegter Weg von der Olpererhütte hinüber zum Pfitscherjoch führt, ist es wesentlich günstiger, die Olpererhütte (E, 5:30h) als Nachtquartier anzusteuern. Diese sehr schöne Hütte ist allerdings oft überfüllt und vorherige telefonische Reservierung daher ratsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir biegen nun also an der Weggabelung rechts ab und fädeln wenig später auf den Berliner Höhenweg ein. Dieser leitet uns ohne große Höhenunterschiede durch den Südosthang unterhalb der Gefrorenen-Wand-Spitzen zur Olpererhütte. Wir beschließen den Tag auf der herrlichen Aussichtsterrasse der Schutzhauses, ein Logenplatz mit bester Aussicht in die Gletscherwelt zwischen Größem Möseler und Hochfeiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variante über die „klassische Route“: Mit dem Friesenberghaus und der Dominikushütte stehen auf dieser Etappe alternative Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. Im Falle  des Friesenberghauses halten sich Höhen- und Zeitverlust für uns in übersichtlichen Grenzen. Man kann es daher durchaus auch nur für eine Jause ansteuern und hernach Richtung Olperer Hütte weiter wandern (ca. 160 Höhenmeter und 1,2 Kilometer zusätzlich, Weg 526, Berliner Höhenweg). Soll jedoch das Tagesziel der Etappe die Dominikushütte am Schlegeisspeicher sein, so nehmen wir nach kurzer Rast im Friesenberghaus den sehr  bequemen und gepflegten Weg 532 und erreichen in weniger als zwei Stunden unser Übernachtungsdomizil. Die alte Hütte musste den Fluten weichen, als der Stausee 1972 fertig gestellt wurde. Bei einem Abendspaziergang zur Staumauer können wir uns anhand der dort aufgestellten Hinweistafeln über technische Details des künstlichen Sees informieren, der ein bisschen an einen norwegischen Fjord erinnert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Alpenvereinskarte 33, Tuxer Alpen, 1:50.000 (bis kurz hinter Friesenberghaus).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
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		<title>Etappe 09</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 09&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Zentralalpen&lt;br /&gt;
| start         = Lizumer Hütte&lt;br /&gt;
| ziel          = Tuxerjochhaus&lt;br /&gt;
| km            = 10&lt;br /&gt;
| auf           = 1060&lt;br /&gt;
| ab            = 770&lt;br /&gt;
| zeit          = 7&lt;br /&gt;
| hoechster     = Pluderlingsattel&lt;br /&gt;
| schwierigkeit = mittel&lt;br /&gt;
| gpx           =&lt;br /&gt;
| stand         = &lt;br /&gt;
| vorher        = Etappe 08&lt;br /&gt;
| weiter        = Etappe 10&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einsam ist der Weg von der Lizumer Hütte zum Tuxer Ferner. Umso überraschender ist der rege Betrieb im Sommerskigebiet auf dem Gletscher, den wir von unserem Tagesziel, dem Tuxerjochhaus, beobachten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;[[Datei:Karte Etappe 09.png|mini|Etappe 9]]&lt;br /&gt;
Unser erstes Zwischenziel heute ist der Pluderlingsattel, den wir von der Lizumer Hütte aus auf dem Wanderweg 323 erreichen. Er verläuft entlang der östlichen Talseite. Das Wirtschaftssträßchen, das direkt vom Haus weg in die Lizumer Böden führt, lassen wir rechts liegen. Kurz vor dem Sattel wird der anfangs gemütliche Weg steil, und die letzten Meter hinauf sind mühevoll und schweißtreibend. Der Blick vom Pluderlingsattel (2743m, 1, 2:30h) entschädigt uns jedoch für die Anstrengung: Die Aussicht auf den nahen Tuxer Hauptkamm, die Hohen Tauern, auf die Ötztaler Gletscherberge und zurück zu den hellen Kalkwänden des Karwendels ist überwältigend. Wer noch höher hinaus will, kann von hier aus in wenigen Minuten der leicht zu erklimmenden Geierspitze (2854m) einen Besuch abstatten. Der Abstiegspfad auf dem schiefrigen Gestein hinunter zu den Toten Böden ist schmal und der Hang in Richtung Junssee sehr steil. Die kargen und teils feuchten Matten geben für die Almwirtschaft nichts her, für den botanisch Interessierten hingegen sind sie eine Fundgrube seltener Polsterpflanzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinüber zum Gschützspitzsattel halten wir uns immer an die rechten Berghänge, vorbei an den Toten Böden (2, 3:15h), die sich Richtung Hochwartspitze erstrecken. Der Gschützspitzsattel (2657#m, 3, 4:30h) ist die tiefste Einsenkung am gegenüberliegenden Bergkamm. Nach dem zweiten steilen Aufstieg sehen wir erstmals das Tuxer-Joch-Haus, unser Tagesziel. Es liegt 350 Meter unter uns am Ende des ansteigenden Weitentales. Vom Gschützspitzsattel hinunter ins Tal führt der Abstieg zu den Wiesenhängen unterhalb der Gschützspitze, also in Richtung Osten und Südosten. Wenn wir unten im Weitental (4, 5:45h) auf den breiten und bequemen Weg stoßen, der nach rechts zur Hütte führt, haben wir unser Tagwerk für heute im wesentlichen vollbracht und die restlichen 300 Höhenmeter dorthin sind jetzt eigentlich nur noch ein gemütlicher Spaziergang. Die Lage des Tuxer Joches gegenüber den eisgepanzerten Bergmajestäten Olperer, Gefrorene Wand und Hoher Riffler ist beeindruckend schön, und wir dürfen uns auf einen geruhsamen Bergabend im Tuxer-Joch-Haus freuen (2313m, E, 7:00h).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
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== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alpenvereinskarte 33, Tuxer Alpen, 1:50.000.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Original Etappe 9&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
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		<title>Etappe 09</title>
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		<updated>2026-11-04T20:14:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 09&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Zentralalpen&lt;br /&gt;
| start         = Lizumer Hütte&lt;br /&gt;
| ziel          = Tuxerjochhaus&lt;br /&gt;
| km            = 10&lt;br /&gt;
| auf           = 1060&lt;br /&gt;
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| weiter        = Etappe 10&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einsam ist der Weg von der Lizumer Hütte zum Tuxer Ferner. Umso überraschender ist der rege Betrieb im Sommerskigebiet auf dem Gletscher, den wir von unserem Tagesziel, dem Tuxerjochhaus, beobachten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unser erstes Zwischenziel heute ist der Pluderlingsattel, den wir von der Lizumer Hütte aus auf dem Wanderweg 323 erreichen. Er verläuft entlang der östlichen Talseite. Das Wirtschaftssträßchen, das direkt vom Haus weg in die Lizumer Böden führt, lassen wir rechts liegen. Kurz vor dem Sattel wird der anfangs gemütliche Weg steil, und die letzten Meter hinauf sind mühevoll und schweißtreibend. Der Blick vom Pluderlingsattel (2743m, 1, 2:30h) entschädigt uns jedoch für die Anstrengung: Die Aussicht auf den nahen Tuxer Hauptkamm, die Hohen Tauern, auf die Ötztaler Gletscherberge und zurück zu den hellen Kalkwänden des Karwendels ist überwältigend. Wer noch höher hinaus will, kann von hier aus in wenigen Minuten der leicht zu erklimmenden Geierspitze (2854m) einen Besuch abstatten. Der Abstiegspfad auf dem schiefrigen Gestein hinunter zu den Toten Böden ist schmal und der Hang in Richtung Junssee sehr steil. Die kargen und teils feuchten Matten geben für die Almwirtschaft nichts her, für den botanisch Interessierten hingegen sind sie eine Fundgrube seltener Polsterpflanzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinüber zum Gschützspitzsattel halten wir uns immer an die rechten Berghänge, vorbei an den Toten Böden (2, 3:15h), die sich Richtung Hochwartspitze erstrecken. Der Gschützspitzsattel (2657#m, 3, 4:30h) ist die tiefste Einsenkung am gegenüberliegenden Bergkamm. Nach dem zweiten steilen Aufstieg sehen wir erstmals das Tuxer-Joch-Haus, unser Tagesziel. Es liegt 350 Meter unter uns am Ende des ansteigenden Weitentales. Vom Gschützspitzsattel hinunter ins Tal führt der Abstieg zu den Wiesenhängen unterhalb der Gschützspitze, also in Richtung Osten und Südosten. Wenn wir unten im Weitental (4, 5:45h) auf den breiten und bequemen Weg stoßen, der nach rechts zur Hütte führt, haben wir unser Tagwerk für heute im wesentlichen vollbracht und die restlichen 300 Höhenmeter dorthin sind jetzt eigentlich nur noch ein gemütlicher Spaziergang. Die Lage des Tuxer Joches gegenüber den eisgepanzerten Bergmajestäten Olperer, Gefrorene Wand und Hoher Riffler ist beeindruckend schön, und wir dürfen uns auf einen geruhsamen Bergabend im Tuxer-Joch-Haus freuen (2313m, E, 7:00h).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alpenvereinskarte 33, Tuxer Alpen, 1:50.000.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
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		<title>Etappe 09</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Wegbeschreibung */&lt;/p&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einsam ist der Weg von der Lizumer Hütte zum Tuxer Ferner. Umso überraschender ist der rege Betrieb im Sommerskigebiet auf dem Gletscher, den wir von unserem Tagesziel, dem Tuxerjochhaus, beobachten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unser erstes Zwischenziel heute ist der Pluderlingsattel, den wir von der Lizumer Hütte aus auf dem Wanderweg 323 erreichen. Er verläuft entlang der östlichen Talseite. Das Wirtschaftssträßchen, das direkt vom Haus weg in die Lizumer Böden führt, lassen wir rechts liegen. Kurz vor dem Sattel wird der anfangs gemütliche Weg steil, und die letzten Meter hinauf sind mühevoll und schweißtreibend. Der Blick vom Pluderlingsattel (2743m, 1, 2:30h) entschädigt uns jedoch für die Anstrengung: Die Aussicht auf den nahen Tuxer Hauptkamm, die Hohen Tauern, auf die Ötztaler Gletscherberge und zurück zu den hellen Kalkwänden des Karwendels ist überwältigend. Wer noch höher hinaus will, kann von hier aus in wenigen Minuten der leicht zu erklimmenden Geierspitze (2854m) einen Besuch abstatten. Der Abstiegspfad auf dem schiefrigen Gestein hinunter zu den Toten Böden ist schmal und der Hang in Richtung Junssee sehr steil. Die kargen und teils feuchten Matten geben für die Almwirtschaft nichts her, für den botanisch Interessierten hingegen sind sie eine Fundgrube seltener Polsterpflanzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinüber zum Gschützspitzsattel halten wir uns immer an die rechten Berghänge, vorbei an den Toten Böden (2, 3:15h), die sich Richtung Hochwartspitze erstrecken. Der Gschützspitzsattel (2657#m, 3, 4:30h) ist die tiefste Einsenkung am gegenüberliegenden Bergkamm. Nach dem zweiten steilen Aufstieg sehen wir erstmals das Tuxer-Joch-Haus, unser Tagesziel. Es liegt 350 Meter unter uns am Ende des ansteigenden Weitentales. Vom Gschützspitzsattel hinunter ins Tal führt der Abstieg zu den Wiesenhängen unterhalb der Gschützspitze, also in Richtung Osten und Südosten. Wenn wir unten im Weitental (4, 5:45h) auf den breiten und bequemen Weg stoßen, der nach rechts zur Hütte führt, haben wir unser Tagwerk für heute im wesentlichen vollbracht und die restlichen 300 Höhenmeter dorthin sind jetzt eigentlich nur noch ein gemütlicher Spaziergang. Die Lage des Tuxer Joches gegenüber den eisgepanzerten Bergmajestäten Olperer, Gefrorene Wand und Hoher Riffler ist beeindruckend schön, und wir dürfen uns auf einen geruhsamen Bergabend im Tuxer-Joch-Haus freuen (2313m, E, 7:00h).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
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== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alpenvereinskarte 33, Tuxer Alpen, 1:50.000.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
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		<title>Etappe 09</title>
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		<updated>2026-11-04T20:14:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 09&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Zentralalpen&lt;br /&gt;
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| schwierigkeit = mittel&lt;br /&gt;
| gpx           =&lt;br /&gt;
| stand         = &lt;br /&gt;
| vorher        = Etappe 08&lt;br /&gt;
| weiter        = Etappe 10&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einsam ist der Weg von der Lizumer Hütte zum Tuxer Ferner. Umso überraschender ist der rege Betrieb im Sommerskigebiet auf dem Gletscher, den wir von unserem Tagesziel, dem Tuxerjochhaus, beobachten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unser erstes Zwischenziel heute ist der Pluderlingsattel, den wir von der Lizumer Hütte aus auf dem Wanderweg 323 erreichen. Er verläuft entlang der östlichen Talseite. Das Wirtschaftssträßchen, das direkt vom Haus weg in die Lizumer Böden führt, lassen wir rechts liegen. Kurz vor dem Sattel wird der anfangs gemütliche Weg steil, und die letzten Meter hinauf sind mühevoll und schweißtreibend. Der Blick vom Pluderlingsattel (2743m, 1, 2:30h) entschädigt uns jedoch für die Anstrengung: Die Aussicht auf den nahen Tuxer Hauptkamm, die Hohen Tauern, auf die Ötztaler Gletscherberge und zurück zu den hellen Kalkwänden des Karwendels ist überwältigend. Wer noch höher hinaus will, kann von hier aus in wenigen Minuten der leicht zu erklimmenden Geierspitze (2854#m) einen Besuch abstatten. Der Abstiegspfad auf dem schiefrigen Gestein hinunter zu den Toten Böden ist schmal und der Hang in Richtung Junssee sehr steil. Die kargen und teils feuchten Matten geben für die Almwirtschaft nichts her, für den botanisch Interessierten hingegen sind sie eine Fundgrube seltener Polsterpflanzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinüber zum Gschützspitzsattel halten wir uns immer an die rechten Berghänge, vorbei an den Toten Böden (2, 3:15h), die sich Richtung Hochwartspitze erstrecken. Der Gschützspitzsattel (2657#m, 3, 4:30h) ist die tiefste Einsenkung am gegenüberliegenden Bergkamm. Nach dem zweiten steilen Aufstieg sehen wir erstmals das Tuxer-Joch-Haus, unser Tagesziel. Es liegt 350 Meter unter uns am Ende des ansteigenden Weitentales. Vom Gschützspitzsattel hinunter ins Tal führt der Abstieg zu den Wiesenhängen unterhalb der Gschützspitze, also in Richtung Osten und Südosten. Wenn wir unten im Weitental (4, 5:45h) auf den breiten und bequemen Weg stoßen, der nach rechts zur Hütte führt, haben wir unser Tagwerk für heute im wesentlichen vollbracht und die restlichen 300 Höhenmeter dorthin sind jetzt eigentlich nur noch ein gemütlicher Spaziergang. Die Lage des Tuxer Joches gegenüber den eisgepanzerten Bergmajestäten Olperer, Gefrorene Wand und Hoher Riffler ist beeindruckend schön, und wir dürfen uns auf einen geruhsamen Bergabend im Tuxer-Joch-Haus freuen (2313m, E, 7:00h). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alpenvereinskarte 33, Tuxer Alpen, 1:50.000.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://weitwandern.de/index.php?title=Etappe_08&amp;diff=123</id>
		<title>Etappe 08</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://weitwandern.de/index.php?title=Etappe_08&amp;diff=123"/>
		<updated>2026-11-04T20:08:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 08&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Zentralalpen&lt;br /&gt;
| start         = Inntal&lt;br /&gt;
| ziel          = Lizumer Hütte&lt;br /&gt;
| km            = 17&lt;br /&gt;
| auf           = 1460&lt;br /&gt;
| ab            = 0&lt;br /&gt;
| zeit          = 7&lt;br /&gt;
| hoechster     = Lizumerhütte&lt;br /&gt;
| schwierigkeit = mittel&lt;br /&gt;
| gpx           =&lt;br /&gt;
| stand         = &lt;br /&gt;
| vorher        = Etappe 07&lt;br /&gt;
| weiter        = Etappe 09&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heute machen wir uns auf in die Zentralalpen. Zunächst gilt es, die vielen Höhenmeter, die wir beim Abstieg vom Karwendel verloren haben, wiederzugewinnen. Die uralte Kulturlandschaft des Inntals lassen wir hinter uns. Urgestein und schneebedeckte Gipfel bestimmen das Bild am Ende dieser Tagesetappe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;[[Datei:Karte Etappe 08.png|mini|Etappe 8]]&lt;br /&gt;
Je nachdem, welchen Zielort wir am Vorabend angesteuert haben, bieten sich uns am achten Wandertag ganz unterschiedliche Wegvarianten an. Die Hauptroute verläuft von Wattens über das Wattental und den Lizumer Zirbenweg zur Lizumer Hütte. Von Hall aus geht’s per Bus und Seilbahn zur Tulfeinalm und von dort über das Naviser Jöchl zum Tagesziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptroute von Wattens: Beim Kartenstudium zur heutigen Etappe gewinnt man unweigerlich den Eindruck, dass das Lager Walchen von Wattens aus nur auf der Straße zu erreichen ist. Erst vor wenigen Jahren wurden jedoch von engagierten Einheimischen die alten Wege im Wattental wieder neu erkundet und markiert. Wir verdanken ihnen heute einen besonders interessanten und reizvollen Wegverlauf, der alles andere als ein Pflichtprogramm ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgangspunkt ist die Laurenziuskirche in der Ortsmitte von Wattens (A). Wir verlassen den Ort Richtung Süden auf der Langen Gasse. Wo die Wattentalstraße nach links zu ihrer ersten großen Serpentine abknickt, halten wir uns auf einem kleinen asphaltierten Weg rechts (Schild Kreuzweg). Der Kreuzweg ist Pater Jakob Gapp gewidmet. Er hatte 1939 in einer Predigt den nationalsozialistischen Staat scharf angegriffen und musste deshalb nach Spanien fliehen, wo man ihn jedoch später verhaftete. 1943 wurde der Geistliche dann in Berlin-Plötzensee enthauptet. Papst Johannes Paul II hat ihn 1996 als Märtyrer des Glaubens selig gesprochen. Nach wenigen Metern wird der Kreuzweg zu einem schmalen Pfad (Beschilderung Kirchsteig und Kreuzweg), der sich zunächst nach rechts über eine schmale Brücke in Serpentinen und dann durch einen alten Hohlweg den Hang empor windet. An der zwölften Station erreichen wir wieder die Wattentalstraße, die wir aber beim Ortsschild Keilfeld und dem Wegweiser »Schirmer« sofort wieder nach links verlassen. Nach dem ersten Haus biegen wir in die Erzgasse rechts ab. Das schmale Teersträßchen steigt sanft den Hang hinauf. Auf der linken Seite kommen ein uraltes Holzhaus und eine kleine, sehenswerte Holzkapelle in Sicht. Bei der nächsten Gabelung wenden wir uns nach links in die Sackgasse. Bald verliert sich das Teersträßchen in einen schmalen, von Holzzäunen begrenzten Steig, auf dem wir den Hang hinauf wandern. Von der ersten Abzweigung nach rechts lassen wir uns nicht beirren. Nach wenigen Minuten kommt dann die Böschung einer Fahrstraße in Sicht. Hier gabelt sich der Pfad erneut. Geradeaus wandern wir Richtung Ortsmitte Ober- und Innerberg und finden uns nach wenigen Schritten auf der Straße wieder. Auf fast gleicher Höhe erreichen wir das schöne, alte Holzhaus mit der Nummer 20 an der linken Straßenseite.&lt;br /&gt;
Wir verlassen die Straße, die jetzt abfällt und spazieren auf dem schmalen Pfad bergauf, der links nach der Garagenzufahrt hinter dem Haus beginnt. Am Haus Nummer 166 mündet der Pfad in einen asphaltierten Weg, der bald eine Straße quert. Weiter geradeaus steigen wir hinauf, ein Schild »Gehweg zum Gemeindeamt« weist uns den Weg. Beim Haus 22 a beginnt links abermals mit Holzstufen ein alter Steig, der schließlich beim Gemeindeamt (1, 1:30h)  wieder zu einer Straße wird. Auf fast gleicher Höhe wandern wir taleinwärts, der Blick zurück auf das Karwendel und ins Inntal ist atemberaubend. Unseren Abstiegsweg des Vortags können wir genau ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei an der Spiltner Kapelle mit ihrer bunten Fassade führt uns die Straße schließlich wieder zur Wattentalstraße zurück und in fünf Minuten zum Gasthaus Mühle (2, 2:00h). Nur für etwas weniger als einen Kilometer müssen wir jetzt den Autoverkehr auf der Wattentalstraße in Kauf nehmen, dann zweigen wir nach rechts in den Talgrund zum Gasthof Säge (3, 2:15h) ab. Dort beginnt am Haus der schattige alte Talweg durch die Wälder entlang des Wattenbachs. Haus und Sägewerk bleiben rechts zurück. Nach einem kurzen Aufstieg – den Holzweg nach rechts ignorieren wir – erreichen wir erneut eine Abzweigung. Die Beschilderung »Hauptweg ins Tal bis 1912« leitet uns hier nach rechts. Der alte Wirtschaftsweg wird zu einem breiten bemoosten Pfad. Bald müssen wir links auf einem schmalen Steiglein den Hang hinauf, wohin uns das originelle Schild mit den Worten »talauf« und dem spiegelverkehrt geschriebenen »talab« schickt. Nach einer kleinen Holzbrücke wird unser Steig erneut breiter und lässt den alten Wirtschaftsweg wieder erkennen. Zunächst entfernen wir uns vom Bach, aber bei der nächsten Kreuzung mit der Ausschilderung »Bachgrubenweg« halten wir nach rechts wieder auf ihn zu. Nur einige Meter steigen wir bergab, danach wenden wir uns nach links auf den Bachgrubensteig. Er wird immer schmaler und ist schließlich nur mehr ein rot-weiß markierter Trampelpfad durch den Bergwald. Rechts und links zweigen Jägerpfade ab; wir wandern jedoch immer geradeaus dahin. Schließlich treffen wir bei einer Lichtung auf eine Forststraße. Diese verläuft steil nach rechts hinunter zur Brücke über den Bach und am linken Ufer, an dem wir ab jetzt die Wanderung fortsetzen, ebenso steil wieder hinauf zu den Almhäusern der Melcher Ast. Hier lassen wir uns nicht verleiten, nach rechts den Hang hinaufzusteigen (Sackgasse!), sondern gehen geradeaus, zwischen Haus und Stall hindurch, über die Wiese auf das nächste Almhaus zu, wo wir nach rechts auf einem Wirtschaftsweg in einer großen Serpentine den Hang erklimmen. Gemächlich steigt nun der sonnige Weg ins Wattental hinauf, am Haus Waldrausch fällt er wieder ab zum Bach und in den kühlen Bergwald. Wir bleiben immer auf der rechten Talseite und wandern auf den Wirtschaftswegen weiter taleinwärts. Beim nächsten Wohnhaus, das wir passieren, halten wir uns halb links und steigen nicht zu den höher gelegenen Wirtschaftsgebäuden auf. Am Wehr des Baches vorbei erreichen wir schließlich die Brücke hinüber zum Gasthaus Haneburger (1351m, 4, 3:45h). Zwar könnten wir auch auf der rechten Talseite weitergehen, jedoch ist es ab hier müheloser, auf der Fahrstraße in knapp 30 Minuten zum Lager Walchen (1400m, 5, 4:15h) zu wandern. Hier trennen wir uns erneut von der Straße. Der mit der Nummer 314 ausgewiesene Weg leitet uns weiter Richtung Innerlannalm, knickt jedoch an einer Wegteilung einige Gehminuten davor nach links ab. Ein Hinweisschild an einem Holzhaus lotst uns jetzt nach rechts auf den Lizumer Zirbenweg. Dieser Weg war ursprünglich der einzige durch das Wattental in die Lizum und ist mit der Errichtung der Fahrstraße auf der gegenüberliegenden Talseite völlig in Vergessenheit geraten. Durch alte Zirbenbestände erreichen wir schließlich unser Tagesziel, die Lizumer Hütte (2019m, E, 7:00h).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Varianten von  Hall: Für einen Aufstieg von Hall auf die Lizumer Hütte würde man zu Fuß mehr als zwölf Stunden benötigen. Benutzt man Bus und Lift als Aufstiegshilfen, verkürzt sich die Tour aber auf etwa 7,5 Stunden Gehzeit. In Hall fährt vom Bahnhof oder vom Gasthof Badl ein Bus nach Tulfes zur Talstation des Sessellifts (Haltestelle Tulfes Raika). Hier bieten sich sogar drei gute Alternativen für den Weiterweg an. Für Variante 1 und 2  fährt man zunächst mit dem Lift auf die 2035 Meter hoch gelegene Tulfeinalm, für Variante 3 dagegen nur bis zur Mittelstation. AV-Mitglieder erhalten eine Ermäßigung auf den Fahrpreis des Lifts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;gt;&amp;gt;Klassiker&amp;lt;&amp;lt;, also die ursprünglich von Ludwig Graßler beschriebene Route, verläuft ab hier folgendermaßen: Von der Tulfeinalm steigen wir auf dem vom Skibetrieb arg zerschundenen Berg bis zum Tulfeinjöchl (2278m) auf. Von dort wandern wir auf dem Weg 350 hinunter ins Volderbachtal. Der Gipfel des Glungezers bleibt westlich liegen. Ein luftiges Steiglein leitet uns vorbei an der entlegenen und wasserumtosten Gwannschafalm zur Steinkasernalm im Talschluss und von dort weiter auf einem wenig begangenen Weg zum Naviser Jöchl (2479m, 4:30h). Von hier erreichen wir die Lizumer Hütte (2019m) in etwa drei Stunden. Dafür steigen wir zunächst zum Mölsjoch ab (Markierung 27 bzw. 327) und folgen dann größtenteils breiten Militärstraßen, die ein zügiges Ausschreiten ermöglichen. Das ganze Gebiet wird vom österreichischen Bundesheer als Übungsplatz benutzt. Gleich neben der Lizumer Hütte befindet sich eine große Kasernenanlage. Von den höher gelegenen Muliställen führt ein Abkürzer direkt zur Hütte (auf Materiallift achten!). Steigt man dagegen auf der Straße zur Hütte ab, hat man einen zusätzlichen Bogen zu laufen und muss außerdem noch das Kasernengelände umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variante 2 (lange Gratwanderung auf teilweise ausgesetzten Steigen!): Wer genügend Zeit hat, kann den Aufstieg von Hall durch eine wunderschöne Gratwanderung bereichern, benötigt dann aber einen weiteren Tag. Man steigt am ersten Tag zur Glungezerhütte auf (vom Tulfeinjöchl ca. 1h, Weg 333) und übernachtet dort. Am nächsten Tag überquert man Glungezer, Gamslahner Spitze, Kreuzspitze, Rosenjoch, Grünbergspitze und Grafmartspitze auf dem Weg zum Naviser Jöchl. Für diese Überschreitung ist mit fünf bis sechs Stunden zu rechnen. Anschließend erreicht man wie oben beschrieben die Lizumer Hütte (ca. neun Stunden von der Glungezerhütte). Selbst mit Bus und Lift ist diese Tour nicht an einem Tag zu schaffen, weil man wegen der Fahrzeiten nicht früh genug am Grat ankommt. Der zusätzliche Wandertag kann eingespart werden, wenn man den Aufstieg auf die Glungezerhütte mit der 7. Etappe kombiniert. Dazu ist allerdings eine früher Ankunft in Hall notwendig, um die letzte Bahn noch zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Variante, die sich bei Venediggehern zunehmender Beliebtheit erfreut und häufig begangen wird (&amp;gt;&amp;gt;Schlechtwettervariante&amp;lt;&amp;lt;), beginnt bereits an der Mittelstation der Seilbahn. Auf dem Weg 22a steigt man von der Halsmarter (1567m) hinab zur Voldertalhütte (auch Fritz-Pitscheider-Hütte, 1376m). Von ihr folgt man dem Weg 331 zur Steinkaseralm und wie oben beschrieben zur Lizumerhütte. Ähnlich wie der Aufstieg zur Glungezerhütte kann auch der Weg zur Voldertalhütte  bei Benutzung von Bus und Seilbahn mit der 7. Etappe kombiniert werden, wodurch man eine Übernachtung im Tal vermeidet. Der Fußweg zur Hütte hingegen von Hall oder Wattens ist zeitraubend und wird nur sehr ausdauernden Gehern in Kombination mit Etappe 7 gelingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alpenvereinskarte 33, Tuxer Alpen, 1:50.000.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
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		<title>Datei:Karte Etappe 08.png</title>
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		<updated>2026-11-04T20:08:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Karte Etappe 8 Original&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Etappe 08</title>
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		<updated>2026-11-04T20:07:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 08&lt;br /&gt;
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| start         = Inntal&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heute machen wir uns auf in die Zentralalpen. Zunächst gilt es, die vielen Höhenmeter, die wir beim Abstieg vom Karwendel verloren haben, wiederzugewinnen. Die uralte Kulturlandschaft des Inntals lassen wir hinter uns. Urgestein und schneebedeckte Gipfel bestimmen das Bild am Ende dieser Tagesetappe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Je nachdem, welchen Zielort wir am Vorabend angesteuert haben, bieten sich uns am achten Wandertag ganz unterschiedliche Wegvarianten an. Die Hauptroute verläuft von Wattens über das Wattental und den Lizumer Zirbenweg zur Lizumer Hütte. Von Hall aus geht’s per Bus und Seilbahn zur Tulfeinalm und von dort über das Naviser Jöchl zum Tagesziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptroute von Wattens: Beim Kartenstudium zur heutigen Etappe gewinnt man unweigerlich den Eindruck, dass das Lager Walchen von Wattens aus nur auf der Straße zu erreichen ist. Erst vor wenigen Jahren wurden jedoch von engagierten Einheimischen die alten Wege im Wattental wieder neu erkundet und markiert. Wir verdanken ihnen heute einen besonders interessanten und reizvollen Wegverlauf, der alles andere als ein Pflichtprogramm ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgangspunkt ist die Laurenziuskirche in der Ortsmitte von Wattens (A). Wir verlassen den Ort Richtung Süden auf der Langen Gasse. Wo die Wattentalstraße nach links zu ihrer ersten großen Serpentine abknickt, halten wir uns auf einem kleinen asphaltierten Weg rechts (Schild Kreuzweg). Der Kreuzweg ist Pater Jakob Gapp gewidmet. Er hatte 1939 in einer Predigt den nationalsozialistischen Staat scharf angegriffen und musste deshalb nach Spanien fliehen, wo man ihn jedoch später verhaftete. 1943 wurde der Geistliche dann in Berlin-Plötzensee enthauptet. Papst Johannes Paul II hat ihn 1996 als Märtyrer des Glaubens selig gesprochen. Nach wenigen Metern wird der Kreuzweg zu einem schmalen Pfad (Beschilderung Kirchsteig und Kreuzweg), der sich zunächst nach rechts über eine schmale Brücke in Serpentinen und dann durch einen alten Hohlweg den Hang empor windet. An der zwölften Station erreichen wir wieder die Wattentalstraße, die wir aber beim Ortsschild Keilfeld und dem Wegweiser »Schirmer« sofort wieder nach links verlassen. Nach dem ersten Haus biegen wir in die Erzgasse rechts ab. Das schmale Teersträßchen steigt sanft den Hang hinauf. Auf der linken Seite kommen ein uraltes Holzhaus und eine kleine, sehenswerte Holzkapelle in Sicht. Bei der nächsten Gabelung wenden wir uns nach links in die Sackgasse. Bald verliert sich das Teersträßchen in einen schmalen, von Holzzäunen begrenzten Steig, auf dem wir den Hang hinauf wandern. Von der ersten Abzweigung nach rechts lassen wir uns nicht beirren. Nach wenigen Minuten kommt dann die Böschung einer Fahrstraße in Sicht. Hier gabelt sich der Pfad erneut. Geradeaus wandern wir Richtung Ortsmitte Ober- und Innerberg und finden uns nach wenigen Schritten auf der Straße wieder. Auf fast gleicher Höhe erreichen wir das schöne, alte Holzhaus mit der Nummer 20 an der linken Straßenseite.&lt;br /&gt;
Wir verlassen die Straße, die jetzt abfällt und spazieren auf dem schmalen Pfad bergauf, der links nach der Garagenzufahrt hinter dem Haus beginnt. Am Haus Nummer 166 mündet der Pfad in einen asphaltierten Weg, der bald eine Straße quert. Weiter geradeaus steigen wir hinauf, ein Schild »Gehweg zum Gemeindeamt« weist uns den Weg. Beim Haus 22 a beginnt links abermals mit Holzstufen ein alter Steig, der schließlich beim Gemeindeamt (1, 1:30h)  wieder zu einer Straße wird. Auf fast gleicher Höhe wandern wir taleinwärts, der Blick zurück auf das Karwendel und ins Inntal ist atemberaubend. Unseren Abstiegsweg des Vortags können wir genau ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei an der Spiltner Kapelle mit ihrer bunten Fassade führt uns die Straße schließlich wieder zur Wattentalstraße zurück und in fünf Minuten zum Gasthaus Mühle (2, 2:00h). Nur für etwas weniger als einen Kilometer müssen wir jetzt den Autoverkehr auf der Wattentalstraße in Kauf nehmen, dann zweigen wir nach rechts in den Talgrund zum Gasthof Säge (3, 2:15h) ab. Dort beginnt am Haus der schattige alte Talweg durch die Wälder entlang des Wattenbachs. Haus und Sägewerk bleiben rechts zurück. Nach einem kurzen Aufstieg – den Holzweg nach rechts ignorieren wir – erreichen wir erneut eine Abzweigung. Die Beschilderung »Hauptweg ins Tal bis 1912« leitet uns hier nach rechts. Der alte Wirtschaftsweg wird zu einem breiten bemoosten Pfad. Bald müssen wir links auf einem schmalen Steiglein den Hang hinauf, wohin uns das originelle Schild mit den Worten »talauf« und dem spiegelverkehrt geschriebenen »talab« schickt. Nach einer kleinen Holzbrücke wird unser Steig erneut breiter und lässt den alten Wirtschaftsweg wieder erkennen. Zunächst entfernen wir uns vom Bach, aber bei der nächsten Kreuzung mit der Ausschilderung »Bachgrubenweg« halten wir nach rechts wieder auf ihn zu. Nur einige Meter steigen wir bergab, danach wenden wir uns nach links auf den Bachgrubensteig. Er wird immer schmaler und ist schließlich nur mehr ein rot-weiß markierter Trampelpfad durch den Bergwald. Rechts und links zweigen Jägerpfade ab; wir wandern jedoch immer geradeaus dahin. Schließlich treffen wir bei einer Lichtung auf eine Forststraße. Diese verläuft steil nach rechts hinunter zur Brücke über den Bach und am linken Ufer, an dem wir ab jetzt die Wanderung fortsetzen, ebenso steil wieder hinauf zu den Almhäusern der Melcher Ast. Hier lassen wir uns nicht verleiten, nach rechts den Hang hinaufzusteigen (Sackgasse!), sondern gehen geradeaus, zwischen Haus und Stall hindurch, über die Wiese auf das nächste Almhaus zu, wo wir nach rechts auf einem Wirtschaftsweg in einer großen Serpentine den Hang erklimmen. Gemächlich steigt nun der sonnige Weg ins Wattental hinauf, am Haus Waldrausch fällt er wieder ab zum Bach und in den kühlen Bergwald. Wir bleiben immer auf der rechten Talseite und wandern auf den Wirtschaftswegen weiter taleinwärts. Beim nächsten Wohnhaus, das wir passieren, halten wir uns halb links und steigen nicht zu den höher gelegenen Wirtschaftsgebäuden auf. Am Wehr des Baches vorbei erreichen wir schließlich die Brücke hinüber zum Gasthaus Haneburger (1351m, 4, 3:45h). Zwar könnten wir auch auf der rechten Talseite weitergehen, jedoch ist es ab hier müheloser, auf der Fahrstraße in knapp 30 Minuten zum Lager Walchen (1400m, 5, 4:15h) zu wandern. Hier trennen wir uns erneut von der Straße. Der mit der Nummer 314 ausgewiesene Weg leitet uns weiter Richtung Innerlannalm, knickt jedoch an einer Wegteilung einige Gehminuten davor nach links ab. Ein Hinweisschild an einem Holzhaus lotst uns jetzt nach rechts auf den Lizumer Zirbenweg. Dieser Weg war ursprünglich der einzige durch das Wattental in die Lizum und ist mit der Errichtung der Fahrstraße auf der gegenüberliegenden Talseite völlig in Vergessenheit geraten. Durch alte Zirbenbestände erreichen wir schließlich unser Tagesziel, die Lizumer Hütte (2019m, E, 7:00h).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Varianten von  Hall: Für einen Aufstieg von Hall auf die Lizumer Hütte würde man zu Fuß mehr als zwölf Stunden benötigen. Benutzt man Bus und Lift als Aufstiegshilfen, verkürzt sich die Tour aber auf etwa 7,5 Stunden Gehzeit. In Hall fährt vom Bahnhof oder vom Gasthof Badl ein Bus nach Tulfes zur Talstation des Sessellifts (Haltestelle Tulfes Raika). Hier bieten sich sogar drei gute Alternativen für den Weiterweg an. Für Variante 1 und 2  fährt man zunächst mit dem Lift auf die 2035 Meter hoch gelegene Tulfeinalm, für Variante 3 dagegen nur bis zur Mittelstation. AV-Mitglieder erhalten eine Ermäßigung auf den Fahrpreis des Lifts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;gt;&amp;gt;Klassiker&amp;lt;&amp;lt;, also die ursprünglich von Ludwig Graßler beschriebene Route, verläuft ab hier folgendermaßen: Von der Tulfeinalm steigen wir auf dem vom Skibetrieb arg zerschundenen Berg bis zum Tulfeinjöchl (2278m) auf. Von dort wandern wir auf dem Weg 350 hinunter ins Volderbachtal. Der Gipfel des Glungezers bleibt westlich liegen. Ein luftiges Steiglein leitet uns vorbei an der entlegenen und wasserumtosten Gwannschafalm zur Steinkasernalm im Talschluss und von dort weiter auf einem wenig begangenen Weg zum Naviser Jöchl (2479m, 4:30h). Von hier erreichen wir die Lizumer Hütte (2019m) in etwa drei Stunden. Dafür steigen wir zunächst zum Mölsjoch ab (Markierung 27 bzw. 327) und folgen dann größtenteils breiten Militärstraßen, die ein zügiges Ausschreiten ermöglichen. Das ganze Gebiet wird vom österreichischen Bundesheer als Übungsplatz benutzt. Gleich neben der Lizumer Hütte befindet sich eine große Kasernenanlage. Von den höher gelegenen Muliställen führt ein Abkürzer direkt zur Hütte (auf Materiallift achten!). Steigt man dagegen auf der Straße zur Hütte ab, hat man einen zusätzlichen Bogen zu laufen und muss außerdem noch das Kasernengelände umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variante 2 (lange Gratwanderung auf teilweise ausgesetzten Steigen!): Wer genügend Zeit hat, kann den Aufstieg von Hall durch eine wunderschöne Gratwanderung bereichern, benötigt dann aber einen weiteren Tag. Man steigt am ersten Tag zur Glungezerhütte auf (vom Tulfeinjöchl ca. 1h, Weg 333) und übernachtet dort. Am nächsten Tag überquert man Glungezer, Gamslahner Spitze, Kreuzspitze, Rosenjoch, Grünbergspitze und Grafmartspitze auf dem Weg zum Naviser Jöchl. Für diese Überschreitung ist mit fünf bis sechs Stunden zu rechnen. Anschließend erreicht man wie oben beschrieben die Lizumer Hütte (ca. neun Stunden von der Glungezerhütte). Selbst mit Bus und Lift ist diese Tour nicht an einem Tag zu schaffen, weil man wegen der Fahrzeiten nicht früh genug am Grat ankommt. Der zusätzliche Wandertag kann eingespart werden, wenn man den Aufstieg auf die Glungezerhütte mit der 7. Etappe kombiniert. Dazu ist allerdings eine früher Ankunft in Hall notwendig, um die letzte Bahn noch zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Variante, die sich bei Venediggehern zunehmender Beliebtheit erfreut und häufig begangen wird (&amp;gt;&amp;gt;Schlechtwettervariante&amp;lt;&amp;lt;), beginnt bereits an der Mittelstation der Seilbahn. Auf dem Weg 22a steigt man von der Halsmarter (1567m) hinab zur Voldertalhütte (auch Fritz-Pitscheider-Hütte, 1376m). Von ihr folgt man dem Weg 331 zur Steinkaseralm und wie oben beschrieben zur Lizumerhütte. Ähnlich wie der Aufstieg zur Glungezerhütte kann auch der Weg zur Voldertalhütte  bei Benutzung von Bus und Seilbahn mit der 7. Etappe kombiniert werden, wodurch man eine Übernachtung im Tal vermeidet. Der Fußweg zur Hütte hingegen von Hall oder Wattens ist zeitraubend und wird nur sehr ausdauernden Gehern in Kombination mit Etappe 7 gelingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alpenvereinskarte 33, Tuxer Alpen, 1:50.000.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://weitwandern.de/index.php?title=Etappe_07&amp;diff=120</id>
		<title>Etappe 07</title>
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		<updated>2026-11-04T20:01:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: /* Wegbeschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 07&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Karwendel&lt;br /&gt;
| start         = Halleranger&lt;br /&gt;
| ziel          = Inntal&lt;br /&gt;
| km            = 18&lt;br /&gt;
| auf           = 400&lt;br /&gt;
| ab            = 1600&lt;br /&gt;
| zeit          = 5:30&lt;br /&gt;
| hoechster     = Lafatscherjoch&lt;br /&gt;
| schwierigkeit = mittel&lt;br /&gt;
| gpx           =&lt;br /&gt;
| stand         = &lt;br /&gt;
| vorher        = Etappe 06&lt;br /&gt;
| weiter        = Etappe 08&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Atemberaubend ist der Blick von den Höhenzügen des Karwendels hinunter ins grüne Inntal. Auf nur 560 Metern liegt diese fruchtbare und dicht besiedelte Landschaft. Nach vielen langen und zum Teil schwierigen Wanderetappen laden uns die Städte Tirols zu einem Ruhetag ein, bevor wir uns weiter Richtung Alpenhauptkamm aufmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;[[Datei:Karte Etappe 07 V0.png|mini|Etappe 7]]&lt;br /&gt;
Ziel des heutigen Wandertags ist entweder Wattens oder Hall in Tirol. Wanderer, die jeden Meter nach Venedig zu Fuß bewältigen möchten, steigen am besten nach Wattens ab. Von dort kann man sich direkt und ohne Hilfsmittel aufmachen zur Lizumer Hütte. Wer keine Vorbehalte hat, sich den Aufstieg vom Inntal mit Bus und Seilbahn zu erleichtern, wählt Hall in Tirol als Endpunkt. Bis fast ins Tal verlaufen beide Varianten jedoch gleich, erst bei der Bergkapelle auf etwa 900 Meter teilen sich die Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem langen Abstieg allerdings sind vom Hallerangerhaus (A) zuerst noch gut 300 Höhenmeter Aufstieg zu absolvieren. Der Weg mit der Nummer 223 ist gut bezeichnet und leitet uns in etwas mehr als einer Stunde hinauf zum Durchschlag (1898m) und zum Lafatscherjoch (2085m). Bereits wenige Minuten nach dem Aufbruch schlängelt sich unser Pfad durch eine steile Schuttreißen aufwärts, vorbei an den hohen, gespaltenen Kalktafeln der Schnitlwände. Hier im Durchschlag und später gegenüber dem schottergefüllten Stempelkar erhalten wir Anschauungsunterricht über die gewaltigen Kräfte der Verwitterung. In den steindurchsetzten Matten und Hängen unterhalb des Lafatscherjoches äsen meist zahlreiche Gämsen. Oben auf dem Joch angekommen, tut sich ein beeindruckender Blick ins Tal und hinüber zum Alpenhauptkamm auf (1, 1:00h). Gemächlich steigen wir nun durch Latschen hinab ins liebliche Isstal. Am Issanger (2, 1:45h) wenden wir uns dann nach links. Auf einem guten und abwechslungsreichen Weg, meist entlang des Issbaches, wandern wir dahin und treffen genau recht zur Vormittagsjause im Gasthaus St. Magdalena ein (3, 2:30h). Wir vermeiden die Mautstraße durch das Tal, indem wir den Wanderweg auf der südlichen Talseite benutzen. Beide knicken nach Süden ab, schließlich endet der Wanderweg bei einem Parkplatz. Nach etwa 500 Metern sehen wir links die Bergkapelle (886m, 4, 3:00h). Hier trennen sich nun die Wege, die uns entweder nach Wattens oder Hall bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variante nach Wattens: Bei der Bergkapelle verlässt man nach links die Straße, überquert den Bach, hält sich an der nächsten Abzweigung erneut links und stößt nach etwa einem Kilometer bei einem Parkplatz auf die Verbindungsstraße zwischen der Bettelwurfsiedlung und St. Martin. Hier biegen wir links ab und passieren die Walder Kapelle (5, 3:30h). Kurz darauf zweigt an einem weiteren Parkplatz der »Besinnungsweg« nach St. Martin ab, auf dem wir nochmals etwa 100 Höhenmeter aufsteigen müssen. Die Kirche von St. Martin (6, 4:45h) wurde schon im Jahre 1337 urkundlich erwähnt. Das nach einem Brand barockisierte Gebäude beherbergt reichen Stuck mit Fresken, die Szenen aus dem Leben des Heiligen zeigen. An ihr vorbei gelangen wir zurück zur Autostraße. Bei den letzten Häusern des Dorfes beginnt links der Weg Nr. 8 entlang des Bärenbachs im Farbental (in manchen Karten auch als Farmtal bezeichnet). Bis zum Bahnhof Fritzens-Wattens bleiben wir nun auf diesem Wanderweg. Hinter dem Bahnhof liegt die Innbrücke in den Ort Wattens (E, 5:30#h). Die kleine Marktgemeinde hat dem Erholung suchenden Venedigwanderer einiges zu bieten. Die bekannteste Attraktion sind die Swarovski-Kristallwelten, ein Projekt von André Heller. Beim Freilichtmuseum »Himmelreich« handelt es sich um die Ausgrabung einer frühen Rätersiedlung. Die Grabungsstätte ist frei zugänglich, der Eintritt kostenlos. Daneben gibt es ein Museum für Vorgeschichte (Eisenwerkzeuge, Keramiken und Münzen) und Industriehistorie der ortsansässigen Betriebe Swarovski und Wattenspapier. Ein Freibad rundet das Freizeitangebot ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variante nach Hall: Auch hier verlassen wir die Straße an der Bergkapelle und überqueren den Bach, gehen aber an der Wegteilung nach rechts. Beim Wirtshaus Walderbrücke treffen wir jetzt auf die Straße nach St. Martin und wenden uns erneut nach rechts. Nach dem Ende einer Straßenschleife, der wir nun folgen, biegen wir links in die Ansiedlung hinein ab. Ganz gerade verläuft unsere Straße und hält dabei genau auf den Inn zu. Nach 1,5 Kilometern erreichen wir eine T-Einmündung. Wir halten uns links und gleich wieder rechts. Etwa einen Kilometer weiter endet diese ebenfalls schnurgerade Straße bei einem Krankenhaus. Rechts von uns liegt die Innenstadt von Hall in Tirol, in der wir nach etwas mehr als fünf Stunden Gehzeit ankommen. Nicht zu Unrecht wird das traditionsreiche Städtchen manchmal als das kleine tirolerische Nürnberg bezeichnet. Bis heute ist das Stadtbild mittelalterlich geprägt, obwohl 1670 ein heftiges Erdbeben einen Großteil der Häuser zerstörte. Seit dem 13. Jahrhundert bis zur Betriebseinstellung 1967 war die Saline der wichtigste Lebensnerv von Hall. Heute lohnt sich ein Besuch im Bergbaumuseum, das diesem Erwerbszweig gewidmet ist. Die Burg Hasegg mit dem Wahrzeichen der Stadt, dem Münzerturm, beherbergte bis zu ihrer Stilllegung im Jahr 1809 die landesfürstliche Münzstätte. Im Jahr 1975 wurde die »Alte Münze Hall« in Form eines Museums wieder eröffnet. Unter anderem wurde hier 1486 das Urstück des Talers geprägt. Die Pfarrkirche zum Hl. Nikolaus ist der älteste Kirchenbau des Ortes. Sie wurde im Jahr 1281 als spätgotische Hallenkirche errichtet, das Innere im Jahr 1751 dann barockisiert. Auch das Rathaus, das der Stadt 1406 vom Landesfürsten als so genanntes »Königshaus« geschenkt wurde, ist sehenswert, vor allem die getäfelte Bürgerstube und der alte Rathaussaal. Schlussendlich hat auch Hall ein modernes Freischwimmbad anzubieten, sogar mit Tennisplätzen und Minigolfanlage ausgestattet (Campingplatz nebenan).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipp: Übernachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Übernachtung für Venedigwanderer bietet sich in Hall der auf der südlichen Innseite gelegene Gasthof Badl an, den man über den Fußgängersteg erreicht. Zwar hat er nicht eben die schönste Lage, weil er zwischen Autobahn, Inn und einer weiteren, viel befahrenen Straße eingekeilt ist, aber es sind auch zwei wesentliche Vorzüge zu nennen. Erstens kann man im Haus gegen angemessene Gebühr um die Reinigung der verschmutzten Wäsche bitten. Zweitens fährt der Bus zur Seilbahnstation in Tulfes direkt vor dem Hotel ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alpenvereinskarte 33, Tuxer Alpen, 1:50.000.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
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		<title>Etappe 07</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 07&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Karwendel&lt;br /&gt;
| start         = Halleranger&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Atemberaubend ist der Blick von den Höhenzügen des Karwendels hinunter ins grüne Inntal. Auf nur 560 Metern liegt diese fruchtbare und dicht besiedelte Landschaft. Nach vielen langen und zum Teil schwierigen Wanderetappen laden uns die Städte Tirols zu einem Ruhetag ein, bevor wir uns weiter Richtung Alpenhauptkamm aufmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;[[Datei:Karte Etappe 07 V0.png|mini|Etappe 7]]&lt;br /&gt;
Ziel des heutigen Wandertags ist entweder Wattens oder Hall in Tirol. Wanderer, die jeden Meter nach Venedig zu Fuß bewältigen möchten, steigen am besten nach Wattens ab. Von dort kann man sich direkt und ohne Hilfsmittel aufmachen zur Lizumer Hütte. Wer keine Vorbehalte hat, sich den Aufstieg vom Inntal mit Bus und Seilbahn zu erleichtern, wählt Hall in Tirol als Endpunkt. Bis fast ins Tal verlaufen beide Varianten jedoch gleich, erst bei der Bergkapelle auf etwa 900 Meter teilen sich die Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem langen Abstieg allerdings sind vom Hallerangerhaus (A) zuerst noch gut 300 Höhenmeter Aufstieg zu absolvieren. Der Weg mit der Nummer 223 ist gut bezeichnet und leitet uns in etwas mehr als einer Stunde hinauf zum Durchschlag (1898#m) und zum Lafatscherjoch (2085m). Bereits wenige Minuten nach dem Aufbruch schlängelt sich unser Pfad durch eine steile Schuttreißen aufwärts, vorbei an den hohen, gespaltenen Kalktafeln der Schnitlwände. Hier im Durchschlag und später gegenüber dem schottergefüllten Stempelkar erhalten wir Anschauungsunterricht über die gewaltigen Kräfte der Verwitterung. In den steindurchsetzten Matten und Hängen unterhalb des Lafatscherjoches äsen meist zahlreiche Gämsen. Oben auf dem Joch angekommen, tut sich ein beeindruckender Blick ins Tal und hinüber zum Alpenhauptkamm auf (1, 1:00h). Gemächlich steigen wir nun durch Latschen hinab ins liebliche Isstal. Am Issanger (2, 1:45h) wenden wir uns dann nach links. Auf einem guten und abwechslungsreichen Weg, meist entlang des Issbaches, wandern wir dahin und treffen genau recht zur Vormittagsjause im Gasthaus St. Magdalena ein (3, 2:30h). Wir vermeiden die Mautstraße durch das Tal, indem wir den Wanderweg auf der südlichen Talseite benutzen. Beide knicken nach Süden ab, schließlich endet der Wanderweg bei einem Parkplatz. Nach etwa 500 Metern sehen wir links die Bergkapelle (886#m, 4, 3:00#h). Hier trennen sich nun die Wege, die uns entweder nach Wattens oder Hall bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variante nach Wattens: Bei der Bergkapelle verlässt man nach links die Straße, überquert den Bach, hält sich an der nächsten Abzweigung erneut links und stößt nach etwa einem Kilometer bei einem Parkplatz auf die Verbindungsstraße zwischen der Bettelwurfsiedlung und St. Martin. Hier biegen wir links ab und passieren die Walder Kapelle (5, 3:30h). Kurz darauf zweigt an einem weiteren Parkplatz der »Besinnungsweg« nach St. Martin ab, auf dem wir nochmals etwa 100 Höhenmeter aufsteigen müssen. Die Kirche von St. Martin (6, 4:45h) wurde schon im Jahre 1337 urkundlich erwähnt. Das nach einem Brand barockisierte Gebäude beherbergt reichen Stuck mit Fresken, die Szenen aus dem Leben des Heiligen zeigen. An ihr vorbei gelangen wir zurück zur Autostraße. Bei den letzten Häusern des Dorfes beginnt links der Weg Nr. 8 entlang des Bärenbachs im Farbental (in manchen Karten auch als Farmtal bezeichnet). Bis zum Bahnhof Fritzens-Wattens bleiben wir nun auf diesem Wanderweg. Hinter dem Bahnhof liegt die Innbrücke in den Ort Wattens (E, 5:30#h). Die kleine Marktgemeinde hat dem Erholung suchenden Venedigwanderer einiges zu bieten. Die bekannteste Attraktion sind die Swarovski-Kristallwelten, ein Projekt von André Heller. Beim Freilichtmuseum »Himmelreich« handelt es sich um die Ausgrabung einer frühen Rätersiedlung. Die Grabungsstätte ist frei zugänglich, der Eintritt kostenlos. Daneben gibt es ein Museum für Vorgeschichte (Eisenwerkzeuge, Keramiken und Münzen) und Industriehistorie der ortsansässigen Betriebe Swarovski und Wattenspapier. Ein Freibad rundet das Freizeitangebot ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variante nach Hall: Auch hier verlassen wir die Straße an der Bergkapelle und überqueren den Bach, gehen aber an der Wegteilung nach rechts. Beim Wirtshaus Walderbrücke treffen wir jetzt auf die Straße nach St. Martin und wenden uns erneut nach rechts. Nach dem Ende einer Straßenschleife, der wir nun folgen, biegen wir links in die Ansiedlung hinein ab. Ganz gerade verläuft unsere Straße und hält dabei genau auf den Inn zu. Nach 1,5 Kilometern erreichen wir eine T-Einmündung. Wir halten uns links und gleich wieder rechts. Etwa einen Kilometer weiter endet diese ebenfalls schnurgerade Straße bei einem Krankenhaus. Rechts von uns liegt die Innenstadt von Hall in Tirol, in der wir nach etwas mehr als fünf Stunden Gehzeit ankommen. Nicht zu Unrecht wird das traditionsreiche Städtchen manchmal als das kleine tirolerische Nürnberg bezeichnet. Bis heute ist das Stadtbild mittelalterlich geprägt, obwohl 1670 ein heftiges Erdbeben einen Großteil der Häuser zerstörte. Seit dem 13. Jahrhundert bis zur Betriebseinstellung 1967 war die Saline der wichtigste Lebensnerv von Hall. Heute lohnt sich ein Besuch im Bergbaumuseum, das diesem Erwerbszweig gewidmet ist. Die Burg Hasegg mit dem Wahrzeichen der Stadt, dem Münzerturm, beherbergte bis zu ihrer Stilllegung im Jahr 1809 die landesfürstliche Münzstätte. Im Jahr 1975 wurde die »Alte Münze Hall« in Form eines Museums wieder eröffnet. Unter anderem wurde hier 1486 das Urstück des Talers geprägt. Die Pfarrkirche zum Hl. Nikolaus ist der älteste Kirchenbau des Ortes. Sie wurde im Jahr 1281 als spätgotische Hallenkirche errichtet, das Innere im Jahr 1751 dann barockisiert. Auch das Rathaus, das der Stadt 1406 vom Landesfürsten als so genanntes »Königshaus« geschenkt wurde, ist sehenswert, vor allem die getäfelte Bürgerstube und der alte Rathaussaal. Schlussendlich hat auch Hall ein modernes Freischwimmbad anzubieten, sogar mit Tennisplätzen und Minigolfanlage ausgestattet (Campingplatz nebenan).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipp: Übernachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Übernachtung für Venedigwanderer bietet sich in Hall der auf der südlichen Innseite gelegene Gasthof Badl an, den man über den Fußgängersteg erreicht. Zwar hat er nicht eben die schönste Lage, weil er zwischen Autobahn, Inn und einer weiteren, viel befahrenen Straße eingekeilt ist, aber es sind auch zwei wesentliche Vorzüge zu nennen. Erstens kann man im Haus gegen angemessene Gebühr um die Reinigung der verschmutzten Wäsche bitten. Zweitens fährt der Bus zur Seilbahnstation in Tulfes direkt vor dem Hotel ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alpenvereinskarte 33, Tuxer Alpen, 1:50.000.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://weitwandern.de/index.php?title=Datei:Karte_Etappe_07_V0.png&amp;diff=118</id>
		<title>Datei:Karte Etappe 07 V0.png</title>
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		<updated>2026-11-04T20:00:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Originalkarte Etappe 7&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://weitwandern.de/index.php?title=Etappe_07&amp;diff=117</id>
		<title>Etappe 07</title>
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		<updated>2026-11-04T19:59:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 07&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Karwendel&lt;br /&gt;
| start         = Halleranger&lt;br /&gt;
| ziel          = Inntal&lt;br /&gt;
| km            = 18&lt;br /&gt;
| auf           = 400&lt;br /&gt;
| ab            = 1600&lt;br /&gt;
| zeit          = 5:30&lt;br /&gt;
| hoechster     = Lafatscherjoch&lt;br /&gt;
| schwierigkeit = mittel&lt;br /&gt;
| gpx           =&lt;br /&gt;
| stand         = &lt;br /&gt;
| vorher        = Etappe 06&lt;br /&gt;
| weiter        = Etappe 08&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Atemberaubend ist der Blick von den Höhenzügen des Karwendels hinunter ins grüne Inntal. Auf nur 560 Metern liegt diese fruchtbare und dicht besiedelte Landschaft. Nach vielen langen und zum Teil schwierigen Wanderetappen laden uns die Städte Tirols zu einem Ruhetag ein, bevor wir uns weiter Richtung Alpenhauptkamm aufmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ziel des heutigen Wandertags ist entweder Wattens oder Hall in Tirol. Wanderer, die jeden Meter nach Venedig zu Fuß bewältigen möchten, steigen am besten nach Wattens ab. Von dort kann man sich direkt und ohne Hilfsmittel aufmachen zur Lizumer Hütte. Wer keine Vorbehalte hat, sich den Aufstieg vom Inntal mit Bus und Seilbahn zu erleichtern, wählt Hall in Tirol als Endpunkt. Bis fast ins Tal verlaufen beide Varianten jedoch gleich, erst bei der Bergkapelle auf etwa 900 Meter teilen sich die Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem langen Abstieg allerdings sind vom Hallerangerhaus (A) zuerst noch gut 300 Höhenmeter Aufstieg zu absolvieren. Der Weg mit der Nummer 223 ist gut bezeichnet und leitet uns in etwas mehr als einer Stunde hinauf zum Durchschlag (1898#m) und zum Lafatscherjoch (2085m). Bereits wenige Minuten nach dem Aufbruch schlängelt sich unser Pfad durch eine steile Schuttreißen aufwärts, vorbei an den hohen, gespaltenen Kalktafeln der Schnitlwände. Hier im Durchschlag und später gegenüber dem schottergefüllten Stempelkar erhalten wir Anschauungsunterricht über die gewaltigen Kräfte der Verwitterung. In den steindurchsetzten Matten und Hängen unterhalb des Lafatscherjoches äsen meist zahlreiche Gämsen. Oben auf dem Joch angekommen, tut sich ein beeindruckender Blick ins Tal und hinüber zum Alpenhauptkamm auf (1, 1:00h). Gemächlich steigen wir nun durch Latschen hinab ins liebliche Isstal. Am Issanger (2, 1:45h) wenden wir uns dann nach links. Auf einem guten und abwechslungsreichen Weg, meist entlang des Issbaches, wandern wir dahin und treffen genau recht zur Vormittagsjause im Gasthaus St. Magdalena ein (3, 2:30h). Wir vermeiden die Mautstraße durch das Tal, indem wir den Wanderweg auf der südlichen Talseite benutzen. Beide knicken nach Süden ab, schließlich endet der Wanderweg bei einem Parkplatz. Nach etwa 500 Metern sehen wir links die Bergkapelle (886#m, 4, 3:00#h). Hier trennen sich nun die Wege, die uns entweder nach Wattens oder Hall bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variante nach Wattens: Bei der Bergkapelle verlässt man nach links die Straße, überquert den Bach, hält sich an der nächsten Abzweigung erneut links und stößt nach etwa einem Kilometer bei einem Parkplatz auf die Verbindungsstraße zwischen der Bettelwurfsiedlung und St. Martin. Hier biegen wir links ab und passieren die Walder Kapelle (5, 3:30h). Kurz darauf zweigt an einem weiteren Parkplatz der »Besinnungsweg« nach St. Martin ab, auf dem wir nochmals etwa 100 Höhenmeter aufsteigen müssen. Die Kirche von St. Martin (6, 4:45h) wurde schon im Jahre 1337 urkundlich erwähnt. Das nach einem Brand barockisierte Gebäude beherbergt reichen Stuck mit Fresken, die Szenen aus dem Leben des Heiligen zeigen. An ihr vorbei gelangen wir zurück zur Autostraße. Bei den letzten Häusern des Dorfes beginnt links der Weg Nr. 8 entlang des Bärenbachs im Farbental (in manchen Karten auch als Farmtal bezeichnet). Bis zum Bahnhof Fritzens-Wattens bleiben wir nun auf diesem Wanderweg. Hinter dem Bahnhof liegt die Innbrücke in den Ort Wattens (E, 5:30#h). Die kleine Marktgemeinde hat dem Erholung suchenden Venedigwanderer einiges zu bieten. Die bekannteste Attraktion sind die Swarovski-Kristallwelten, ein Projekt von André Heller. Beim Freilichtmuseum »Himmelreich« handelt es sich um die Ausgrabung einer frühen Rätersiedlung. Die Grabungsstätte ist frei zugänglich, der Eintritt kostenlos. Daneben gibt es ein Museum für Vorgeschichte (Eisenwerkzeuge, Keramiken und Münzen) und Industriehistorie der ortsansässigen Betriebe Swarovski und Wattenspapier. Ein Freibad rundet das Freizeitangebot ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variante nach Hall: Auch hier verlassen wir die Straße an der Bergkapelle und überqueren den Bach, gehen aber an der Wegteilung nach rechts. Beim Wirtshaus Walderbrücke treffen wir jetzt auf die Straße nach St. Martin und wenden uns erneut nach rechts. Nach dem Ende einer Straßenschleife, der wir nun folgen, biegen wir links in die Ansiedlung hinein ab. Ganz gerade verläuft unsere Straße und hält dabei genau auf den Inn zu. Nach 1,5 Kilometern erreichen wir eine T-Einmündung. Wir halten uns links und gleich wieder rechts. Etwa einen Kilometer weiter endet diese ebenfalls schnurgerade Straße bei einem Krankenhaus. Rechts von uns liegt die Innenstadt von Hall in Tirol, in der wir nach etwas mehr als fünf Stunden Gehzeit ankommen. Nicht zu Unrecht wird das traditionsreiche Städtchen manchmal als das kleine tirolerische Nürnberg bezeichnet. Bis heute ist das Stadtbild mittelalterlich geprägt, obwohl 1670 ein heftiges Erdbeben einen Großteil der Häuser zerstörte. Seit dem 13. Jahrhundert bis zur Betriebseinstellung 1967 war die Saline der wichtigste Lebensnerv von Hall. Heute lohnt sich ein Besuch im Bergbaumuseum, das diesem Erwerbszweig gewidmet ist. Die Burg Hasegg mit dem Wahrzeichen der Stadt, dem Münzerturm, beherbergte bis zu ihrer Stilllegung im Jahr 1809 die landesfürstliche Münzstätte. Im Jahr 1975 wurde die »Alte Münze Hall« in Form eines Museums wieder eröffnet. Unter anderem wurde hier 1486 das Urstück des Talers geprägt. Die Pfarrkirche zum Hl. Nikolaus ist der älteste Kirchenbau des Ortes. Sie wurde im Jahr 1281 als spätgotische Hallenkirche errichtet, das Innere im Jahr 1751 dann barockisiert. Auch das Rathaus, das der Stadt 1406 vom Landesfürsten als so genanntes »Königshaus« geschenkt wurde, ist sehenswert, vor allem die getäfelte Bürgerstube und der alte Rathaussaal. Schlussendlich hat auch Hall ein modernes Freischwimmbad anzubieten, sogar mit Tennisplätzen und Minigolfanlage ausgestattet (Campingplatz nebenan).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipp: Übernachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Übernachtung für Venedigwanderer bietet sich in Hall der auf der südlichen Innseite gelegene Gasthof Badl an, den man über den Fußgängersteg erreicht. Zwar hat er nicht eben die schönste Lage, weil er zwischen Autobahn, Inn und einer weiteren, viel befahrenen Straße eingekeilt ist, aber es sind auch zwei wesentliche Vorzüge zu nennen. Erstens kann man im Haus gegen angemessene Gebühr um die Reinigung der verschmutzten Wäsche bitten. Zweitens fährt der Bus zur Seilbahnstation in Tulfes direkt vor dem Hotel ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alpenvereinskarte 33, Tuxer Alpen, 1:50.000.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
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		<title>Etappe 06</title>
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		<updated>2026-11-04T19:26:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 06&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Karwendel&lt;br /&gt;
| start         = Karwendelhaus&lt;br /&gt;
| ziel          = Halleranger&lt;br /&gt;
| km            = 13&lt;br /&gt;
| auf           = 1440&lt;br /&gt;
| ab            = 1440&lt;br /&gt;
| zeit          = 8&lt;br /&gt;
| hoechster     = Birkkarspitze&lt;br /&gt;
| schwierigkeit = schwer&lt;br /&gt;
| gpx           =&lt;br /&gt;
| stand         = &lt;br /&gt;
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| weiter        = Etappe 07&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine der schönsten Touren im Karwendel ist die Überschreitung vom Karwendelhaus zum Halleranger über den Birkkarsattel: lang und anstrengend, aber wegen der herrlichen Aussicht von der Birkkarspitze und der unberührten, wilden Berglandschaft auch sehr lohnend. Das letzte Mal hören wir heute das Rauschen der Isar. Am Abend soll ein Spaziergang zu ihrer Quelle die mehrtägige Isarwanderung abrunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;[[Datei:Karte Etappe 06.png|mini|Etappe 6]]&lt;br /&gt;
Direkt am Karwendelhaus beginnt der Steig Nr. 225 mit einem mühevollen Aufstieg durch das Schlauchkar. Der Name rührt nicht etwa daher, dass uns dieses Kar besonders »schlaucht« (obwohl das zweifellos zutrifft), sondern von dem Mittenwalder Namen Schlaucher. Beim Anstieg durch die für das Karwendelgebirge so typischen endlosen Geröllfelder ist sorgfältig auf die roten Markierungen zu achten. Diese sind stellenweise verblichen und nicht mehr gut zu erkennen. Besonders bei schlechten Sichtverhältnissen besteht die Gefahr des Verlaufens.  Die Biwakhütte östlich des Schlauchkarsattels dient als Notunterkunft und Rastplatz (3:00h). Wer die Birkkarspitze (2749m) besteigen will, lässt hier am besten den schweren Rucksack zurück. Bei schönem Wetter und klarer Sicht ist es ein lohnender Abstecher. An dem Hüttchen vorbei erreichen wir den Gipfel auf dem stellenweise drahtseilversicherten und ausgesetzten Steig in etwa einer halben Stunde. Der Blick reicht von den Hohen Tauern bis zur Silvretta und nach Norden hinaus ins Alpenvorland. Erstiegen wurde der Gipfel erstmals im Jahre 1870 von Hermann von Barth, der ebenfalls über das Schlauchkar hier herauf kam. Nach einer Rast am Gipfel wartet ein langer und serpentinenreicher Abstieg durch das Birkkar hinunter zur 1500 Höhenmeter tiefer gelegenen Kastenalm auf uns. Zunächst auf einem steilen Steig, später wieder über Geröll und schließlich auf gutem Pfad entlang des Birkkarbaches wandern wir hinab in den Talgrund des Hinterautals (1200m, 5:45h).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier, am Fuße der höchsten Karwendelberge, beginnen die Wasser unserer Isar ihre Reise. Der genaue Ursprung ist allerdings umstritten. Vielen Karten nach entspringt sie hier, etwas westlich vom Zusammenfluss von Birkkarbach, Moserkarbach und Lafatscherbach unterhalb des Tratenköpfls. Den längsten ihrer Quellbäche, den Lafatscherbach, der manchmal auch mit dem Namen Isar verzeichnet ist, verfolgen wir nun bis zu seinem Anfang zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Almwiesen der Kastenalm zweigt der Wanderweg 224 zum Hallerangerhaus nach Süden von der Wirtschaftsstraße zur Almhütte ab. Die Kastenalm ist einfach bewirtschaftet, und den kurzen Umweg dorthin nehmen wir gern in Kauf, zumal uns eine kleine Stärkung jetzt zusteht. Immerhin haben wir heute schon einiges geleistet, doch der nun folgende Hüttenanstieg von etwa 500 Höhenmetern will auch noch bewältigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rast auf der sehr schön gelegenen Alm geht’s wieder zurück auf unseren Weg und dann gleich flott hinauf in Richtung Halleranger. Oberhalb des Lafatscherbaches wandern wir dann auf gutem Weg dahin und queren diesen schließlich. Die Flurbezeichnung hier lautet »Beim silbernen Hansl« und erinnert an die vielen Jahre, in denen Bergleute im Karwendel nach metallhaltigen Mineralien schürften. Von 1276 bis 1590 und sogar noch im Zweiten Weltkrieg grub man hier nach Zink und Blei. Auf der nördlichen Talseite erreichen wir bald den Lafatschalm-Niederleger (7:00h). Von hier ist es nun nicht mehr weit, in knapp 45 Minuten sind wir am Hallerangerhaus (1768m) angekommen. Neben dieser Alpenvereinshütte bietet auch die nahegelegene Hallerangeralm Einkehr und Unterkunft. Auf den Wiesen oberhalb dieser Hütte Richtung Überschalljoch finden sich die kleinen Bäche und Quellen, die den Lafatscherbach und damit die obere Isar speisen. Das Überschalljoch bildet die Wasserscheide zwischen Inn und Isar. Morgen verlassen wir den Einzugsbereich der Isar endgültig und wandern hinab ins das Haupttal Tirols.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipp: Begehung des Schlauchkars im Frühsommer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Biwakhütte am Schlauchkarsattel als Notunterkunft dringend benötigt wird, hat einer der Autoren bei einer Karwendeltour im Frühsommer bereits am eigenen Leib erfahren. Nach schneereichen Wintern ist der steile Nordhang im Bereich des Sattels oft bis in den Sommer hinein vereist und im Birkkar liegt noch viel Schnee. Vor allem Frühstarter, die die Wanderung von München nach Venedig bereits im Juli beginnen wollen, sollten sich also beim Hüttenwirt nach den Wegverhältnissen erkundigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kompasswanderkarte 182 Isarwinkel, 1:50 000 (bis zum Birkar)&lt;br /&gt;
Alpenvereinskarte 33, Tuxer Alpen, 1:50.000.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
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		<title>Datei:Karte Etappe 06.png</title>
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		<updated>2026-11-04T19:25:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Originalkarte Etappe 06&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://weitwandern.de/index.php?title=Etappe_05&amp;diff=114</id>
		<title>Etappe 05</title>
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		<updated>2026-11-04T19:23:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 05&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Karwendel&lt;br /&gt;
| start         = Vorderriß&lt;br /&gt;
| ziel          = Karwendelhaus&lt;br /&gt;
| km            = 23&lt;br /&gt;
| auf           = 1010&lt;br /&gt;
| ab            = 40&lt;br /&gt;
| zeit          = 7:30&lt;br /&gt;
| hoechster     = Karwendelhaus&lt;br /&gt;
| schwierigkeit = mittel&lt;br /&gt;
| gpx           =&lt;br /&gt;
| stand         = &lt;br /&gt;
| vorher        = Etappe 04&lt;br /&gt;
| weiter        = Etappe 06&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Übernachtungsort Vorderriß ist der nördliche Zugang in das Herz des Karwendelgebirges. Auf einer Fläche von über 900 Quadratkilometern ist außer dem Jäger- und Holzfällerort Hinterriß keine ganzjährig bewohnte Siedlung zu finden und – Gott sei’s gedankt – auch keine Durchgangsstraße. Dieses oft als menschenfeindlich bezeichnete Reich der steilen Felswände und stillen Hochkare, der tiefen Jagdgründe und uralten Zirbelwälder ist in Wahrheit ein echtes Erholungsparadies für Lärm- und Stressgeschädigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;[[Datei:Karte Etappe 05.png|mini|Etappe 5]]&lt;br /&gt;
Die ersten elf Kilometer hinein ins Rißtal bleibt uns die Fahrstraße leider nicht erspart. An Wochenenden empfiehlt es sich, früh aufzustehen, um dem motorisierten Ausflugsverkehr zu entgehen. Bis zu 10.000 Fahrzeuge täglich muss die Natur an schönen Wochenenden im Sommer und Herbst manchmal verkraften, eine Folge der ungebremsten Kommerzialisierung der Eng. Ein paar »Schleichwege« gibt es erfreulicherweise aber doch, so dass wir wenigstens stellenweise dem Autoverkehr ausweichen können. Gleich nach dem Aufbruch in Vorderriß leitet auf der linken Seite ein Wiesenweg hinauf zur Kapelle und den Forsthäusern. Dort beginnt ein parallel zur Straße verlaufender Wirtschaftsweg. Erst nach etwa 2,7 Kilometern zwingt uns dann der Bergfuß des Grasköpfls hinunter auf die Teerstraße (0:45h). Nicht ganz 500 Meter weiter können wir linksseitig wieder für ein kurzes Stückchen den Autos entkommen. Nach einer guten Stunde haben wir die Oswaldhütte erreicht. Unweit von hier befindet sich das 1948 erbaute Rißbachwehr. Von dort gelangt das Wasser in unterirdischen Stollen zum Niedernachkraftwerk am Walchensee. Unterwegs werden noch andere Bäche eingeleitet sowie die Isar und die Straße Vorderriß–Wallgau unterquert. Jetzt ist es nicht mehr weit bis zur österreichischen Staatsgrenze (1:30h). Ungefähr einen Kilometer danach beginnt unser längster Seitenweg. Bevor die Autostraße erneut auf die östliche Bachseite wechselt, halten wir uns an den westseitig flussaufwärts ziehenden Wirtschaftsweg. Bei der Weggabelung nach etwa drei Kilometern gehen wir nicht hinunter zu der Rißbachbrücke, sondern wandern rechts weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst unmittelbar vor Hinterriß (2:30h) endet auch dieser erholsame Wanderabschnitt. Die dortige Ansiedlung besteht im wesentlichen aus einem ehemaligen Jagdschlössl des Herzogs von Coburg, einigen Forsthäusern, zwei Gasthöfen und dem Zollhaus. Die kleine Kirche wurde zur Fuggerzeit von den Knappen erbaut, als hier für die verschiedenen Erzbergwerke in den Tälern eine Schmelze bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verlassen den Ort auf der Straße in Richtung Eng, zweigen aber beim ersten &lt;br /&gt;
Wirtschaftssträßchen rechts ab und folgen dem Talverlauf auf dem markierten Weg 231. Um Stuhlberg und Luchsegg herum biegen wir ins Johannesbachtal ein. Bei der verfallenen Johannestalalm (4:30h) treffen wir auf einen Forstweg, der uns weiter in bequemer Steigung hoch über dem Gebirgsbach durch das Johannestal zum reizvoll gelegenen Kleinen Ahornboden (1400m, 5:45h) bringt. Auf das einfache Denkmal Hermann von Barths, das an diesem schönen Ort einen würdigen Platz gefunden hat, schauen die stolzen Berghäupter, die er bezwang: die Zinnen der Nördlichen Sonnenspitze, der Moserkarspitze, der Kaltwasserkarspitze und der Grabenkarspitze. Er bestieg in den Jahren 1870/71 insgesamt 88 Karwendelgipfel, davon zwölf als Erstbesteiger. 1874 erschien sein berühmtes Buch »Aus den Nördlichen Kalkalpen«, das auch heute noch eine interessante Lektüre ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei am Pürschhaus, längs eines trockenen Grabens, dann steiler durch steinige Mulden und Wald führt der als Europawanderweg E4 markierte Pfad in freie und latschenbewachsene Hänge und schließlich über den Hochalmsattel (7:15h) zur Alpenvereinshütte Karwendelhaus (1765m, 7:30h). Sie ist Stützpunkt für die Besteigung der Ödkarspitzen, der Östlichen Karwendelspitze und natürlich der Birkkarspitze, der höchsten Erhebung des Karwendels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipp: Unterwegs auf alten Karwendelsteigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier noch der Geheimtipp für Pfadfinder und erfahrene Alpinisten: Die direktere und interessantere Verbindung von Vorderriß zum Karwendelhaus führt über das Fermersbachtal, die Fereinalm bzw. Krinner-Kofler-Hütte und die Bärnalpl-Scharte (1769m). Gute Verhältnisse, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, sowie eine große Portion Orientierungssinn sind für die lohnende Begehung Voraussetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kompasswanderkarte 182 Isarwinkel, 1:50 000.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://weitwandern.de/index.php?title=Datei:Karte_Etappe_05.png&amp;diff=113</id>
		<title>Datei:Karte Etappe 05.png</title>
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		<updated>2026-11-04T19:23:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Original Karte Etappe 5&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://weitwandern.de/index.php?title=Etappe_04&amp;diff=112</id>
		<title>Etappe 04</title>
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		<updated>2026-11-04T19:22:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 04&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Voralpenland&lt;br /&gt;
| start         = Tutzinger Hütte&lt;br /&gt;
| ziel          = Vorderriß&lt;br /&gt;
| km            = 16&lt;br /&gt;
| auf           = 700&lt;br /&gt;
| ab            = 1630&lt;br /&gt;
| zeit          = 6:30&lt;br /&gt;
| hoechster     = Glaswandscharte&lt;br /&gt;
| schwierigkeit = mittel&lt;br /&gt;
| gpx           =&lt;br /&gt;
| stand         = &lt;br /&gt;
| vorher        = Etappe 03&lt;br /&gt;
| weiter        = Etappe 05&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Jachenau ist an drei Seiten von Bergrücken umgeben und daher ein fast vollständig geschlossener Talkessel. Da die Walchenseestraße mautpflichtig ist, bleibt dem Tal der schlimmste Durchgangsverkehr erspart. Sicher hat auch das dazu beigetragen, dass diese Wiesenlandschaft ihren Beinamen »die Schöne« auch heute noch zu Recht trägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;[[Datei:Karte Etappe 04 V0.png|mini|Etappe 4]]&lt;br /&gt;
Von der Tutzinger Hütte aus wenden wir uns zunächst auf dem Weg 456 Richtung Süden, halten uns dann rechts auf dem Weg 455 und steigen so zum Sattel zwischen Brandköpfl und Benediktenwand auf. Nach einer Dreiviertelstunde zweigt der Westanstieg auf die Benediktenwand (0:45h) von unserem Steig ab. Wegen des langen Weges, der heute noch zu bewältigen ist, sollten aber nur wirklich konditionsstarke und schnelle Geher einen Abstecher auf den Gipfel in Betracht ziehen (etwa eine Stunde hin und zurück). Der deutlich beschilderte Weg in die Jachenau wendet sich nun für ein kurzes Stück nach Westen. Steil geht es hinab zur Glaswandscharte, einer Abflachung des Geländes in einem herrlichen Buchenmischwald. Dort halten wir genau Ausschau nach der Markierung, denn unser Wanderpfad knickt jetzt wieder nach Süden ab, und diese Stelle kann man leicht verpassen.  Bei der nun folgenden Gabelung (Ausschilderungen Petersalm, Jachenau, Rabenkopf/Achala) wählen wir den mittleren Weg Richtung Jachenau. Nach 1:45 Stunden Gehzeit erreichen wir eine Forststraße. Dort haben wir die Wahl, über einen steilen Steig geradeaus ins Tal abzusteigen (Wegweiser Pilgerweg Benediktbeuern/St. Georgenberg, Wasserfall, Markierung 485) oder die bequemere, jedoch etwas längere Forststraße zu benutzen. knieschonender ist die zweite Alternative, landschaftlich schöner die erste. Die Zeitangaben auf den Wegweisern brauchen wir übrigens nicht allzu ernst zu nehmen. Nach etwa einer halben Stunde treffen beide Routen wieder aufeinander. Immer auf der Forststraße, vorbei an der Abzweigung des Fußwegs J1 und einer Lichtung mit Almhütte, treffen wir auf ein Brückchen, an dem der Jachenauer Ortsteil Berg ausgeschildert ist. Auch hier gehen wir geradeaus weiter. Bald sehen wir die ersten Häuser vom Ort Jachenau (3:00h). Beim Gasthof Post gibt es einen kleinen Laden, in dem man sich mit Lebensmitteln versorgen kann. Dort befinden sich auch Telefonzellen und die Bushaltestelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgehung des Karwendels: Hier in der Jachenau sollte man sich Gedanken über den Weiterweg machen. Die Hauptroute von München nach Venedig überquert die Birkkarspitze. Diese lange Bergtour mit ihren großen Höhenunterschieden stellt einige Anforderungen an den Bergwanderer (siehe Etappe 6), es besteht jedoch auch die Möglichkeit zu ihrer Umgehung. Nach einer Übernachtung in der Jachenau wandert man dazu am Südufer des Walchensees bis nach Wallgau und von dort nach Mittenwald bzw. Scharnitz. Von Scharnitz gelangt man über das Hinterautal auf das Hallerangerhaus. Auch von Vorderriß aus besteht noch die Möglichkeit, Scharnitz auf ruhigen Wegen zu erreichen. Die abseits des Autoverkehrs verlaufende Route hält sich nach zweimaliger Überquerung der Isar an den Hangfuß des Karwendels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptroute nach Vorderriß: Den Ort Jachenau verlassen wir auf dem Weg 490, der nach ein paar Schritten auf der Straße Richtung Wallgau von dieser links abzweigt. Zunächst über einen Wiesenpfad und dann auf einem Wirtschaftsweg passieren wir den Weiler Luitpolder, überqueren die Jachen und steigen schließlich in den Wald auf. Durch den Wilfetsgraben wandern wir auf einer Forststraße an der Lainer-Alm vorbei. Wir wechseln auf einen Waldpfad, gelangen nach kurzer Zeit wieder auf die Forststraße zurück und biegen von dieser dann in einen Waldweg Richtung Vorderriß links ein (blaue Markierungen, Wegweiser). Nach zwei Stunden haben wir die Luitpolder Alm (3, 5:00#h) erreicht . Nach der Alm gehen wir nicht den nahe liegenden Holzziehweg hinauf, sondern steuern das Hinweisschild halb rechts vorne in der Wiese an. So erreichen wir wieder die gekennzeichnete Route. Blaue Wegmarkierungen weisen uns schließlich den Weg auf den Rißsattel (1223#m, 5:30h). Steil und manchmal auch recht schmal windet sich von dort unser Abstiegsweg ins Rißtal hinab. Unten angekommen wenden wir uns nach links, passieren (natürlich kostenfrei) die Mautstelle und erreichen nach Überquerung der Isar die Forstsiedlung Vorderriß. Im Forsthaus auf der Anhöhe verbrachte übrigens der Schriftsteller Ludwig Thoma seine ersten Kinderjahre. Daneben steht seit etwa 1500 das königliche Jagdhaus – Vorderriß war früher beliebter Jagdaufenthalt der bayerischen Herrscher. Wir dagegen steuern jetzt den Alpengasthof Post (6:30h) an und lassen den Wandertag gemütlich ausklingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipp&lt;br /&gt;
Der Gasthof Post in Vorderriß bietet die einzige öffentlich zugängliche Übernachtungsmöglichkeit am Tagesziel. Wenn die wenigen Zimmer oder Lager ausgebucht sind oder gerade Ruhetag ist, bleibt einem nichts anderes übrig, als drei Stunden bis nach Hinterriß weiterzugehen. Telefonische Klärung ist also dringend empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kompasswanderkarte 182 Isarwinkel, 1:50 000&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
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		<id>https://weitwandern.de/index.php?title=Datei:Karte_Etappe_04_V0.png&amp;diff=111</id>
		<title>Datei:Karte Etappe 04 V0.png</title>
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		<updated>2026-11-04T19:22:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Originalkarte Etappe 4&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://weitwandern.de/index.php?title=Etappe_06&amp;diff=110</id>
		<title>Etappe 06</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://weitwandern.de/index.php?title=Etappe_06&amp;diff=110"/>
		<updated>2026-11-04T18:58:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 06&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Karwendel&lt;br /&gt;
| start         = Karwendelhaus&lt;br /&gt;
| ziel          = Halleranger&lt;br /&gt;
| km            = 13&lt;br /&gt;
| auf           = 1440&lt;br /&gt;
| ab            = 1440&lt;br /&gt;
| zeit          = 8&lt;br /&gt;
| hoechster     = Birkkarspitze&lt;br /&gt;
| schwierigkeit = schwer&lt;br /&gt;
| gpx           =&lt;br /&gt;
| stand         = &lt;br /&gt;
| vorher        = Etappe 05&lt;br /&gt;
| weiter        = Etappe 07&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine der schönsten Touren im Karwendel ist die Überschreitung vom Karwendelhaus zum Halleranger über den Birkkarsattel: lang und anstrengend, aber wegen der herrlichen Aussicht von der Birkkarspitze und der unberührten, wilden Berglandschaft auch sehr lohnend. Das letzte Mal hören wir heute das Rauschen der Isar. Am Abend soll ein Spaziergang zu ihrer Quelle die mehrtägige Isarwanderung abrunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Direkt am Karwendelhaus beginnt der Steig Nr. 225 mit einem mühevollen Aufstieg durch das Schlauchkar. Der Name rührt nicht etwa daher, dass uns dieses Kar besonders »schlaucht« (obwohl das zweifellos zutrifft), sondern von dem Mittenwalder Namen Schlaucher. Beim Anstieg durch die für das Karwendelgebirge so typischen endlosen Geröllfelder ist sorgfältig auf die roten Markierungen zu achten. Diese sind stellenweise verblichen und nicht mehr gut zu erkennen. Besonders bei schlechten Sichtverhältnissen besteht die Gefahr des Verlaufens.  Die Biwakhütte östlich des Schlauchkarsattels dient als Notunterkunft und Rastplatz (3:00h). Wer die Birkkarspitze (2749m) besteigen will, lässt hier am besten den schweren Rucksack zurück. Bei schönem Wetter und klarer Sicht ist es ein lohnender Abstecher. An dem Hüttchen vorbei erreichen wir den Gipfel auf dem stellenweise drahtseilversicherten und ausgesetzten Steig in etwa einer halben Stunde. Der Blick reicht von den Hohen Tauern bis zur Silvretta und nach Norden hinaus ins Alpenvorland. Erstiegen wurde der Gipfel erstmals im Jahre 1870 von Hermann von Barth, der ebenfalls über das Schlauchkar hier herauf kam. Nach einer Rast am Gipfel wartet ein langer und serpentinenreicher Abstieg durch das Birkkar hinunter zur 1500 Höhenmeter tiefer gelegenen Kastenalm auf uns. Zunächst auf einem steilen Steig, später wieder über Geröll und schließlich auf gutem Pfad entlang des Birkkarbaches wandern wir hinab in den Talgrund des Hinterautals (1200m, 5:45h).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier, am Fuße der höchsten Karwendelberge, beginnen die Wasser unserer Isar ihre Reise. Der genaue Ursprung ist allerdings umstritten. Vielen Karten nach entspringt sie hier, etwas westlich vom Zusammenfluss von Birkkarbach, Moserkarbach und Lafatscherbach unterhalb des Tratenköpfls. Den längsten ihrer Quellbäche, den Lafatscherbach, der manchmal auch mit dem Namen Isar verzeichnet ist, verfolgen wir nun bis zu seinem Anfang zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Almwiesen der Kastenalm zweigt der Wanderweg 224 zum Hallerangerhaus nach Süden von der Wirtschaftsstraße zur Almhütte ab. Die Kastenalm ist einfach bewirtschaftet, und den kurzen Umweg dorthin nehmen wir gern in Kauf, zumal uns eine kleine Stärkung jetzt zusteht. Immerhin haben wir heute schon einiges geleistet, doch der nun folgende Hüttenanstieg von etwa 500 Höhenmetern will auch noch bewältigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rast auf der sehr schön gelegenen Alm geht’s wieder zurück auf unseren Weg und dann gleich flott hinauf in Richtung Halleranger. Oberhalb des Lafatscherbaches wandern wir dann auf gutem Weg dahin und queren diesen schließlich. Die Flurbezeichnung hier lautet »Beim silbernen Hansl« und erinnert an die vielen Jahre, in denen Bergleute im Karwendel nach metallhaltigen Mineralien schürften. Von 1276 bis 1590 und sogar noch im Zweiten Weltkrieg grub man hier nach Zink und Blei. Auf der nördlichen Talseite erreichen wir bald den Lafatschalm-Niederleger (7:00h). Von hier ist es nun nicht mehr weit, in knapp 45 Minuten sind wir am Hallerangerhaus (1768m) angekommen. Neben dieser Alpenvereinshütte bietet auch die nahegelegene Hallerangeralm Einkehr und Unterkunft. Auf den Wiesen oberhalb dieser Hütte Richtung Überschalljoch finden sich die kleinen Bäche und Quellen, die den Lafatscherbach und damit die obere Isar speisen. Das Überschalljoch bildet die Wasserscheide zwischen Inn und Isar. Morgen verlassen wir den Einzugsbereich der Isar endgültig und wandern hinab ins das Haupttal Tirols.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipp: Begehung des Schlauchkars im Frühsommer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Biwakhütte am Schlauchkarsattel als Notunterkunft dringend benötigt wird, hat einer der Autoren bei einer Karwendeltour im Frühsommer bereits am eigenen Leib erfahren. Nach schneereichen Wintern ist der steile Nordhang im Bereich des Sattels oft bis in den Sommer hinein vereist und im Birkkar liegt noch viel Schnee. Vor allem Frühstarter, die die Wanderung von München nach Venedig bereits im Juli beginnen wollen, sollten sich also beim Hüttenwirt nach den Wegverhältnissen erkundigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kompasswanderkarte 182 Isarwinkel, 1:50 000 (bis zum Birkar)&lt;br /&gt;
Alpenvereinskarte 33, Tuxer Alpen, 1:50.000.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
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		<id>https://weitwandern.de/index.php?title=Etappe_06&amp;diff=109</id>
		<title>Etappe 06</title>
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		<updated>2026-11-04T18:57:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 06&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Karwendel&lt;br /&gt;
| start         = Karwendelhaus&lt;br /&gt;
| ziel          = Halleranger&lt;br /&gt;
| km            = 13&lt;br /&gt;
| auf           = 1440&lt;br /&gt;
| ab            = 1440&lt;br /&gt;
| zeit          = 8&lt;br /&gt;
| hoechster     = Birkkarspitze&lt;br /&gt;
| schwierigkeit = schwer&lt;br /&gt;
| gpx           =&lt;br /&gt;
| stand         = &lt;br /&gt;
| vorher        = Etappe 05&lt;br /&gt;
| weiter        = Etappe 07&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine der schönsten Touren im Karwendel ist die Überschreitung vom Karwendelhaus zum Halleranger über den Birkkarsattel: lang und anstrengend, aber wegen der herrlichen Aussicht von der Birkkarspitze und der unberührten, wilden Berglandschaft auch sehr lohnend. Das letzte Mal hören wir heute das Rauschen der Isar. Am Abend soll ein Spaziergang zu ihrer Quelle die mehrtägige Isarwanderung abrunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Direkt am Karwendelhaus beginnt der Steig Nr. 225 mit einem mühevollen Aufstieg durch das Schlauchkar. Der Name rührt nicht etwa daher, dass uns dieses Kar besonders »schlaucht« (obwohl das zweifellos zutrifft), sondern von dem Mittenwalder Namen Schlaucher. Beim Anstieg durch die für das Karwendelgebirge so typischen endlosen Geröllfelder ist sorgfältig auf die roten Markierungen zu achten. Diese sind stellenweise verblichen und nicht mehr gut zu erkennen. Besonders bei schlechten Sichtverhältnissen besteht die Gefahr des Verlaufens.  Die Biwakhütte östlich des Schlauchkarsattels dient als Notunterkunft und Rastplatz (3:00h). Wer die Birkkarspitze (2749m) besteigen will, lässt hier am besten den schweren Rucksack zurück. Bei schönem Wetter und klarer Sicht ist es ein lohnender Abstecher. An dem Hüttchen vorbei erreichen wir den Gipfel auf dem stellenweise drahtseilversicherten und ausgesetzten Steig in etwa einer halben Stunde. Der Blick reicht von den Hohen Tauern bis zur Silvretta und nach Norden hinaus ins Alpenvorland. Erstiegen wurde der Gipfel erstmals im Jahre 1870 von Hermann von Barth, der ebenfalls über das Schlauchkar hier herauf kam. Nach einer Rast am Gipfel wartet ein langer und serpentinenreicher Abstieg durch das Birkkar hinunter zur 1500 Höhenmeter tiefer gelegenen Kastenalm auf uns. Zunächst auf einem steilen Steig, später wieder über Geröll und schließlich auf gutem Pfad entlang des Birkkarbaches wandern wir hinab in den Talgrund des Hinterautals (1200m, 5:45h).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier, am Fuße der höchsten Karwendelberge, beginnen die Wasser unserer Isar ihre Reise. Der genaue Ursprung ist allerdings umstritten. Vielen Karten nach entspringt sie hier, etwas westlich vom Zusammenfluss von Birkkarbach, Moserkarbach und Lafatscherbach unterhalb des Tratenköpfls. Den längsten ihrer Quellbäche, den Lafatscherbach, der manchmal auch mit dem Namen Isar verzeichnet ist, verfolgen wir nun bis zu seinem Anfang zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Almwiesen der Kastenalm zweigt der Wanderweg 224 zum Hallerangerhaus nach Süden von der Wirtschaftsstraße zur Almhütte ab. Die Kastenalm ist einfach bewirtschaftet, und den kurzen Umweg dorthin nehmen wir gern in Kauf, zumal uns eine kleine Stärkung jetzt zusteht. Immerhin haben wir heute schon einiges geleistet, doch der nun folgende Hüttenanstieg von etwa 500 Höhenmetern will auch noch bewältigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rast auf der sehr schön gelegenen Alm geht’s wieder zurück auf unseren Weg und dann gleich flott hinauf in Richtung Halleranger. Oberhalb des Lafatscherbaches wandern wir dann auf gutem Weg dahin und queren diesen schließlich. Die Flurbezeichnung hier lautet »Beim silbernen Hansl« und erinnert an die vielen Jahre, in denen Bergleute im Karwendel nach metallhaltigen Mineralien schürften. Von 1276 bis 1590 und sogar noch im Zweiten Weltkrieg grub man hier nach Zink und Blei. Auf der nördlichen Talseite erreichen wir bald den Lafatschalm-Niederleger (7:00h). Von hier ist es nun nicht mehr weit, in knapp 45 Minuten sind wir am Hallerangerhaus (1768m) angekommen. Neben dieser Alpenvereinshütte bietet auch die nahegelegene Hallerangeralm Einkehr und Unterkunft. Auf den Wiesen oberhalb dieser Hütte Richtung Überschalljoch finden sich die kleinen Bäche und Quellen, die den Lafatscherbach und damit die obere Isar speisen. Das Überschalljoch bildet die Wasserscheide zwischen Inn und Isar. Morgen verlassen wir den Einzugsbereich der Isar endgültig und wandern hinab ins das Haupttal Tirols.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipp: Begehung des Schlauchkars im Frühsommer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Biwakhütte am Schlauchkarsattel als Notunterkunft dringend benötigt wird, hat einer der Autoren bei einer Karwendeltour im Frühsommer bereits am eigenen Leib erfahren. Nach schneereichen Wintern ist der steile Nordhang im Bereich des Sattels oft bis in den Sommer hinein vereist und im Birkkar liegt noch viel Schnee. Vor allem Frühstarter, die die Wanderung von München nach Venedig bereits im Juli beginnen wollen, sollten sich also beim Hüttenwirt nach den Wegverhältnissen erkundigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kompasswanderkarte 182 Isarwinkel, 1:50 000 (bis zum Birkar)&lt;br /&gt;
Alpenvereinskarte 33, Tuxer Alpen, 1:50.000.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
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		<title>Etappe 05</title>
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		<updated>2026-11-04T18:51:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 05&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Karwendel&lt;br /&gt;
| start         = Vorderriß&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Übernachtungsort Vorderriß ist der nördliche Zugang in das Herz des Karwendelgebirges. Auf einer Fläche von über 900 Quadratkilometern ist außer dem Jäger- und Holzfällerort Hinterriß keine ganzjährig bewohnte Siedlung zu finden und – Gott sei’s gedankt – auch keine Durchgangsstraße. Dieses oft als menschenfeindlich bezeichnete Reich der steilen Felswände und stillen Hochkare, der tiefen Jagdgründe und uralten Zirbelwälder ist in Wahrheit ein echtes Erholungsparadies für Lärm- und Stressgeschädigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die ersten elf Kilometer hinein ins Rißtal bleibt uns die Fahrstraße leider nicht erspart. An Wochenenden empfiehlt es sich, früh aufzustehen, um dem motorisierten Ausflugsverkehr zu entgehen. Bis zu 10.000 Fahrzeuge täglich muss die Natur an schönen Wochenenden im Sommer und Herbst manchmal verkraften, eine Folge der ungebremsten Kommerzialisierung der Eng. Ein paar »Schleichwege« gibt es erfreulicherweise aber doch, so dass wir wenigstens stellenweise dem Autoverkehr ausweichen können. Gleich nach dem Aufbruch in Vorderriß leitet auf der linken Seite ein Wiesenweg hinauf zur Kapelle und den Forsthäusern. Dort beginnt ein parallel zur Straße verlaufender Wirtschaftsweg. Erst nach etwa 2,7 Kilometern zwingt uns dann der Bergfuß des Grasköpfls hinunter auf die Teerstraße (0:45h). Nicht ganz 500 Meter weiter können wir linksseitig wieder für ein kurzes Stückchen den Autos entkommen. Nach einer guten Stunde haben wir die Oswaldhütte erreicht. Unweit von hier befindet sich das 1948 erbaute Rißbachwehr. Von dort gelangt das Wasser in unterirdischen Stollen zum Niedernachkraftwerk am Walchensee. Unterwegs werden noch andere Bäche eingeleitet sowie die Isar und die Straße Vorderriß–Wallgau unterquert. Jetzt ist es nicht mehr weit bis zur österreichischen Staatsgrenze (1:30h). Ungefähr einen Kilometer danach beginnt unser längster Seitenweg. Bevor die Autostraße erneut auf die östliche Bachseite wechselt, halten wir uns an den westseitig flussaufwärts ziehenden Wirtschaftsweg. Bei der Weggabelung nach etwa drei Kilometern gehen wir nicht hinunter zu der Rißbachbrücke, sondern wandern rechts weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst unmittelbar vor Hinterriß (2:30h) endet auch dieser erholsame Wanderabschnitt. Die dortige Ansiedlung besteht im wesentlichen aus einem ehemaligen Jagdschlössl des Herzogs von Coburg, einigen Forsthäusern, zwei Gasthöfen und dem Zollhaus. Die kleine Kirche wurde zur Fuggerzeit von den Knappen erbaut, als hier für die verschiedenen Erzbergwerke in den Tälern eine Schmelze bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verlassen den Ort auf der Straße in Richtung Eng, zweigen aber beim ersten &lt;br /&gt;
Wirtschaftssträßchen rechts ab und folgen dem Talverlauf auf dem markierten Weg 231. Um Stuhlberg und Luchsegg herum biegen wir ins Johannesbachtal ein. Bei der verfallenen Johannestalalm (4:30h) treffen wir auf einen Forstweg, der uns weiter in bequemer Steigung hoch über dem Gebirgsbach durch das Johannestal zum reizvoll gelegenen Kleinen Ahornboden (1400m, 5:45h) bringt. Auf das einfache Denkmal Hermann von Barths, das an diesem schönen Ort einen würdigen Platz gefunden hat, schauen die stolzen Berghäupter, die er bezwang: die Zinnen der Nördlichen Sonnenspitze, der Moserkarspitze, der Kaltwasserkarspitze und der Grabenkarspitze. Er bestieg in den Jahren 1870/71 insgesamt 88 Karwendelgipfel, davon zwölf als Erstbesteiger. 1874 erschien sein berühmtes Buch »Aus den Nördlichen Kalkalpen«, das auch heute noch eine interessante Lektüre ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei am Pürschhaus, längs eines trockenen Grabens, dann steiler durch steinige Mulden und Wald führt der als Europawanderweg E4 markierte Pfad in freie und latschenbewachsene Hänge und schließlich über den Hochalmsattel (7:15h) zur Alpenvereinshütte Karwendelhaus (1765m, 7:30h). Sie ist Stützpunkt für die Besteigung der Ödkarspitzen, der Östlichen Karwendelspitze und natürlich der Birkkarspitze, der höchsten Erhebung des Karwendels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipp: Unterwegs auf alten Karwendelsteigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier noch der Geheimtipp für Pfadfinder und erfahrene Alpinisten: Die direktere und interessantere Verbindung von Vorderriß zum Karwendelhaus führt über das Fermersbachtal, die Fereinalm bzw. Krinner-Kofler-Hütte und die Bärnalpl-Scharte (1769m). Gute Verhältnisse, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, sowie eine große Portion Orientierungssinn sind für die lohnende Begehung Voraussetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kompasswanderkarte 182 Isarwinkel, 1:50 000.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
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		<title>Etappe 05</title>
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		<updated>2026-11-04T18:50:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 05&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Karwendel&lt;br /&gt;
| start         = Vorderriß&lt;br /&gt;
| ziel          = Karwendelhaus&lt;br /&gt;
| km            = 23&lt;br /&gt;
| auf           = 1010&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Übernachtungsort Vorderriß ist der nördliche Zugang in das Herz des Karwendelgebirges. Auf einer Fläche von über 900 Quadratkilometern ist außer dem Jäger- und Holzfällerort Hinterriß keine ganzjährig bewohnte Siedlung zu finden und – Gott sei’s gedankt – auch keine Durchgangsstraße. Dieses oft als menschenfeindlich bezeichnete Reich der steilen Felswände und stillen Hochkare, der tiefen Jagdgründe und uralten Zirbelwälder ist in Wahrheit ein echtes Erholungsparadies für Lärm- und Stressgeschädigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die ersten elf Kilometer hinein ins Rißtal bleibt uns die Fahrstraße leider nicht erspart. An Wochenenden empfiehlt es sich, früh aufzustehen, um dem motorisierten Ausflugsverkehr zu entgehen. Bis zu 10.000 Fahrzeuge täglich muss die Natur an schönen Wochenenden im Sommer und Herbst manchmal verkraften, eine Folge der ungebremsten Kommerzialisierung der Eng. Ein paar »Schleichwege« gibt es erfreulicherweise aber doch, so dass wir wenigstens stellenweise dem Autoverkehr ausweichen können. Gleich nach dem Aufbruch in Vorderriß leitet auf der linken Seite ein Wiesenweg hinauf zur Kapelle und den Forsthäusern. Dort beginnt ein parallel zur Straße verlaufender Wirtschaftsweg. Erst nach etwa 2,7 Kilometern zwingt uns dann der Bergfuß des Grasköpfls hinunter auf die Teerstraße (0:45h). Nicht ganz 500 Meter weiter können wir linksseitig wieder für ein kurzes Stückchen den Autos entkommen. Nach einer guten Stunde haben wir die Oswaldhütte erreicht. Unweit von hier befindet sich das 1948 erbaute Rißbachwehr. Von dort gelangt das Wasser in unterirdischen Stollen zum Niedernachkraftwerk am Walchensee. Unterwegs werden noch andere Bäche eingeleitet sowie die Isar und die Straße Vorderriß–Wallgau unterquert. Jetzt ist es nicht mehr weit bis zur österreichischen Staatsgrenze (1:30h). Ungefähr einen Kilometer danach beginnt unser längster Seitenweg. Bevor die Autostraße erneut auf die östliche Bachseite wechselt, halten wir uns an den westseitig flussaufwärts ziehenden Wirtschaftsweg. Bei der Weggabelung nach etwa drei Kilometern gehen wir nicht hinunter zu der Rißbachbrücke, sondern wandern rechts weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst unmittelbar vor Hinterriß (2:30#h) endet auch dieser erholsame Wanderabschnitt. Die dortige Ansiedlung besteht im wesentlichen aus einem ehemaligen Jagdschlössl des Herzogs von Coburg, einigen Forsthäusern, zwei Gasthöfen und dem Zollhaus. Die kleine Kirche wurde zur Fuggerzeit von den Knappen erbaut, als hier für die verschiedenen Erzbergwerke in den Tälern eine Schmelze bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verlassen den Ort auf der Straße in Richtung Eng, zweigen aber beim ersten &lt;br /&gt;
Wirtschaftssträßchen rechts ab und folgen dem Talverlauf auf dem markierten Weg 231. Um Stuhlberg und Luchsegg herum biegen wir ins Johannesbachtal ein. Bei der verfallenen Johannestalalm (4:30#h) treffen wir auf einen Forstweg, der uns weiter in bequemer Steigung hoch über dem Gebirgsbach durch das Johannestal zum reizvoll gelegenen Kleinen Ahornboden (1400#m, 5:45#h) bringt. Auf das einfache Denkmal Hermann von Barths, das an diesem schönen Ort einen würdigen Platz gefunden hat, schauen die stolzen Berghäupter, die er bezwang: die Zinnen der Nördlichen Sonnenspitze, der Moserkarspitze, der Kaltwasserkarspitze und der Grabenkarspitze. Er bestieg in den Jahren 1870/71 insgesamt 88 Karwendelgipfel, davon zwölf als Erstbesteiger. 1874 erschien sein berühmtes Buch »Aus den Nördlichen Kalkalpen«, das auch heute noch eine interessante Lektüre ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei am Pürschhaus, längs eines trockenen Grabens, dann steiler durch steinige Mulden und Wald führt der als Europawanderweg E4 markierte Pfad in freie und latschenbewachsene Hänge und schließlich über den Hochalmsattel (7:15#h) zur Alpenvereinshütte Karwendelhaus (1765m, 7:30h). Sie ist Stützpunkt für die Besteigung der Ödkarspitzen, der Östlichen Karwendelspitze und natürlich der Birkkarspitze, der höchsten Erhebung des Karwendels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipp: Unterwegs auf alten Karwendelsteigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier noch der Geheimtipp für Pfadfinder und erfahrene Alpinisten: Die direktere und interessantere Verbindung von Vorderriß zum Karwendelhaus führt über das Fermersbachtal, die Fereinalm bzw. Krinner-Kofler-Hütte und die Bärnalpl-Scharte (1769m). Gute Verhältnisse, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, sowie eine große Portion Orientierungssinn sind für die lohnende Begehung Voraussetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kompasswanderkarte 182 Isarwinkel, 1:50 000.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://weitwandern.de/index.php?title=Etappe_04&amp;diff=106</id>
		<title>Etappe 04</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://weitwandern.de/index.php?title=Etappe_04&amp;diff=106"/>
		<updated>2026-11-04T18:45:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 04&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Voralpenland&lt;br /&gt;
| start         = Tutzinger Hütte&lt;br /&gt;
| ziel          = Vorderriß&lt;br /&gt;
| km            = 16&lt;br /&gt;
| auf           = 700&lt;br /&gt;
| ab            = 1630&lt;br /&gt;
| zeit          = 6:30&lt;br /&gt;
| hoechster     = Glaswandscharte&lt;br /&gt;
| schwierigkeit = mittel&lt;br /&gt;
| gpx           =&lt;br /&gt;
| stand         = &lt;br /&gt;
| vorher        = Etappe 03&lt;br /&gt;
| weiter        = Etappe 05&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Jachenau ist an drei Seiten von Bergrücken umgeben und daher ein fast vollständig geschlossener Talkessel. Da die Walchenseestraße mautpflichtig ist, bleibt dem Tal der schlimmste Durchgangsverkehr erspart. Sicher hat auch das dazu beigetragen, dass diese Wiesenlandschaft ihren Beinamen »die Schöne« auch heute noch zu Recht trägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von der Tutzinger Hütte aus wenden wir uns zunächst auf dem Weg 456 Richtung Süden, halten uns dann rechts auf dem Weg 455 und steigen so zum Sattel zwischen Brandköpfl und Benediktenwand auf. Nach einer Dreiviertelstunde zweigt der Westanstieg auf die Benediktenwand (0:45h) von unserem Steig ab. Wegen des langen Weges, der heute noch zu bewältigen ist, sollten aber nur wirklich konditionsstarke und schnelle Geher einen Abstecher auf den Gipfel in Betracht ziehen (etwa eine Stunde hin und zurück). Der deutlich beschilderte Weg in die Jachenau wendet sich nun für ein kurzes Stück nach Westen. Steil geht es hinab zur Glaswandscharte, einer Abflachung des Geländes in einem herrlichen Buchenmischwald. Dort halten wir genau Ausschau nach der Markierung, denn unser Wanderpfad knickt jetzt wieder nach Süden ab, und diese Stelle kann man leicht verpassen.  Bei der nun folgenden Gabelung (Ausschilderungen Petersalm, Jachenau, Rabenkopf/Achala) wählen wir den mittleren Weg Richtung Jachenau. Nach 1:45 Stunden Gehzeit erreichen wir eine Forststraße. Dort haben wir die Wahl, über einen steilen Steig geradeaus ins Tal abzusteigen (Wegweiser Pilgerweg Benediktbeuern/St. Georgenberg, Wasserfall, Markierung 485) oder die bequemere, jedoch etwas längere Forststraße zu benutzen. knieschonender ist die zweite Alternative, landschaftlich schöner die erste. Die Zeitangaben auf den Wegweisern brauchen wir übrigens nicht allzu ernst zu nehmen. Nach etwa einer halben Stunde treffen beide Routen wieder aufeinander. Immer auf der Forststraße, vorbei an der Abzweigung des Fußwegs J1 und einer Lichtung mit Almhütte, treffen wir auf ein Brückchen, an dem der Jachenauer Ortsteil Berg ausgeschildert ist. Auch hier gehen wir geradeaus weiter. Bald sehen wir die ersten Häuser vom Ort Jachenau (3:00h). Beim Gasthof Post gibt es einen kleinen Laden, in dem man sich mit Lebensmitteln versorgen kann. Dort befinden sich auch Telefonzellen und die Bushaltestelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgehung des Karwendels: Hier in der Jachenau sollte man sich Gedanken über den Weiterweg machen. Die Hauptroute von München nach Venedig überquert die Birkkarspitze. Diese lange Bergtour mit ihren großen Höhenunterschieden stellt einige Anforderungen an den Bergwanderer (siehe Etappe 6), es besteht jedoch auch die Möglichkeit zu ihrer Umgehung. Nach einer Übernachtung in der Jachenau wandert man dazu am Südufer des Walchensees bis nach Wallgau und von dort nach Mittenwald bzw. Scharnitz. Von Scharnitz gelangt man über das Hinterautal auf das Hallerangerhaus. Auch von Vorderriß aus besteht noch die Möglichkeit, Scharnitz auf ruhigen Wegen zu erreichen. Die abseits des Autoverkehrs verlaufende Route hält sich nach zweimaliger Überquerung der Isar an den Hangfuß des Karwendels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptroute nach Vorderriß: Den Ort Jachenau verlassen wir auf dem Weg 490, der nach ein paar Schritten auf der Straße Richtung Wallgau von dieser links abzweigt. Zunächst über einen Wiesenpfad und dann auf einem Wirtschaftsweg passieren wir den Weiler Luitpolder, überqueren die Jachen und steigen schließlich in den Wald auf. Durch den Wilfetsgraben wandern wir auf einer Forststraße an der Lainer-Alm vorbei. Wir wechseln auf einen Waldpfad, gelangen nach kurzer Zeit wieder auf die Forststraße zurück und biegen von dieser dann in einen Waldweg Richtung Vorderriß links ein (blaue Markierungen, Wegweiser). Nach zwei Stunden haben wir die Luitpolder Alm (3, 5:00#h) erreicht . Nach der Alm gehen wir nicht den nahe liegenden Holzziehweg hinauf, sondern steuern das Hinweisschild halb rechts vorne in der Wiese an. So erreichen wir wieder die gekennzeichnete Route. Blaue Wegmarkierungen weisen uns schließlich den Weg auf den Rißsattel (1223#m, 5:30h). Steil und manchmal auch recht schmal windet sich von dort unser Abstiegsweg ins Rißtal hinab. Unten angekommen wenden wir uns nach links, passieren (natürlich kostenfrei) die Mautstelle und erreichen nach Überquerung der Isar die Forstsiedlung Vorderriß. Im Forsthaus auf der Anhöhe verbrachte übrigens der Schriftsteller Ludwig Thoma seine ersten Kinderjahre. Daneben steht seit etwa 1500 das königliche Jagdhaus – Vorderriß war früher beliebter Jagdaufenthalt der bayerischen Herrscher. Wir dagegen steuern jetzt den Alpengasthof Post (6:30h) an und lassen den Wandertag gemütlich ausklingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipp&lt;br /&gt;
Der Gasthof Post in Vorderriß bietet die einzige öffentlich zugängliche Übernachtungsmöglichkeit am Tagesziel. Wenn die wenigen Zimmer oder Lager ausgebucht sind oder gerade Ruhetag ist, bleibt einem nichts anderes übrig, als drei Stunden bis nach Hinterriß weiterzugehen. Telefonische Klärung ist also dringend empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
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== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kompasswanderkarte 182 Isarwinkel, 1:50 000&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://weitwandern.de/index.php?title=Etappe_03&amp;diff=105</id>
		<title>Etappe 03</title>
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		<updated>2026-11-04T18:37:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 03&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Voralpenland&lt;br /&gt;
| start         = Bad Tölz&lt;br /&gt;
| ziel          = Tutzinger Hütte&lt;br /&gt;
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| weiter        = Etappe 04&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach zwei Wandertagen im Isartal nehmen wir am dritten Tag der Venedigwanderung die erste Bergtour in Angriff. Brauneck und Benediktenwand gehören zu den Münchner Hausbergen; hier herrscht zu jeder Jahreszeit Hochbetrieb. So wie der Nevegal im Veneto den Alpen vorgelagert ist (siehe [[Etappe 24]]), ist die Benediktenwand die Aussichtskanzel zwischen Hochgebirge und Ebene hier bei uns. Der Blick zurück schweift über die bayrischen Seen und an schönen Tagen bis nach München, vor uns sehen wir die Gebirgsmassive des Karwendels und des Wettersteingebirges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;[[Datei:Karte Etappe 03 V0.png|mini]]&lt;br /&gt;
Für diesen Wandertag gibt es, je nach persönlicher Vorliebe, zwei Möglichkeiten. Wer jeden Meter nach Venedig zu Fuß zurücklegen will, der wandert bis nach Arzbach, verlässt dort die Isaraue und steigt auf der Nordseite der Benediktenwand über das Arzbachtal zur Tutzinger Hütte auf. Alternativ kann man bis Lenggries an der Isar bleiben, sich dort von der Bergbahn auf das Brauneck schaukeln lassen und nach einer aussichtsreichen Gratüberschreitung die Hütte ansteuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung ist in jedem Fall die Tölzer Isarbrücke. Von dieser aus begeben wir uns auf den Wanderweg auf der westlichen Uferseite. Er leitet uns in die herrliche Wildnis der Flussaue mit ihren kargen Geröllfeldern und dem charakteristischen, struppigen Bewuchs. Auf einem kurzweiligen Weg erreichen wir nach 1,5 Stunden den kleinen Ort Arzbach (1:30h).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variante über das Arzbachtal: Kurz nach einer Holzbrücke treffen wir auf eine Abzweigung in den Ort (Wegweiser Arzbach, Lenggrieser Höhenweg und Café Schusterpeter). Dort wechseln wir auf die Straße, die am Sportplatz rechts abknickt und vorbei an einigen wunderschönen alten Holzhäusern Richtung Hauptstraße und Kirche führt. Wir wenden uns an der Hauptstraße nach links, überqueren die Brücke über den Arzbach zum Ort Schlegldorf und halten rechts Ausschau nach der steilen Auffahrt zum Gasthof Schweizerwirt. Wir gehen allerdings nicht am Gasthaus vorbei, sondern halten uns oben gleich links auf dem Weg, der entlang der Böschung direkt Richtung Süden führt. Vorbei an einer kleinen Kapelle stoßen wir nach ca. zwei Minuten auf die Abzweigung zu den Seiboldshöfen (Wegweiser Brauneck, Benediktenwand, Markierung 468). Immer geradeaus geht’s nun weiter. Wir lassen die Höfe links liegen und kommen zwischen einem Bauernhaus und der dazugehörigen Scheune hindurch auf eine Weidefläche. Eine Reihe alter Bäume säumt den Wirtschaftsweg, der am Ende der Rinderweiden das felsige Bett des Arzbachs trifft. An der Spitzkehre der Forststraße, die nun vor uns liegt, besteht die Gefahr, den falschen Weg einzuschlagen, denn wer hier links bergauf der Markierung 468 folgt, steigt auf’s Brauneck. Das ist eine lohnende Sonntagswanderung, die wir uns jedoch für ein anderes Mal aufsparen. Wir nehmen stattdessen den rechten Weg und erreichen, immer am Arzbach entlang, nach drei Stunden einen großen Parkplatz, ab dem die Straße glücklicherweise für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist. Bald danach trennt sich die Forststraße vom Bach (3:15h) und steigt in Serpentinen zügig hinauf zur Abzweigung ins Längental. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wählen wir nun den mit der Nummer 460 markierten Weg. Er umgeht den Längenberg auf der Westseite und leitet den Wanderer über Baunköpfl- und Melcherstefflalm zur Tiefentalalm (1251m). Die bequemen Forstwege bringen uns schnell voran, und nach etwa einer halben Stunde haben wir schon die Melchersteffl-Alm erreicht. Über grüne Wiesen, vorbei an den Hütten, leitet uns der Wirtschaftsweg zum Waldrand am Talende. Dort wird er steiler und führt hinauf zur Jagdhütte an der aufgelassenen Sattelalm (4:30h). Bei der Weggabelung nach dem Sattel halten wir uns links. Auf dem leicht fallenden Forstweg müssen wir jetzt den Verlust einiger Höhenmeter in Kauf nehmen, doch nach der Überquerung mehrerer Bachläufe steigen wir dann endgültig zur Tiefentalalm (5:30h) hinauf. Mit Beginn der freien Almfläche hat sich das Sträßchen in einen befestigten grünen Weg verwandelt. Der weitere Verlauf unserer Route ist nun durch den im Süden liegenden Sattel vorgegeben. Zuerst gilt es, die nahe der Alm stehende mächtige Fichte anzusteuern. Beim folgenden, recht mühevollen Anstieg achten wir auf rote Markierungen und Trittspuren. Oben am Sattel angekommen, öffnen sich uns herrliche Ausblicke nach Norden über die runden Flyschberge bis zum Zwiesel, nach Osten zur Probstenwand, nach Süden zur Benediktenwand sowie hinunter zum Etappenziel, der etwa 150 Meter tiefer gelegenen Tutzinger Hütte (7:15h). Nach den hinter uns liegenden Anstrengungen ist der Abstieg vorbei an malerischen Baumgestalten und Felsblöcken ein schöner Abschluss dieses Wandertags durch einen wenig begangenen Teil des Isarwinkels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variante über das Brauneck: In Arzbach bleiben wir auf dem Isarweg, dem wir bis nach Lenggries folgen (von Bad Tölz: 2,5 Std.). Die Isarbrücke am Ortseingang mündet in einen Kreisverkehr, von dem die Straße zur Talstation der Brauneckbahn abzweigt. Mit der Bahn gewinnen wir über 800 Höhenmeter in einem Rutsch. Wer sich jetzt im Brauneckhaus stärken will oder das Brauneck in die persönliche Liste bezwungener Gipfel eintragen möchte, steigt gleich an der Bergstation rechts hinauf. Alle anderen wandern geradeaus auf dem Europawanderweg E4 weiter. Bald schwenkt der E4 nach rechts, steigt dabei kurz steil an und verläuft dann oben auf der scharfen Gratlinie über Stangeneck und Vorderen Kirchstein. Nach knapp einer Stunde stehen wir am Latschenkopf (1712#m), der uns eine optimale Rundumsicht beschert. Kurz danach ist eine Entscheidung zu fällen: Entweder gelangen wir auf einem luftigen Steiglein über die Achselköpfe zum Rotöhrlsattel oder wir bleiben auf dem E4, steigen etwa 20 Minuten Richtung Probstalm ab und, ohne die Almhütte zu erreichen, gleich anschließend die verlorenen Höhenmeter zum Sattel wieder auf. Vom Rotöhrlsattel bietet sich ein Abstecher auf den Gipfel der Benediktenwand an, den wir je nach Lust und Laune, den Wetterverhältnissen und unserer Kondition einschieben können. Stellenweise drahtseilversichert erreichen wir das Gipfelkreuz nach etwa 40 Minuten. Ebenso lange benötigen wir für den Abstieg zur Tutzinger Hütte, die unter uns im Schutz, aber auch im Schatten des beeindruckenden Gipfelaufbaus liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipp:&lt;br /&gt;
Klein-Kairo im Isarwinkel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf unserer Wanderung durch die Isarauen hinter Bad Tölz gibt es nicht nur die herrliche Natur zu bestaunen, auch die Steinkegel von Klein-Kairo, die es inzwischen durchaus zu überregionaler Bekanntheit gebracht haben, lohnen eine Betrachtung. Gut zwei Kilometer vor Arzbach werden Wanderer und Spaziergänger von einem steinernen Pfeil zu einem kurzen Abstecher hinab zum Wasser aufgefordert. Nur wenige Schritte abseits des Wegs findet man dann die imposante Ansammlung der kunstvoll aufgeschichteten Steinpyramiden mit ihren Mäuerchen und den sorgfältig dazwischen angelegten Wegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kompasswanderkarte 182 Isarwinkel, 1:50 000.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
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		<title>Datei:Karte Etappe 03 V0.png</title>
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		<updated>2026-11-04T18:37:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Karte der Etappe 03 Original&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://weitwandern.de/index.php?title=Etappe_03&amp;diff=103</id>
		<title>Etappe 03</title>
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		<updated>2026-11-04T18:34:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 03&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Voralpenland&lt;br /&gt;
| start         = Bad Tölz&lt;br /&gt;
| ziel          = Tutzinger Hütte&lt;br /&gt;
| km            = 19&lt;br /&gt;
| auf           = 910&lt;br /&gt;
| ab            = 160&lt;br /&gt;
| zeit          = 7&lt;br /&gt;
| hoechster     = Tutzinger Hütte&lt;br /&gt;
| schwierigkeit = mittel&lt;br /&gt;
| gpx           =&lt;br /&gt;
| stand         = &lt;br /&gt;
| vorher        = Etappe 02&lt;br /&gt;
| weiter        = Etappe 04&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach zwei Wandertagen im Isartal nehmen wir am dritten Tag der Venedigwanderung die erste Bergtour in Angriff. Brauneck und Benediktenwand gehören zu den Münchner Hausbergen; hier herrscht zu jeder Jahreszeit Hochbetrieb. So wie der Nevegal im Veneto den Alpen vorgelagert ist (siehe [[Etappe 24]]), ist die Benediktenwand die Aussichtskanzel zwischen Hochgebirge und Ebene hier bei uns. Der Blick zurück schweift über die bayrischen Seen und an schönen Tagen bis nach München, vor uns sehen wir die Gebirgsmassive des Karwendels und des Wettersteingebirges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für diesen Wandertag gibt es, je nach persönlicher Vorliebe, zwei Möglichkeiten. Wer jeden Meter nach Venedig zu Fuß zurücklegen will, der wandert bis nach Arzbach, verlässt dort die Isaraue und steigt auf der Nordseite der Benediktenwand über das Arzbachtal zur Tutzinger Hütte auf. Alternativ kann man bis Lenggries an der Isar bleiben, sich dort von der Bergbahn auf das Brauneck schaukeln lassen und nach einer aussichtsreichen Gratüberschreitung die Hütte ansteuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung ist in jedem Fall die Tölzer Isarbrücke. Von dieser aus begeben wir uns auf den Wanderweg auf der westlichen Uferseite. Er leitet uns in die herrliche Wildnis der Flussaue mit ihren kargen Geröllfeldern und dem charakteristischen, struppigen Bewuchs. Auf einem kurzweiligen Weg erreichen wir nach 1,5 Stunden den kleinen Ort Arzbach (1:30h).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variante über das Arzbachtal: Kurz nach einer Holzbrücke treffen wir auf eine Abzweigung in den Ort (Wegweiser Arzbach, Lenggrieser Höhenweg und Café Schusterpeter). Dort wechseln wir auf die Straße, die am Sportplatz rechts abknickt und vorbei an einigen wunderschönen alten Holzhäusern Richtung Hauptstraße und Kirche führt. Wir wenden uns an der Hauptstraße nach links, überqueren die Brücke über den Arzbach zum Ort Schlegldorf und halten rechts Ausschau nach der steilen Auffahrt zum Gasthof Schweizerwirt. Wir gehen allerdings nicht am Gasthaus vorbei, sondern halten uns oben gleich links auf dem Weg, der entlang der Böschung direkt Richtung Süden führt. Vorbei an einer kleinen Kapelle stoßen wir nach ca. zwei Minuten auf die Abzweigung zu den Seiboldshöfen (Wegweiser Brauneck, Benediktenwand, Markierung 468). Immer geradeaus geht’s nun weiter. Wir lassen die Höfe links liegen und kommen zwischen einem Bauernhaus und der dazugehörigen Scheune hindurch auf eine Weidefläche. Eine Reihe alter Bäume säumt den Wirtschaftsweg, der am Ende der Rinderweiden das felsige Bett des Arzbachs trifft. An der Spitzkehre der Forststraße, die nun vor uns liegt, besteht die Gefahr, den falschen Weg einzuschlagen, denn wer hier links bergauf der Markierung 468 folgt, steigt auf’s Brauneck. Das ist eine lohnende Sonntagswanderung, die wir uns jedoch für ein anderes Mal aufsparen. Wir nehmen stattdessen den rechten Weg und erreichen, immer am Arzbach entlang, nach drei Stunden einen großen Parkplatz, ab dem die Straße glücklicherweise für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist. Bald danach trennt sich die Forststraße vom Bach (3:15h) und steigt in Serpentinen zügig hinauf zur Abzweigung ins Längental. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wählen wir nun den mit der Nummer 460 markierten Weg. Er umgeht den Längenberg auf der Westseite und leitet den Wanderer über Baunköpfl- und Melcherstefflalm zur Tiefentalalm (1251m). Die bequemen Forstwege bringen uns schnell voran, und nach etwa einer halben Stunde haben wir schon die Melchersteffl-Alm erreicht. Über grüne Wiesen, vorbei an den Hütten, leitet uns der Wirtschaftsweg zum Waldrand am Talende. Dort wird er steiler und führt hinauf zur Jagdhütte an der aufgelassenen Sattelalm (4:30h). Bei der Weggabelung nach dem Sattel halten wir uns links. Auf dem leicht fallenden Forstweg müssen wir jetzt den Verlust einiger Höhenmeter in Kauf nehmen, doch nach der Überquerung mehrerer Bachläufe steigen wir dann endgültig zur Tiefentalalm (5:30h) hinauf. Mit Beginn der freien Almfläche hat sich das Sträßchen in einen befestigten grünen Weg verwandelt. Der weitere Verlauf unserer Route ist nun durch den im Süden liegenden Sattel vorgegeben. Zuerst gilt es, die nahe der Alm stehende mächtige Fichte anzusteuern. Beim folgenden, recht mühevollen Anstieg achten wir auf rote Markierungen und Trittspuren. Oben am Sattel angekommen, öffnen sich uns herrliche Ausblicke nach Norden über die runden Flyschberge bis zum Zwiesel, nach Osten zur Probstenwand, nach Süden zur Benediktenwand sowie hinunter zum Etappenziel, der etwa 150 Meter tiefer gelegenen Tutzinger Hütte (7:15h). Nach den hinter uns liegenden Anstrengungen ist der Abstieg vorbei an malerischen Baumgestalten und Felsblöcken ein schöner Abschluss dieses Wandertags durch einen wenig begangenen Teil des Isarwinkels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variante über das Brauneck: In Arzbach bleiben wir auf dem Isarweg, dem wir bis nach Lenggries folgen (von Bad Tölz: 2,5 Std.). Die Isarbrücke am Ortseingang mündet in einen Kreisverkehr, von dem die Straße zur Talstation der Brauneckbahn abzweigt. Mit der Bahn gewinnen wir über 800 Höhenmeter in einem Rutsch. Wer sich jetzt im Brauneckhaus stärken will oder das Brauneck in die persönliche Liste bezwungener Gipfel eintragen möchte, steigt gleich an der Bergstation rechts hinauf. Alle anderen wandern geradeaus auf dem Europawanderweg E4 weiter. Bald schwenkt der E4 nach rechts, steigt dabei kurz steil an und verläuft dann oben auf der scharfen Gratlinie über Stangeneck und Vorderen Kirchstein. Nach knapp einer Stunde stehen wir am Latschenkopf (1712#m), der uns eine optimale Rundumsicht beschert. Kurz danach ist eine Entscheidung zu fällen: Entweder gelangen wir auf einem luftigen Steiglein über die Achselköpfe zum Rotöhrlsattel oder wir bleiben auf dem E4, steigen etwa 20 Minuten Richtung Probstalm ab und, ohne die Almhütte zu erreichen, gleich anschließend die verlorenen Höhenmeter zum Sattel wieder auf. Vom Rotöhrlsattel bietet sich ein Abstecher auf den Gipfel der Benediktenwand an, den wir je nach Lust und Laune, den Wetterverhältnissen und unserer Kondition einschieben können. Stellenweise drahtseilversichert erreichen wir das Gipfelkreuz nach etwa 40 Minuten. Ebenso lange benötigen wir für den Abstieg zur Tutzinger Hütte, die unter uns im Schutz, aber auch im Schatten des beeindruckenden Gipfelaufbaus liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipp:&lt;br /&gt;
Klein-Kairo im Isarwinkel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf unserer Wanderung durch die Isarauen hinter Bad Tölz gibt es nicht nur die herrliche Natur zu bestaunen, auch die Steinkegel von Klein-Kairo, die es inzwischen durchaus zu überregionaler Bekanntheit gebracht haben, lohnen eine Betrachtung. Gut zwei Kilometer vor Arzbach werden Wanderer und Spaziergänger von einem steinernen Pfeil zu einem kurzen Abstecher hinab zum Wasser aufgefordert. Nur wenige Schritte abseits des Wegs findet man dann die imposante Ansammlung der kunstvoll aufgeschichteten Steinpyramiden mit ihren Mäuerchen und den sorgfältig dazwischen angelegten Wegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kompasswanderkarte 182 Isarwinkel, 1:50 000.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://weitwandern.de/index.php?title=Etappe_02&amp;diff=102</id>
		<title>Etappe 02</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://weitwandern.de/index.php?title=Etappe_02&amp;diff=102"/>
		<updated>2026-11-04T17:15:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 02&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Voralpenland&lt;br /&gt;
| start         = Wolfratshausen&lt;br /&gt;
| ziel          = Bad Tölz&lt;br /&gt;
| km            = 27&lt;br /&gt;
| auf           = 190&lt;br /&gt;
| ab            = 110&lt;br /&gt;
| zeit          = 7&lt;br /&gt;
| hoechster     = Rimslrain&lt;br /&gt;
| schwierigkeit = leicht&lt;br /&gt;
| gpx           =&lt;br /&gt;
| stand         = &lt;br /&gt;
| vorher        = Etappe 01&lt;br /&gt;
| weiter        = Etappe 03&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein unvergessliches Erlebnis ist das Hinwandern zum Alpenrand, besonders wenn der Föhn die Bergkonturen scharf hervortreten lässt und im blauen Himmel weiße Wolkenfahnen hängen. Wir gehen auf stillen Pfaden abwechslungsreich über einsame Wiesengründe und karge Schotterlandschaften, vorbei an Einödhöfen und üppigen Weiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;[[Datei:Karte Etappe 02 V0 .png|mini]]&lt;br /&gt;
Heute morgen gilt es als erstes, den Bahnübergang an der Sauerlacher Straße zu erreichen. Er liegt südlich der S-Bahn-Station. Ortszentrum Wolfratshause aus folgt man einfach weiter der Hauptstraße (B11). Diese knickt nach 200 m links ab (Johannisgasse) und wird dann jenseits der Loisachbrücke zur Sauerlacher Straße. An der Südostseite des Bahnübergangs beginnt ein Fuß- und Radweg, der uns nach etwa 1,5 Kilometern über den Loisach-Isar-Kanal führt. Wir wenden uns jetzt nach links und begleiten den Kanal bis zum dritten Übergang. Südlich des Eisenstegs biegt unsere Route rechts Richtung Südosten ein und verläuft damit parallel zur Isar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Wanderweg bringt uns zunächst nach Geretsried-Gartenberg (1:30h). Dort treffen wir auf die Isardammstraße, die wir aber bald wieder nach links verlassen, um in die Isarauen zurückzukehren (hier unbedingt auf Markierungen achten!). Jetzt durchwandern wir den Bereich des ehemaligen Wolfratshauser Sees, der sich zum Ende der letzten Eiszeit gefüllt hat. Durch die Gletscherwasser wurden weite Schotterfelder aufgeschüttet. Der ehemalige Seeboden, der sehr ärmlich ist und nur wenige Zentimeter Humus trägt, beherbergt artenreiche Pflanzengesellschaften. Bäume wachsen hier allerdings nur langsam, und manche bizarr geformte Schirmföhre ist schon mehrere hundert Jahre alt. An einer Stelle ist das aussichtsreiche, aber schmale Hochufer der Isar, an dem wir jetzt entlangwandern, leider mit einem Haus verbaut, und wir müssen nun fast einen Kilometer lang die Straße benutzen, um dieses Grundstück zu umgehen. Ein kleines Hinweisschild und Markierungen auf der linken Straßenseite zeigen an, wo wir diese wieder verlassen können. Jetzt trennen uns noch knapp vier Kilometer von der Tattenkofener Brücke (3:00h).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir überschreiten die Brücke jedoch nicht, sondern halten auf der südlichen Straßenseite nach einem Forstweg Ausschau, der einige Meter vor der Brücke beginnt und zunächst oberhalb der Flussböschung verläuft. Die Beschilderung »Radweg R2 Bad Tölz« ignorieren wir; unser Wegzeichen ist ein gelber Punkt, im weiteren Verlauf dann auch eine gelbe Raute bzw. gelbe Pfeile. Nach etwa 15 Minuten erreichen wir ein Weidegatter der Hofstelle Einöd (3:15h). Direkt am Zaun öffnet sich vor uns ein schmaler Pfad, in den wir nun einbiegen. Die Zufahrtsstraße zum Hof queren wir und erreichen schließlich über zum Teil steile Holztreppen den »Malerwinkel«, dessen Ausblick zum Fluss und auf die nahe Bergkette vor dem Zweiten Weltkrieg ein bei Malern beliebtes Motiv war (Bank). Ein Trampelpfad über eine mit Büschen bestandene Waldlichtung bringt uns schließlich zu einer Forststraße, der wir nach links folgen. Jetzt heißt es aufgepasst! Kurz nach einer Einmündung – man folgt der Radwegmarkierung Richtung Schuß – müssen wir unsere bequeme Waldstraße wieder verlassen. Ein gelber Pfeil weist uns den Weg nach links zwischen einem Forstzaun und mehreren Bänken hindurch. Nach wenigen Schritten stehen wir an einer Abbruchkante und steigen steil über Treppenstufen hinunter zum Rothbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen Steg geht’s ans andere Ufer. Wenige Meter nach dem Steg wenden wir uns auf einer Lichtung nach rechts. Der Pfad trifft erneut auf das moorige Bachwasser und freies Wiesengelände. An einem Naturschutzgebietschild folgen wir nicht dem Weg geradeaus, sondern halten uns stets an die Pfadspuren, die links am Rand des Gehölzes entlang verlaufen (unbedingt auf gelbe Markierungen achten!). Zwischendurch verlieren sich die Pfadspuren fast, und wir gehen weglos geradeaus durch die Wiesenlandschaft, bis wir an deren Ende wieder auf unsere vertrauten gelben Wegzeichen stoßen. Bei einem Naturschutzgebietschild mit München-Venedig-Zeichen befindet sich links ein Steg, der uns nochmals über einen Bach führt. Etwa 80 Meter danach wenden wir uns nach rechts und folgen der schmalen steinigen Wirtschaftsstraße. Bald kommen wir direkt an die Isar und bleiben nun für einige Zeit auf dem recht einsamen Uferweg. Nach dem Schild »Flusskilometer 193« erreichen wir schließlich eine Abzweigung (4:45h). Wir biegen nun rechts ab und gelangen über den Einödhof Lochen und die Weiler Rimslrain, Fiecht, Nodern, Prösteln und Abberg schließlich zum Isarstausee. Unsere Route bietet herrliche Ausblicke, verläuft allerdings weitgehend schattenlos auf einem Teersträßchen. Zusätzlich hat man kurze Anstiege von insgesamt etwa 80 Höhenmetern auf den Moränenrücken zu bewältigen. Nachdem wir den Fluss verlassen haben, erreichen wir eine Lichtung mit einem Kreuz sowie einem Gedenkstein für die Verunglückten einer Isarwanderung (geradeaus Rastplatz mit mehreren Bänken). Der Weg knickt rechts ab und führt zur verkehrsreichen Alten Tölzer Landstraße, die wir überqueren. Zwischen dem Waldrand und den Weiden des Einödhofs Lochen führt uns der Trampelpfad zu einem Durchgang Richtung Hof, den wir am Obstgarten vorbei rechts passieren.&lt;br /&gt;
Geradeaus gehen wir hinab in die Senke der Rothenrainer Moore und folgen dort am Waldrand dem schmalen Weg. Über eine Wiese erreichen wir schließlich nach etwa 80 Metern einen Wirtschaftweg und auf diesem die Teerstraße nach Rimslrain (5:30h). Am besten hält man hier nach den gelben Rauten Ausschau, die weit sichtbar an Strommasten angebracht sind. Über Moore, Wiesen und Wälder streift der Blick zur Zugspitze, den Oberammergauer Bergen, den Lechtaler und Allgäuer Alpen. Nach drei Kilometern halten wir uns an einer Einmündung mit dem Wegweiser »Leitzing, Fiecht, Rothenrain« links und gleich darauf wieder rechts. Vom Wegweiser »Isarstausee« lassen wir uns hier nicht beirren, denn dieser führt nur wieder zur Alten Tölzer Landstraße zurück. Beim Gehöft Thal, das wir links passieren, finden wir den Wegweiser Richtung Abberg und Prösteln. Oben auf der Kuppe angekommen verlassen wir die Teerstraße nach rechts und durchqueren das Gehöft. An der kleinen Kapelle auf dem Hofgrund wenden wir uns nach links und steuern an zwei betagten Bänken vorbei auf einen verwitterten Wegweiser zu. Hier beginnt rechts abbiegend ein uralter Wiesenpfad, der uns durch einen Gehölzstreifen (Markierungen) in das Nachbardörfchen Abberg bringt. Dort zweigt man auf der Teerstraße rechts ab. Das Sträßchen steigt nur kurz an und wird dann zu einem steinigen, steil nach unten zum Isarstausee führenden Hohlweg. Am Stausee (6:30h) wenden wir uns nach rechts und erreichen über den Gehweg an der Landstraße und die schöne Isarpromenade (Ausschilderung beachten) unser Tagesziel Bad Tölz (7:00h).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipp: Auf dem Tölzer Kalvarienberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schönste Abschluss unseres Wandertages ist der abendliche Spaziergang hinauf auf den Tölzer Kalvarienberg – sei es direkt bei der Ankunft im Ort oder erst nach dem wohlverdienten Abendmahl. Ein herrlicher Ausblick über die Stadt, den Isarwinkel und zum Karwendelgebirge ist der Lohn für den kurzen Aufstieg. Vielleicht bleibt auch noch Zeit für einen Besuch der interessanten barocken Doppelkirche sowie der danebenstehenden Leonhardikapelle. Letztere wurde 1718 zu Ehren der Gefallenen des Bauernaufstandes von 1705 errichtet, der auch als „Sendlinger Mordweihnacht“ in die Annalen eingegangen ist. Bayrische Aufständische wurden bei ihrem Versuch, die Stadt München einzunehmen, von habsburgischen Truppen besiegt und völlig aufgerieben. Die kaiserlichen Soldaten metzelten auch viele Aufrührer nieder, die sich bereits ergeben hatten. Der legendäre &amp;gt;&amp;gt;Schmied von Kochel&amp;lt;&amp;lt; wurde ebenfalls in dieser Nacht getötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leonhardikapelle ist auch das Ziel der alljährlich am 6. November stattfindenden Pferdewallfahrt. Die Tölzer Leonhardifahrt ist sicher eine der schönsten und traditionsreichsten und wohl auch die größte ihrer Art in Deutschland. Über 80 festlich geschmückte vierspännige Wagen sowie zahlreiche Reiter ziehen durch die historische Marktstraße auf den Kalvarienberg, um dort den Segen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt auf dieser relativ langen Etappe keine Einkehr und wenig Möglichkeit, Wasser aufzufüllen (ggf. in den Weilern vor dem Isarstausee)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wolfratshausen ist mit der S-Bahn S7 zu erreichen. Bahnanschluss in Bad Tölz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Topografische Karte UK 50-41 Ammersee – Starnberger See und Umgebung, 1:50000&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://weitwandern.de/index.php?title=Datei:Karte_Etappe_02_V0_.png&amp;diff=101</id>
		<title>Datei:Karte Etappe 02 V0 .png</title>
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		<updated>2026-11-04T17:14:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Original Karte Traumpfad Etappe 2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://weitwandern.de/index.php?title=Etappe_01&amp;diff=100</id>
		<title>Etappe 01</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://weitwandern.de/index.php?title=Etappe_01&amp;diff=100"/>
		<updated>2026-11-04T17:11:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 01&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Voralpenland&lt;br /&gt;
| start         = München (Marienplatz)&lt;br /&gt;
| ziel          = Wolfratshausen&lt;br /&gt;
| km            = 32&lt;br /&gt;
| auf           = 195&lt;br /&gt;
| ab            = 130&lt;br /&gt;
| zeit          = 8h&lt;br /&gt;
| hoechster     = Wolfratshausen&lt;br /&gt;
| schwierigkeit = mittel&lt;br /&gt;
| gpx           =&lt;br /&gt;
| stand         = 4.11.2026 &lt;br /&gt;
| vorher        =&lt;br /&gt;
| weiter        = Etappe 02&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom Marienplatz, dem geschäftigen Zentrum Münchens, führt uns die erste Etappe vorbei am Deutschen Museum in die Isarauen. Auf bekannten und beliebten Wanderwegen geht es nun Richtung Süden. Durch die weitläufige Pupplinger Au am Zusammenfluss von Loisach und Isar erreichen wir unser Tagesziel Wolfratshausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;[[Datei:Karte Etappe 01 V0.png|mini]]&lt;br /&gt;
Beim Aufbruch am Marienplatz wenden wir uns ostwärts. Wir gehen entlang des »Tals«, passieren nach wenigen Minuten das Isartor und erreichen bei der Ludwigsbrücke die Stelle, wo Heinrich der Löwe 1158 seinen historischen Brückenschlag vollzog und damit die Stadt München gründete. Wir überqueren die erste Brücke und wenden uns dann nach rechts auf der Museumsinsel zwischen der Isar und dem Deutschen Museum südwärts. Die Museumsinsel ist eine Sandbank, die viele Jahrhunderte den Isarflößern als Lände diente. 1903 wurde sie von der Stadt München als Bauplatz für das von Oskar von Miller konzipierte naturwissenschaftlich-technische Museum gestiftet, das heute das größte seiner Art in der Welt ist. Beim Durchqueren des morgendlich kühlen Museumsinnenhofs kann man im Vorbeigehen einige Exponate betrachten. Die Uhr im Uhrenturm, durch dessen Tor wir den Hof wieder verlassen, zeigt die Tageszeit, den Wochentag, den Monat, die Mondphase und die Stellung der Sonne im Tierkreis an. Über die schmale Zenneck-Brücke gelangen wir zur Ostseite der Isar und schwenken nach rechts auf die Uferstraße ein. Nun folgen wir dem sogenannten Planetenweg des Deutschen Museums, dessen Startpunkt sich ebenfalls im Museumsinnenhof befindet. Auf Informationstafeln entlang dieses Weges ist Wissenswertes über unsere Nachbarplaneten aufgezeichnet. Die Abstände der Tafeln entsprechen den relativen Abständen der Planeten im Sonnensystem. Nach der Unterquerung der Braunauer Eisenbahnbrücke und des Mittleren Rings schlendern wir vorbei am Flauchersteg zum Tierpark Hellabrunn (1, 1:30#h) . An dessen südwestlichem Ende befindet sich die Marienklause, bei der wir den Fluss sowie den Isarwerkkanal überqueren, um uns anschließend halblinks Richtung Hinterbrühler See zu halten. Dort nehmen wir die Brücke auf die westliche Seite der Floßlände, wo wir auf eine Teerstraße gelangen. Dieser folgen wir nur kurz nach links, erreichen bald wieder einen schönen Uferweg am Werkkanal und verlassen dann, südwärts am Wasser entlang wandernd, fast unmerklich die Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor uns wird nun die Großhesseloher Brücke (2:30h) sichtbar, bei deren Fundamenten angekommen wir dem Isartal vorübergehend den Rücken kehren. Wer will, kann auch einfach weiter dem Werkkanal folgen, aber abwechslungsreicher und vor allem schattiger ist&#039;s oben auf dem Hochufer. Dieses erklimmen wir also jetzt auf dem recht steilen Teersträßchen, unterqueren, bevor wir ganz oben angekommen sind, nach links auf einem Fußweg die Eisenbahnschienen und erreichen vorbei an einem prachtvollen Bauerngarten einen guten Wanderweg, der immer parallel zum Hochufer durch einen schönen und angenehm kühlen Laubwald führt. Nun ist der Biergarten der sehr bekannten Großhesseloher Waldwirtschaft   nicht mehr weit, den man allerdings um diese frühe Tageszeit eher unbelebt vorfinden wird. Wir passieren die Gaststätte, erreichen auf Waldwegen erst die Burg Schwaneck (derzeit als Jugendherberge genutzt, dort Aussichtspunkt mit herrlichem Talblick, Bank) und kurz darauf  über die Heilmannstraße den alten Ortskern der schönen Gemeinde Pullach (3:00h). Den einladenden zentralen Kirchplatz hier nicht für eine kurze Rast zu nutzen, wäre fast eine Sünde, auch Einkehr- und Einkaufsmöglichkeiten gibt es genug. Von hier folgen wir noch für gut 500 Meter der Straße (Habenschadenstraße), bis diese sich schließlich nach rechts vom Hochufer entfernt, während wir uns geradeaus weiter auf schön angelegten Fuß- und Radwegen stets nah am Flusslauf halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz bevor wir den nächsten Ort Höllriegelskreuth erreichen, weist uns ein Schild das Steilufer wieder hinab und somit zurück ins Tal. Vorbei am Brückenwirt (3:30h), der aufgrund der hier anlegenden Isarflöße stets gut besucht ist, folgen wir dem Isarwerkkanal nun bis zum Kraftwerk Höllriegelskreuth. Dieses zwingt uns allerdings weg vom Wasser und wir umgehen das langgezogene Werksgelände etwas oberhalb im Wald, um danach bei einer Schleusenanlage wieder auf unsere Isar zu stoßen. Wir folgen einer Flussbiegung und erreichen schließlich den Georgenstein, der unterhalb der Gemeinde Baierbrunn aus dem Fluss ragt. Dieser Nagelfluhfelsen stürzte einst vom östlichen Steilufer in das Flussbett und markiert die Halbzeit unserer Tagesetappe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knapp 2,5 Kilometer hinter dem Georgenstein heißt es, genau auf den Routenverlauf zu achten, um sich unnötige Umwege und Höhenmeter zu ersparen: Wir stoßen auf eine Weggabelung mit einer Ruhebank, an der wir uns links halten (gelbe Markierungen). Etwa 750 Meter weiter hält man sich erneut links. Unterhalb der sogenannten „Bürg“, einer gut  erhaltenen keltischen Befestigungsanlage, wandern wir nun auf  recht einsamen Waldwegen die letzten 2,5 Kilometer bis zum Kloster Schäftlarn (5:30h). Der wohlverdienten Mittagsrast im angenehmen Biergarten der Klostergaststätte steht nun nichts mehr im Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kloster Schäftlarn treffen wir auf die am Wochenende oft stark befahrene Autostraße, der wir abwärts bis zum Wirtshaus Bruckenfischer (5:45h) folgen. Wir queren dabei die Isar, erklimmen  hinter dem Wirtshaus den westseitigen, hohen Damm des Isarwerkkanals und folgen diesem nun bis zu seinem Ende an einem durch Wasservögel belebten, badetauglichen Stausee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das überdachte Ickinger Wehr (7:00h) ermöglicht uns von dort aus den Übergang zur Westseite des Flusses und damit den Weiterweg zur Mündung der Loisach in die Isar. Der Eingang zur Wehrbrücke ist eine unauffällige Stahltür, auf der man beim Näherkommen das München-Venedig-Wegzeichen erkennt. Am jenseitigen Ufer angekommen, setzen wir unseren Weg auf schmalem Pfad fort, um endlich steil das Hochufer hinaufzusteigen. Komfortabel am Bahngleis entlang und nunmehr erneut abwärts gehend erreichen wir schließlich wieder Wasser – jetzt ist es allerdings die Loisach. Wir passieren die Stelle, an der die Isarflöße zusammengebaut werden und unterqueren die Eisenbahnbrücke. Immer schnurstracks gerade aus gelangen wir nun auf die Hauptstraße und halten somit direkt auf die Wolfratshausener Altstadt zu (8:00h).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Etappe ist lang und vor allem bei Hitze fordernd. Ein früher Aufbruch in München ist ratsam.  Das letzte Drittel der Tour verläuft entlang der Isar fast ohne Schatten. Dementsprechend ist guter Sonnenschutz wichtig. Bei der Abzweigung vor Schäftlarn (Ruhebank) und am Ickinger Wehr verläuft man sich leicht. Genau auf die Markierung achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einkehr entlang des Weges in Pullach (mehrere Lokale entlang des Weges, Einkaufsmöglichkeit, Eisdiele), Kloster Schäftlarn (Klostergaststätte), und beim Wirtshaus Brückenfischer hinter Schäftlarn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
An der Großhesseloher Brücke folgen viele Wanderer dem Uferweg. Auch in einigen Wanderführern ist der Weg so beschrieben. Lohnender ist es, hier einen kurzen Aufstieg zum Isarhochufer in Kauf zu nehmen und dann schattig durch Pullach zu wandern, bis man an der Grünwalder Brücke ankommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Entlang des Weges führt vom Hauptbahnhof in München bis Wolfratshausen die S-Bahn (Linie S7). Haltepunkte sind unter anderem Großhesseloher Brücke, Pullach und Schäftlarn. Vom Münchner Hauptbahnhof aus erreicht man den Marienplatz mit einer der S-Bahn Linien Richtung Ostbahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Topografische Karte UK 50-41 Ammersee – Starnberger See und Umgebung, 1:50.000.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
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		<id>https://weitwandern.de/index.php?title=Etappe_02&amp;diff=99</id>
		<title>Etappe 02</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://weitwandern.de/index.php?title=Etappe_02&amp;diff=99"/>
		<updated>2026-11-04T17:04:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 02&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Voralpenland&lt;br /&gt;
| start         = Wolfratshausen&lt;br /&gt;
| ziel          = Bad Tölz&lt;br /&gt;
| km            = 27&lt;br /&gt;
| auf           = 190&lt;br /&gt;
| ab            = 110&lt;br /&gt;
| zeit          = 7&lt;br /&gt;
| hoechster     = Rimslrain&lt;br /&gt;
| schwierigkeit = leicht&lt;br /&gt;
| gpx           =&lt;br /&gt;
| stand         = &lt;br /&gt;
| vorher        = Etappe 01&lt;br /&gt;
| weiter        = Etappe 03&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein unvergessliches Erlebnis ist das Hinwandern zum Alpenrand, besonders wenn der Föhn die Bergkonturen scharf hervortreten lässt und im blauen Himmel weiße Wolkenfahnen hängen. Wir gehen auf stillen Pfaden abwechslungsreich über einsame Wiesengründe und karge Schotterlandschaften, vorbei an Einödhöfen und üppigen Weiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heute morgen gilt es als erstes, den Bahnübergang an der Sauerlacher Straße zu erreichen. Er liegt südlich der S-Bahn-Station. Ortszentrum Wolfratshause aus folgt man einfach weiter der Hauptstraße (B11). Diese knickt nach 200 m links ab (Johannisgasse) und wird dann jenseits der Loisachbrücke zur Sauerlacher Straße. An der Südostseite des Bahnübergangs beginnt ein Fuß- und Radweg, der uns nach etwa 1,5 Kilometern über den Loisach-Isar-Kanal führt. Wir wenden uns jetzt nach links und begleiten den Kanal bis zum dritten Übergang. Südlich des Eisenstegs biegt unsere Route rechts Richtung Südosten ein und verläuft damit parallel zur Isar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Wanderweg bringt uns zunächst nach Geretsried-Gartenberg (1:30h). Dort treffen wir auf die Isardammstraße, die wir aber bald wieder nach links verlassen, um in die Isarauen zurückzukehren (hier unbedingt auf Markierungen achten!). Jetzt durchwandern wir den Bereich des ehemaligen Wolfratshauser Sees, der sich zum Ende der letzten Eiszeit gefüllt hat. Durch die Gletscherwasser wurden weite Schotterfelder aufgeschüttet. Der ehemalige Seeboden, der sehr ärmlich ist und nur wenige Zentimeter Humus trägt, beherbergt artenreiche Pflanzengesellschaften. Bäume wachsen hier allerdings nur langsam, und manche bizarr geformte Schirmföhre ist schon mehrere hundert Jahre alt. An einer Stelle ist das aussichtsreiche, aber schmale Hochufer der Isar, an dem wir jetzt entlangwandern, leider mit einem Haus verbaut, und wir müssen nun fast einen Kilometer lang die Straße benutzen, um dieses Grundstück zu umgehen. Ein kleines Hinweisschild und Markierungen auf der linken Straßenseite zeigen an, wo wir diese wieder verlassen können. Jetzt trennen uns noch knapp vier Kilometer von der Tattenkofener Brücke (3:00h).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir überschreiten die Brücke jedoch nicht, sondern halten auf der südlichen Straßenseite nach einem Forstweg Ausschau, der einige Meter vor der Brücke beginnt und zunächst oberhalb der Flussböschung verläuft. Die Beschilderung »Radweg R2 Bad Tölz« ignorieren wir; unser Wegzeichen ist ein gelber Punkt, im weiteren Verlauf dann auch eine gelbe Raute bzw. gelbe Pfeile. Nach etwa 15 Minuten erreichen wir ein Weidegatter der Hofstelle Einöd (3:15h). Direkt am Zaun öffnet sich vor uns ein schmaler Pfad, in den wir nun einbiegen. Die Zufahrtsstraße zum Hof queren wir und erreichen schließlich über zum Teil steile Holztreppen den »Malerwinkel«, dessen Ausblick zum Fluss und auf die nahe Bergkette vor dem Zweiten Weltkrieg ein bei Malern beliebtes Motiv war (Bank). Ein Trampelpfad über eine mit Büschen bestandene Waldlichtung bringt uns schließlich zu einer Forststraße, der wir nach links folgen. Jetzt heißt es aufgepasst! Kurz nach einer Einmündung – man folgt der Radwegmarkierung Richtung Schuß – müssen wir unsere bequeme Waldstraße wieder verlassen. Ein gelber Pfeil weist uns den Weg nach links zwischen einem Forstzaun und mehreren Bänken hindurch. Nach wenigen Schritten stehen wir an einer Abbruchkante und steigen steil über Treppenstufen hinunter zum Rothbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen Steg geht’s ans andere Ufer. Wenige Meter nach dem Steg wenden wir uns auf einer Lichtung nach rechts. Der Pfad trifft erneut auf das moorige Bachwasser und freies Wiesengelände. An einem Naturschutzgebietschild folgen wir nicht dem Weg geradeaus, sondern halten uns stets an die Pfadspuren, die links am Rand des Gehölzes entlang verlaufen (unbedingt auf gelbe Markierungen achten!). Zwischendurch verlieren sich die Pfadspuren fast, und wir gehen weglos geradeaus durch die Wiesenlandschaft, bis wir an deren Ende wieder auf unsere vertrauten gelben Wegzeichen stoßen. Bei einem Naturschutzgebietschild mit München-Venedig-Zeichen befindet sich links ein Steg, der uns nochmals über einen Bach führt. Etwa 80 Meter danach wenden wir uns nach rechts und folgen der schmalen steinigen Wirtschaftsstraße. Bald kommen wir direkt an die Isar und bleiben nun für einige Zeit auf dem recht einsamen Uferweg. Nach dem Schild »Flusskilometer 193« erreichen wir schließlich eine Abzweigung (4:45h). Wir biegen nun rechts ab und gelangen über den Einödhof Lochen und die Weiler Rimslrain, Fiecht, Nodern, Prösteln und Abberg schließlich zum Isarstausee. Unsere Route bietet herrliche Ausblicke, verläuft allerdings weitgehend schattenlos auf einem Teersträßchen. Zusätzlich hat man kurze Anstiege von insgesamt etwa 80 Höhenmetern auf den Moränenrücken zu bewältigen. Nachdem wir den Fluss verlassen haben, erreichen wir eine Lichtung mit einem Kreuz sowie einem Gedenkstein für die Verunglückten einer Isarwanderung (geradeaus Rastplatz mit mehreren Bänken). Der Weg knickt rechts ab und führt zur verkehrsreichen Alten Tölzer Landstraße, die wir überqueren. Zwischen dem Waldrand und den Weiden des Einödhofs Lochen führt uns der Trampelpfad zu einem Durchgang Richtung Hof, den wir am Obstgarten vorbei rechts passieren.&lt;br /&gt;
Geradeaus gehen wir hinab in die Senke der Rothenrainer Moore und folgen dort am Waldrand dem schmalen Weg. Über eine Wiese erreichen wir schließlich nach etwa 80 Metern einen Wirtschaftweg und auf diesem die Teerstraße nach Rimslrain (5:30h). Am besten hält man hier nach den gelben Rauten Ausschau, die weit sichtbar an Strommasten angebracht sind. Über Moore, Wiesen und Wälder streift der Blick zur Zugspitze, den Oberammergauer Bergen, den Lechtaler und Allgäuer Alpen. Nach drei Kilometern halten wir uns an einer Einmündung mit dem Wegweiser »Leitzing, Fiecht, Rothenrain« links und gleich darauf wieder rechts. Vom Wegweiser »Isarstausee« lassen wir uns hier nicht beirren, denn dieser führt nur wieder zur Alten Tölzer Landstraße zurück. Beim Gehöft Thal, das wir links passieren, finden wir den Wegweiser Richtung Abberg und Prösteln. Oben auf der Kuppe angekommen verlassen wir die Teerstraße nach rechts und durchqueren das Gehöft. An der kleinen Kapelle auf dem Hofgrund wenden wir uns nach links und steuern an zwei betagten Bänken vorbei auf einen verwitterten Wegweiser zu. Hier beginnt rechts abbiegend ein uralter Wiesenpfad, der uns durch einen Gehölzstreifen (Markierungen) in das Nachbardörfchen Abberg bringt. Dort zweigt man auf der Teerstraße rechts ab. Das Sträßchen steigt nur kurz an und wird dann zu einem steinigen, steil nach unten zum Isarstausee führenden Hohlweg. Am Stausee (6:30h) wenden wir uns nach rechts und erreichen über den Gehweg an der Landstraße und die schöne Isarpromenade (Ausschilderung beachten) unser Tagesziel Bad Tölz (7:00h).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipp: Auf dem Tölzer Kalvarienberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schönste Abschluss unseres Wandertages ist der abendliche Spaziergang hinauf auf den Tölzer Kalvarienberg – sei es direkt bei der Ankunft im Ort oder erst nach dem wohlverdienten Abendmahl. Ein herrlicher Ausblick über die Stadt, den Isarwinkel und zum Karwendelgebirge ist der Lohn für den kurzen Aufstieg. Vielleicht bleibt auch noch Zeit für einen Besuch der interessanten barocken Doppelkirche sowie der danebenstehenden Leonhardikapelle. Letztere wurde 1718 zu Ehren der Gefallenen des Bauernaufstandes von 1705 errichtet, der auch als „Sendlinger Mordweihnacht“ in die Annalen eingegangen ist. Bayrische Aufständische wurden bei ihrem Versuch, die Stadt München einzunehmen, von habsburgischen Truppen besiegt und völlig aufgerieben. Die kaiserlichen Soldaten metzelten auch viele Aufrührer nieder, die sich bereits ergeben hatten. Der legendäre &amp;gt;&amp;gt;Schmied von Kochel&amp;lt;&amp;lt; wurde ebenfalls in dieser Nacht getötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leonhardikapelle ist auch das Ziel der alljährlich am 6. November stattfindenden Pferdewallfahrt. Die Tölzer Leonhardifahrt ist sicher eine der schönsten und traditionsreichsten und wohl auch die größte ihrer Art in Deutschland. Über 80 festlich geschmückte vierspännige Wagen sowie zahlreiche Reiter ziehen durch die historische Marktstraße auf den Kalvarienberg, um dort den Segen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt auf dieser relativ langen Etappe keine Einkehr und wenig Möglichkeit, Wasser aufzufüllen (ggf. in den Weilern vor dem Isarstausee)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wolfratshausen ist mit der S-Bahn S7 zu erreichen. Bahnanschluss in Bad Tölz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Topografische Karte UK 50-41 Ammersee – Starnberger See und Umgebung, 1:50000&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
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		<id>https://weitwandern.de/index.php?title=Etappe_02&amp;diff=98</id>
		<title>Etappe 02</title>
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		<updated>2026-11-04T16:58:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 02&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Voralpenland&lt;br /&gt;
| start         = Wolfratshausen&lt;br /&gt;
| ziel          = Bad Tölz&lt;br /&gt;
| km            = 27&lt;br /&gt;
| auf           = 190&lt;br /&gt;
| ab            = 110&lt;br /&gt;
| zeit          = 7&lt;br /&gt;
| hoechster     = Rimslrain&lt;br /&gt;
| schwierigkeit = leicht&lt;br /&gt;
| gpx           =&lt;br /&gt;
| stand         = &lt;br /&gt;
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| weiter        = Etappe 03&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein unvergessliches Erlebnis ist das Hinwandern zum Alpenrand, besonders wenn der Föhn die Bergkonturen scharf hervortreten lässt und im blauen Himmel weiße Wolkenfahnen hängen. Wir gehen auf stillen Pfaden abwechslungsreich über einsame Wiesengründe und karge Schotterlandschaften, vorbei an Einödhöfen und üppigen Weiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heute morgen gilt es als erstes, den Bahnübergang an der Sauerlacher Straße zu erreichen. Er liegt südlich der S-Bahn-Station. Ortszentrum Wolfratshause aus folgt man einfach weiter der Hauptstraße (B11). Diese knickt nach 200 m links ab (Johannisgasse) und wird dann jenseits der Loisachbrücke zur Sauerlacher Straße. An der Südostseite des Bahnübergangs beginnt ein Fuß- und Radweg, der uns nach etwa 1,5 Kilometern über den Loisach-Isar-Kanal führt. Wir wenden uns jetzt nach links und begleiten den Kanal bis zum dritten Übergang. Südlich des Eisenstegs biegt unsere Route rechts Richtung Südosten ein und verläuft damit parallel zur Isar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Wanderweg bringt uns zunächst nach Geretsried-Gartenberg (1:30h). Dort treffen wir auf die Isardammstraße, die wir aber bald wieder nach links verlassen, um in die Isarauen zurückzukehren (hier unbedingt auf Markierungen achten!). Jetzt durchwandern wir den Bereich des ehemaligen Wolfratshauser Sees, der sich zum Ende der letzten Eiszeit gefüllt hat. Durch die Gletscherwasser wurden weite Schotterfelder aufgeschüttet. Der ehemalige Seeboden, der sehr ärmlich ist und nur wenige Zentimeter Humus trägt, beherbergt artenreiche Pflanzengesellschaften. Bäume wachsen hier allerdings nur langsam, und manche bizarr geformte Schirmföhre ist schon mehrere hundert Jahre alt. An einer Stelle ist das aussichtsreiche, aber schmale Hochufer der Isar, an dem wir jetzt entlangwandern, leider mit einem Haus verbaut, und wir müssen nun fast einen Kilometer lang die Straße benutzen, um dieses Grundstück zu umgehen. Ein kleines Hinweisschild und Markierungen auf der linken Straßenseite zeigen an, wo wir diese wieder verlassen können. Jetzt trennen uns noch knapp vier Kilometer von der Tattenkofener Brücke (3:00h).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir überschreiten die Brücke jedoch nicht, sondern halten auf der südlichen Straßenseite nach einem Forstweg Ausschau, der einige Meter vor der Brücke beginnt und zunächst oberhalb der Flussböschung verläuft. Die Beschilderung »Radweg R2 Bad Tölz« ignorieren wir; unser Wegzeichen ist ein gelber Punkt, im weiteren Verlauf dann auch eine gelbe Raute bzw. gelbe Pfeile. Nach etwa 15 Minuten erreichen wir ein Weidegatter der Hofstelle Einöd (3:15h). Direkt am Zaun öffnet sich vor uns ein schmaler Pfad, in den wir nun einbiegen. Die Zufahrtsstraße zum Hof queren wir und erreichen schließlich über zum Teil steile Holztreppen den »Malerwinkel«, dessen Ausblick zum Fluss und auf die nahe Bergkette vor dem Zweiten Weltkrieg ein bei Malern beliebtes Motiv war (Bank). Ein Trampelpfad über eine mit Büschen bestandene Waldlichtung bringt uns schließlich zu einer Forststraße, der wir nach links folgen. Jetzt heißt es aufgepasst! Kurz nach einer Einmündung – man folgt der Radwegmarkierung Richtung Schuß – müssen wir unsere bequeme Waldstraße wieder verlassen. Ein gelber Pfeil weist uns den Weg nach links zwischen einem Forstzaun und mehreren Bänken hindurch. Nach wenigen Schritten stehen wir an einer Abbruchkante und steigen steil über Treppenstufen hinunter zum Rothbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen Steg geht’s ans andere Ufer. Wenige Meter nach dem Steg wenden wir uns auf einer Lichtung nach rechts. Der Pfad trifft erneut auf das moorige Bachwasser und freies Wiesengelände. An einem Naturschutzgebietschild folgen wir nicht dem Weg geradeaus, sondern halten uns stets an die Pfadspuren, die links am Rand des Gehölzes entlang verlaufen (unbedingt auf gelbe Markierungen achten!). Zwischendurch verlieren sich die Pfadspuren fast, und wir gehen weglos geradeaus durch die Wiesenlandschaft, bis wir an deren Ende wieder auf unsere vertrauten gelben Wegzeichen stoßen. Bei einem Naturschutzgebietschild mit München-Venedig-Zeichen befindet sich links ein Steg, der uns nochmals über einen Bach führt. Etwa 80 Meter danach wenden wir uns nach rechts und folgen der schmalen steinigen Wirtschaftsstraße. Bald kommen wir direkt an die Isar und bleiben nun für einige Zeit auf dem recht einsamen Uferweg. Nach dem Schild »Flusskilometer 193« erreichen wir schließlich eine Abzweigung (4:45h). Wir biegen nun rechts ab und gelangen über den Einödhof Lochen und die Weiler Rimslrain, Fiecht, Nodern, Prösteln und Abberg schließlich zum Isarstausee. Unsere Route bietet herrliche Ausblicke, verläuft allerdings weitgehend schattenlos auf einem Teersträßchen. Zusätzlich hat man kurze Anstiege von insgesamt etwa 80 Höhenmetern auf den Moränenrücken zu bewältigen. Nachdem wir den Fluss verlassen haben, erreichen wir eine Lichtung mit einem Kreuz sowie einem Gedenkstein für die Verunglückten einer Isarwanderung (geradeaus Rastplatz mit mehreren Bänken). Der Weg knickt rechts ab und führt zur verkehrsreichen Alten Tölzer Landstraße, die wir überqueren. Zwischen dem Waldrand und den Weiden des Einödhofs Lochen führt uns der Trampelpfad zu einem Durchgang Richtung Hof, den wir am Obstgarten vorbei rechts passieren.&lt;br /&gt;
Geradeaus gehen wir hinab in die Senke der Rothenrainer Moore und folgen dort am Waldrand dem schmalen Weg. Über eine Wiese erreichen wir schließlich nach etwa 80 Metern einen Wirtschaftweg und auf diesem die Teerstraße nach Rimslrain (5:30h). Am besten hält man hier nach den gelben Rauten Ausschau, die weit sichtbar an Strommasten angebracht sind. Über Moore, Wiesen und Wälder streift der Blick zur Zugspitze, den Oberammergauer Bergen, den Lechtaler und Allgäuer Alpen. Nach drei Kilometern halten wir uns an einer Einmündung mit dem Wegweiser »Leitzing, Fiecht, Rothenrain« links und gleich darauf wieder rechts. Vom Wegweiser »Isarstausee« lassen wir uns hier nicht beirren, denn dieser führt nur wieder zur Alten Tölzer Landstraße zurück. Beim Gehöft Thal, das wir links passieren, finden wir den Wegweiser Richtung Abberg und Prösteln. Oben auf der Kuppe angekommen verlassen wir die Teerstraße nach rechts und durchqueren das Gehöft. An der kleinen Kapelle auf dem Hofgrund wenden wir uns nach links und steuern an zwei betagten Bänken vorbei auf einen verwitterten Wegweiser zu. Hier beginnt rechts abbiegend ein uralter Wiesenpfad, der uns durch einen Gehölzstreifen (Markierungen) in das Nachbardörfchen Abberg bringt. Dort zweigt man auf der Teerstraße rechts ab. Das Sträßchen steigt nur kurz an und wird dann zu einem steinigen, steil nach unten zum Isarstausee führenden Hohlweg. Am Stausee (6:30h) wenden wir uns nach rechts und erreichen über den Gehweg an der Landstraße und die schöne Isarpromenade (Ausschilderung beachten) unser Tagesziel Bad Tölz (7:00#h).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipp: Auf dem Tölzer Kalvarienberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schönste Abschluss unseres Wandertages ist der abendliche Spaziergang hinauf auf den Tölzer Kalvarienberg – sei es direkt bei der Ankunft im Ort oder erst nach dem wohlverdienten Abendmahl. Ein herrlicher Ausblick über die Stadt, den Isarwinkel und zum Karwendelgebirge ist der Lohn für den kurzen Aufstieg. Vielleicht bleibt auch noch Zeit für einen Besuch der interessanten barocken Doppelkirche sowie der danebenstehenden Leonhardikapelle. Letztere wurde 1718 zu Ehren der Gefallenen des Bauernaufstandes von 1705 errichtet, der auch als „Sendlinger Mordweihnacht“ in die Annalen eingegangen ist. Bayrische Aufständische wurden bei ihrem Versuch, die Stadt München einzunehmen, von habsburgischen Truppen besiegt und völlig aufgerieben. Die kaiserlichen Soldaten metzelten auch viele Aufrührer nieder, die sich bereits ergeben hatten. Der legendäre &amp;gt;&amp;gt;Schmied von Kochel&amp;lt;&amp;lt; wurde ebenfalls in dieser Nacht getötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leonhardikapelle ist auch das Ziel der alljährlich am 6. November stattfindenden Pferdewallfahrt. Die Tölzer Leonhardifahrt ist sicher eine der schönsten und traditionsreichsten und wohl auch die größte ihrer Art in Deutschland. Über 80 festlich geschmückte vierspännige Wagen sowie zahlreiche Reiter ziehen durch die historische Marktstraße auf den Kalvarienberg, um dort den Segen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt auf dieser relativ langen Etappe keine Einkehr und wenig Möglichkeit, Wasser aufzufüllen (ggf. in den Weilern vor dem Isarstausee)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wolfratshausen ist mit der S-Bahn S7 zu erreichen. Bahnanschluss in Bad Tölz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Topografische Karte UK 50-41 Ammersee – Starnberger See und Umgebung, 1:50000&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://weitwandern.de/index.php?title=Etappe_02&amp;diff=97</id>
		<title>Etappe 02</title>
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		<updated>2026-11-04T16:55:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 02&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Voralpenland&lt;br /&gt;
| start         = Wolfratshausen&lt;br /&gt;
| ziel          = Bad Tölz&lt;br /&gt;
| km            = 27&lt;br /&gt;
| auf           = 190&lt;br /&gt;
| ab            = 110&lt;br /&gt;
| zeit          = 7&lt;br /&gt;
| hoechster     = &lt;br /&gt;
| schwierigkeit = leicht&lt;br /&gt;
| gpx           =&lt;br /&gt;
| stand         = &lt;br /&gt;
| vorher        = Etappe 01&lt;br /&gt;
| weiter        = Etappe 03&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein unvergessliches Erlebnis ist das Hinwandern zum Alpenrand, besonders wenn der Föhn die Bergkonturen scharf hervortreten lässt und im blauen Himmel weiße Wolkenfahnen hängen. Wir gehen auf stillen Pfaden abwechslungsreich über einsame Wiesengründe und karge Schotterlandschaften, vorbei an Einödhöfen und üppigen Weiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heute morgen gilt es als erstes, den Bahnübergang an der Sauerlacher Straße zu erreichen. Er liegt südlich der S-Bahn-Station. Ortszentrum Wolfratshause aus folgt man einfach weiter der Hauptstraße (B11). Diese knickt nach 200 m links ab (Johannisgasse) und wird dann jenseits der Loisachbrücke zur Sauerlacher Straße. An der Südostseite des Bahnübergangs beginnt ein Fuß- und Radweg, der uns nach etwa 1,5 Kilometern über den Loisach-Isar-Kanal führt. Wir wenden uns jetzt nach links und begleiten den Kanal bis zum dritten Übergang. Südlich des Eisenstegs biegt unsere Route rechts Richtung Südosten ein und verläuft damit parallel zur Isar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Wanderweg bringt uns zunächst nach Geretsried-Gartenberg (1:30h). Dort treffen wir auf die Isardammstraße, die wir aber bald wieder nach links verlassen, um in die Isarauen zurückzukehren (hier unbedingt auf Markierungen achten!). Jetzt durchwandern wir den Bereich des ehemaligen Wolfratshauser Sees, der sich zum Ende der letzten Eiszeit gefüllt hat. Durch die Gletscherwasser wurden weite Schotterfelder aufgeschüttet. Der ehemalige Seeboden, der sehr ärmlich ist und nur wenige Zentimeter Humus trägt, beherbergt artenreiche Pflanzengesellschaften. Bäume wachsen hier allerdings nur langsam, und manche bizarr geformte Schirmföhre ist schon mehrere hundert Jahre alt. An einer Stelle ist das aussichtsreiche, aber schmale Hochufer der Isar, an dem wir jetzt entlangwandern, leider mit einem Haus verbaut, und wir müssen nun fast einen Kilometer lang die Straße benutzen, um dieses Grundstück zu umgehen. Ein kleines Hinweisschild und Markierungen auf der linken Straßenseite zeigen an, wo wir diese wieder verlassen können. Jetzt trennen uns noch knapp vier Kilometer von der Tattenkofener Brücke (3:00h).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir überschreiten die Brücke jedoch nicht, sondern halten auf der südlichen Straßenseite nach einem Forstweg Ausschau, der einige Meter vor der Brücke beginnt und zunächst oberhalb der Flussböschung verläuft. Die Beschilderung »Radweg R2 Bad Tölz« ignorieren wir; unser Wegzeichen ist ein gelber Punkt, im weiteren Verlauf dann auch eine gelbe Raute bzw. gelbe Pfeile. Nach etwa 15 Minuten erreichen wir ein Weidegatter der Hofstelle Einöd (3:15h). Direkt am Zaun öffnet sich vor uns ein schmaler Pfad, in den wir nun einbiegen. Die Zufahrtsstraße zum Hof queren wir und erreichen schließlich über zum Teil steile Holztreppen den »Malerwinkel«, dessen Ausblick zum Fluss und auf die nahe Bergkette vor dem Zweiten Weltkrieg ein bei Malern beliebtes Motiv war (Bank). Ein Trampelpfad über eine mit Büschen bestandene Waldlichtung bringt uns schließlich zu einer Forststraße, der wir nach links folgen. Jetzt heißt es aufgepasst! Kurz nach einer Einmündung – man folgt der Radwegmarkierung Richtung Schuß – müssen wir unsere bequeme Waldstraße wieder verlassen. Ein gelber Pfeil weist uns den Weg nach links zwischen einem Forstzaun und mehreren Bänken hindurch. Nach wenigen Schritten stehen wir an einer Abbruchkante und steigen steil über Treppenstufen hinunter zum Rothbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen Steg geht’s ans andere Ufer. Wenige Meter nach dem Steg wenden wir uns auf einer Lichtung nach rechts. Der Pfad trifft erneut auf das moorige Bachwasser und freies Wiesengelände. An einem Naturschutzgebietschild folgen wir nicht dem Weg geradeaus, sondern halten uns stets an die Pfadspuren, die links am Rand des Gehölzes entlang verlaufen (unbedingt auf gelbe Markierungen achten!). Zwischendurch verlieren sich die Pfadspuren fast, und wir gehen weglos geradeaus durch die Wiesenlandschaft, bis wir an deren Ende wieder auf unsere vertrauten gelben Wegzeichen stoßen. Bei einem Naturschutzgebietschild mit München-Venedig-Zeichen befindet sich links ein Steg, der uns nochmals über einen Bach führt. Etwa 80 Meter danach wenden wir uns nach rechts und folgen der schmalen steinigen Wirtschaftsstraße. Bald kommen wir direkt an die Isar und bleiben nun für einige Zeit auf dem recht einsamen Uferweg. Nach dem Schild »Flusskilometer 193« erreichen wir schließlich eine Abzweigung (4:45h). Wir biegen nun rechts ab und gelangen über den Einödhof Lochen und die Weiler Rimslrain, Fiecht, Nodern, Prösteln und Abberg schließlich zum Isarstausee. Unsere Route bietet herrliche Ausblicke, verläuft allerdings weitgehend schattenlos auf einem Teersträßchen. Zusätzlich hat man kurze Anstiege von insgesamt etwa 80 Höhenmetern auf den Moränenrücken zu bewältigen. Nachdem wir den Fluss verlassen haben, erreichen wir eine Lichtung mit einem Kreuz sowie einem Gedenkstein für die Verunglückten einer Isarwanderung (geradeaus Rastplatz mit mehreren Bänken). Der Weg knickt rechts ab und führt zur verkehrsreichen Alten Tölzer Landstraße, die wir überqueren. Zwischen dem Waldrand und den Weiden des Einödhofs Lochen führt uns der Trampelpfad zu einem Durchgang Richtung Hof, den wir am Obstgarten vorbei rechts passieren.&lt;br /&gt;
Geradeaus gehen wir hinab in die Senke der Rothenrainer Moore und folgen dort am Waldrand dem schmalen Weg. Über eine Wiese erreichen wir schließlich nach etwa 80 Metern einen Wirtschaftweg und auf diesem die Teerstraße nach Rimslrain (5:30h). Am besten hält man hier nach den gelben Rauten Ausschau, die weit sichtbar an Strommasten angebracht sind. Über Moore, Wiesen und Wälder streift der Blick zur Zugspitze, den Oberammergauer Bergen, den Lechtaler und Allgäuer Alpen. Nach drei Kilometern halten wir uns an einer Einmündung mit dem Wegweiser »Leitzing, Fiecht, Rothenrain« links und gleich darauf wieder rechts. Vom Wegweiser »Isarstausee« lassen wir uns hier nicht beirren, denn dieser führt nur wieder zur Alten Tölzer Landstraße zurück. Beim Gehöft Thal, das wir links passieren, finden wir den Wegweiser Richtung Abberg und Prösteln. Oben auf der Kuppe angekommen verlassen wir die Teerstraße nach rechts und durchqueren das Gehöft. An der kleinen Kapelle auf dem Hofgrund wenden wir uns nach links und steuern an zwei betagten Bänken vorbei auf einen verwitterten Wegweiser zu. Hier beginnt rechts abbiegend ein uralter Wiesenpfad, der uns durch einen Gehölzstreifen (Markierungen) in das Nachbardörfchen Abberg bringt. Dort zweigt man auf der Teerstraße rechts ab. Das Sträßchen steigt nur kurz an und wird dann zu einem steinigen, steil nach unten zum Isarstausee führenden Hohlweg. Am Stausee (6:30h) wenden wir uns nach rechts und erreichen über den Gehweg an der Landstraße und die schöne Isarpromenade (Ausschilderung beachten) unser Tagesziel Bad Tölz (7:00#h).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipp: Auf dem Tölzer Kalvarienberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schönste Abschluss unseres Wandertages ist der abendliche Spaziergang hinauf auf den Tölzer Kalvarienberg – sei es direkt bei der Ankunft im Ort oder erst nach dem wohlverdienten Abendmahl. Ein herrlicher Ausblick über die Stadt, den Isarwinkel und zum Karwendelgebirge ist der Lohn für den kurzen Aufstieg. Vielleicht bleibt auch noch Zeit für einen Besuch der interessanten barocken Doppelkirche sowie der danebenstehenden Leonhardikapelle. Letztere wurde 1718 zu Ehren der Gefallenen des Bauernaufstandes von 1705 errichtet, der auch als „Sendlinger Mordweihnacht“ in die Annalen eingegangen ist. Bayrische Aufständische wurden bei ihrem Versuch, die Stadt München einzunehmen, von habsburgischen Truppen besiegt und völlig aufgerieben. Die kaiserlichen Soldaten metzelten auch viele Aufrührer nieder, die sich bereits ergeben hatten. Der legendäre &amp;gt;&amp;gt;Schmied von Kochel&amp;lt;&amp;lt; wurde ebenfalls in dieser Nacht getötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leonhardikapelle ist auch das Ziel der alljährlich am 6. November stattfindenden Pferdewallfahrt. Die Tölzer Leonhardifahrt ist sicher eine der schönsten und traditionsreichsten und wohl auch die größte ihrer Art in Deutschland. Über 80 festlich geschmückte vierspännige Wagen sowie zahlreiche Reiter ziehen durch die historische Marktstraße auf den Kalvarienberg, um dort den Segen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Topografische Karte UK 50-41 Ammersee – Starnberger See und Umgebung, 1:50000&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
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		<title>Etappe 02</title>
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		<updated>2026-11-04T16:54:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 02&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Voralpenland&lt;br /&gt;
| start         = Wolfratshausen&lt;br /&gt;
| ziel          = Bad Tölz&lt;br /&gt;
| km            = 27&lt;br /&gt;
| auf           = 190&lt;br /&gt;
| ab            = 110&lt;br /&gt;
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| hoechster     = &lt;br /&gt;
| schwierigkeit = leicht&lt;br /&gt;
| gpx           =&lt;br /&gt;
| stand         = &lt;br /&gt;
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| weiter        = Etappe 03&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein unvergessliches Erlebnis ist das Hinwandern zum Alpenrand, besonders wenn der Föhn die Bergkonturen scharf hervortreten lässt und im blauen Himmel weiße Wolkenfahnen hängen. Wir gehen auf stillen Pfaden abwechslungsreich über einsame Wiesengründe und karge Schotterlandschaften, vorbei an Einödhöfen und üppigen Weiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heute morgen gilt es als erstes, den Bahnübergang an der Sauerlacher Straße zu erreichen. Er liegt südlich der S-Bahn-Station. Ortszentrum Wolfratshause aus folgt man einfach weiter der Hauptstraße (B11). Diese knickt nach 200 m links ab (Johannisgasse) und wird dann jenseits der Loisachbrücke zur Sauerlacher Straße. An der Südostseite des Bahnübergangs beginnt ein Fuß- und Radweg, der uns nach etwa 1,5 Kilometern über den Loisach-Isar-Kanal führt. Wir wenden uns jetzt nach links und begleiten den Kanal bis zum dritten Übergang. Südlich des Eisenstegs biegt unsere Route rechts Richtung Südosten ein und verläuft damit parallel zur Isar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Wanderweg bringt uns zunächst nach Geretsried-Gartenberg (1:30h). Dort treffen wir auf die Isardammstraße, die wir aber bald wieder nach links verlassen, um in die Isarauen zurückzukehren (hier unbedingt auf Markierungen achten!). Jetzt durchwandern wir den Bereich des ehemaligen Wolfratshauser Sees, der sich zum Ende der letzten Eiszeit gefüllt hat. Durch die Gletscherwasser wurden weite Schotterfelder aufgeschüttet. Der ehemalige Seeboden, der sehr ärmlich ist und nur wenige Zentimeter Humus trägt, beherbergt artenreiche Pflanzengesellschaften. Bäume wachsen hier allerdings nur langsam, und manche bizarr geformte Schirmföhre ist schon mehrere hundert Jahre alt. An einer Stelle ist das aussichtsreiche, aber schmale Hochufer der Isar, an dem wir jetzt entlangwandern, leider mit einem Haus verbaut, und wir müssen nun fast einen Kilometer lang die Straße benutzen, um dieses Grundstück zu umgehen. Ein kleines Hinweisschild und Markierungen auf der linken Straßenseite zeigen an, wo wir diese wieder verlassen können. Jetzt trennen uns noch knapp vier Kilometer von der Tattenkofener Brücke (3:00h).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir überschreiten die Brücke jedoch nicht, sondern halten auf der südlichen Straßenseite nach einem Forstweg Ausschau, der einige Meter vor der Brücke beginnt und zunächst oberhalb der Flussböschung verläuft. Die Beschilderung »Radweg R2 Bad Tölz« ignorieren wir; unser Wegzeichen ist ein gelber Punkt, im weiteren Verlauf dann auch eine gelbe Raute bzw. gelbe Pfeile. Nach etwa 15 Minuten erreichen wir ein Weidegatter der Hofstelle Einöd (3:15h). Direkt am Zaun öffnet sich vor uns ein schmaler Pfad, in den wir nun einbiegen. Die Zufahrtsstraße zum Hof queren wir und erreichen schließlich über zum Teil steile Holztreppen den »Malerwinkel«, dessen Ausblick zum Fluss und auf die nahe Bergkette vor dem Zweiten Weltkrieg ein bei Malern beliebtes Motiv war (Bank). Ein Trampelpfad über eine mit Büschen bestandene Waldlichtung bringt uns schließlich zu einer Forststraße, der wir nach links folgen. Jetzt heißt es aufgepasst! Kurz nach einer Einmündung – man folgt der Radwegmarkierung Richtung Schuß – müssen wir unsere bequeme Waldstraße wieder verlassen. Ein gelber Pfeil weist uns den Weg nach links zwischen einem Forstzaun und mehreren Bänken hindurch. Nach wenigen Schritten stehen wir an einer Abbruchkante und steigen steil über Treppenstufen hinunter zum Rothbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen Steg geht’s ans andere Ufer. Wenige Meter nach dem Steg wenden wir uns auf einer Lichtung nach rechts. Der Pfad trifft erneut auf das moorige Bachwasser und freies Wiesengelände. An einem Naturschutzgebietschild folgen wir nicht dem Weg geradeaus, sondern halten uns stets an die Pfadspuren, die links am Rand des Gehölzes entlang verlaufen (unbedingt auf gelbe Markierungen achten!). Zwischendurch verlieren sich die Pfadspuren fast, und wir gehen weglos geradeaus durch die Wiesenlandschaft, bis wir an deren Ende wieder auf unsere vertrauten gelben Wegzeichen stoßen. Bei einem Naturschutzgebietschild mit München-Venedig-Zeichen befindet sich links ein Steg, der uns nochmals über einen Bach führt. Etwa 80 Meter danach wenden wir uns nach rechts und folgen der schmalen steinigen Wirtschaftsstraße. Bald kommen wir direkt an die Isar und bleiben nun für einige Zeit auf dem recht einsamen Uferweg. Nach dem Schild »Flusskilometer 193« erreichen wir schließlich eine Abzweigung (4:45h). Wir biegen nun rechts ab und gelangen über den Einödhof Lochen und die Weiler Rimslrain, Fiecht, Nodern, Prösteln und Abberg schließlich zum Isarstausee. Unsere Route bietet herrliche Ausblicke, verläuft allerdings weitgehend schattenlos auf einem Teersträßchen. Zusätzlich hat man kurze Anstiege von insgesamt etwa 80 Höhenmetern auf den Moränenrücken zu bewältigen. Nachdem wir den Fluss verlassen haben, erreichen wir eine Lichtung mit einem Kreuz sowie einem Gedenkstein für die Verunglückten einer Isarwanderung (geradeaus Rastplatz mit mehreren Bänken). Der Weg knickt rechts ab und führt zur verkehrsreichen Alten Tölzer Landstraße, die wir überqueren. Zwischen dem Waldrand und den Weiden des Einödhofs Lochen führt uns der Trampelpfad zu einem Durchgang Richtung Hof, den wir am Obstgarten vorbei rechts passieren.&lt;br /&gt;
Geradeaus gehen wir hinab in die Senke der Rothenrainer Moore und folgen dort am Waldrand dem schmalen Weg. Über eine Wiese erreichen wir schließlich nach etwa 80 Metern einen Wirtschaftweg und auf diesem die Teerstraße nach Rimslrain (5:30h). Am besten hält man hier nach den gelben Rauten Ausschau, die weit sichtbar an Strommasten angebracht sind. Über Moore, Wiesen und Wälder streift der Blick zur Zugspitze, den Oberammergauer Bergen, den Lechtaler und Allgäuer Alpen. Nach drei Kilometern halten wir uns an einer Einmündung mit dem Wegweiser »Leitzing, Fiecht, Rothenrain« links und gleich darauf wieder rechts. Vom Wegweiser »Isarstausee« lassen wir uns hier nicht beirren, denn dieser führt nur wieder zur Alten Tölzer Landstraße zurück. Beim Gehöft Thal, das wir links passieren, finden wir den Wegweiser Richtung Abberg und Prösteln. Oben auf der Kuppe angekommen verlassen wir die Teerstraße nach rechts und durchqueren das Gehöft. An der kleinen Kapelle auf dem Hofgrund wenden wir uns nach links und steuern an zwei betagten Bänken vorbei auf einen verwitterten Wegweiser zu. Hier beginnt rechts abbiegend ein uralter Wiesenpfad, der uns durch einen Gehölzstreifen (Markierungen) in das Nachbardörfchen Abberg bringt. Dort zweigt man auf der Teerstraße rechts ab. Das Sträßchen steigt nur kurz an und wird dann zu einem steinigen, steil nach unten zum Isarstausee führenden Hohlweg. Am Stausee (6:30h) wenden wir uns nach rechts und erreichen über den Gehweg an der Landstraße und die schöne Isarpromenade (Ausschilderung beachten) unser Tagesziel Bad Tölz (7:00#h).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipp: Auf dem Tölzer Kalvarienberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schönste Abschluss unseres Wandertages ist der abendliche Spaziergang hinauf auf den Tölzer Kalvarienberg – sei es direkt bei der Ankunft im Ort oder erst nach dem wohlverdienten Abendmahl. Ein herrlicher Ausblick über die Stadt, den Isarwinkel und zum Karwendelgebirge ist der Lohn für den kurzen Aufstieg. Vielleicht bleibt auch noch Zeit für einen Besuch der interessanten barocken Doppelkirche sowie der danebenstehenden Leonhardikapelle. Letztere wurde 1718 zu Ehren der Gefallenen des Bauernaufstandes von 1705 errichtet, der auch als „Sendlinger Mordweihnacht“ in die Annalen eingegangen ist. Bayrische Aufständische wurden bei ihrem Versuch, die Stadt München einzunehmen, von habsburgischen Truppen besiegt und völlig aufgerieben. Die kaiserlichen Soldaten metzelten auch viele Aufrührer nieder, die sich bereits ergeben hatten. Der legendäre &amp;gt;&amp;gt;Schmied von Kochel&amp;lt;&amp;lt; wurde ebenfalls in dieser Nacht getötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leonhardikapelle ist auch das Ziel der alljährlich am 6. November stattfindenden Pferdewallfahrt. Die Tölzer Leonhardifahrt ist sicher eine der schönsten und traditionsreichsten und wohl auch die größte ihrer Art in Deutschland. Über 80 festlich geschmückte vierspännige Wagen sowie zahlreiche Reiter ziehen durch die historische Marktstraße auf den Kalvarienberg, um dort den Segen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Topografische Karte UK 50-41 Ammersee – Starnberger See und Umgebung, 1:50000&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
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		<id>https://weitwandern.de/index.php?title=S%C3%BCddolomiten&amp;diff=95</id>
		<title>Süddolomiten</title>
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		<updated>2026-11-04T16:29:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Abschnitt&lt;br /&gt;
| nr       = 5&lt;br /&gt;
| name     = Süddolomiten&lt;br /&gt;
| von      = Alleghe&lt;br /&gt;
| bis      = Belluno&lt;br /&gt;
| etappen  = 5&lt;br /&gt;
| km       =&lt;br /&gt;
| auf      =&lt;br /&gt;
| ab       =&lt;br /&gt;
| gebirge  = Bellunesische Dolomiten&lt;br /&gt;
| land     = Veneto&lt;br /&gt;
| saison   =&lt;br /&gt;
| pdf      =&lt;br /&gt;
| stand    =&lt;br /&gt;
| vorher   = Norddolomiten&lt;br /&gt;
| weiter   = Piave&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 3–5 Sätze: Was macht diesen Abschnitt aus? Landschaft, Charakter, Höhepunkte – und wie er sich vom vorherigen und nächsten Abschnitt unterscheidet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das wärmere Klima und der mediterrane Einfluss werden in der Bergwelt von Civetta und Moiazza spürbar. Einige Teile der südlichen Dolomiten waren während der Eiszeit nicht vergletschert, weswegen sich hier eine besonders artenreiche Vegetation erhalten hat. Anders als auf der Nordseite der Alpen endet das Gebirge hier im Süden abrupt. Mit dem Abstieg von der 2600 Meter hohen Schiara in die Bischofsstadt Belluno haben wir die Alpen verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etappen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Nummer, Link und eine kurze Zeile zum Charakter. Zahlen (km, Höhenmeter) stehen ausschließlich auf den Etappenseiten, damit es keine widersprüchlichen Angaben gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Nr. !! Etappe !! Charakter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 01 || [[Etappe 19]]||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 02 || [[Etappe 20]]||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 03 || [[Etappe 21]]||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 04 || [[Etappe 22]]||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 05 || [[Etappe 23]]||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wie schwer ist dieser Abschnitt im Vergleich zu den anderen? Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, lange Etappen, Kondition. Was man vorher können sollte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saison und Wetter ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wann ist der Abschnitt begehbar? Öffnungszeiten der Hütten, Altschnee auf Pässen im Frühsommer, typische Gewitterlage, frühe Schließung im Herbst. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ein- und Ausstieg ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Viele gehen den Weg in Teilstücken. Wie kommt man mit Bahn/Bus zum Anfang dieses Abschnitts und vom Ende wieder nach Hause? Gute Zwischenausstiege nennen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versorgung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Einkaufsmöglichkeiten, Geldautomaten, Apotheken, Post – wo man auffüllen kann, bevor es länger keine Möglichkeit gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten und Führer ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wanderkarten für diesen Abschnitt (Verlag, Nummer, Maßstab) und relevante Führer. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Offline ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hinweis auf das PDF dieses Abschnitts (siehe Kasten oben) und auf GPX-Tracks der Etappen. --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
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		<id>https://weitwandern.de/index.php?title=Piave&amp;diff=94</id>
		<title>Piave</title>
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		<updated>2026-11-04T16:25:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Abschnitt&lt;br /&gt;
| nr       = 6&lt;br /&gt;
| name     = Piave&lt;br /&gt;
| von      = Belluno&lt;br /&gt;
| bis      = Venedig&lt;br /&gt;
| etappen  = 5&lt;br /&gt;
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| vorher   = Süddolomiten&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 3–5 Sätze: Was macht diesen Abschnitt aus? Landschaft, Charakter, Höhepunkte – und wie er sich vom vorherigen und nächsten Abschnitt unterscheidet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein einziger Höhenzug trennt uns in Belluno noch von der Ebene. Bei der Überschreitung des Nevegal haben wir noch einmal einen Aufstieg zu bewältigen, um danach durch die Obstgärten und Weinberge des Hügellands in die Ebene hinaus zu wandern. Seit der Antike wird diese dicht besiedelte Kulturlandschaft intensiv bewirtschaftet und vom Menschen geformt. Trotzdem zeigt der Piave, der – wie im Norden die Isar – die Landschaft entlang unseres Weges bestimmt, noch seinen Charakter als Gebirgsfluss. Erst in der Nähe des Meeres wird er langsam und träge. Die Lagune ist erreicht. In ihrem Schutz ist Venedig zu einer Großmacht herangewachsen und hat Jahrhunderte lang das Geschick Italiens und Europas mitbestimmt. Die Bauten und Kunstwerke in dieser herrlichen Stadt zeugen noch heute von einer glanzvollen Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etappen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Nummer, Link und eine kurze Zeile zum Charakter. Zahlen (km, Höhenmeter) stehen ausschließlich auf den Etappenseiten, damit es keine widersprüchlichen Angaben gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Nr. !! Etappe !! Charakter&lt;br /&gt;
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| 01 || [[Etappe 24]] ||&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wie schwer ist dieser Abschnitt im Vergleich zu den anderen? Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, lange Etappen, Kondition. Was man vorher können sollte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saison und Wetter ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wann ist der Abschnitt begehbar? Öffnungszeiten der Hütten, Altschnee auf Pässen im Frühsommer, typische Gewitterlage, frühe Schließung im Herbst. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ein- und Ausstieg ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Viele gehen den Weg in Teilstücken. Wie kommt man mit Bahn/Bus zum Anfang dieses Abschnitts und vom Ende wieder nach Hause? Gute Zwischenausstiege nennen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versorgung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Einkaufsmöglichkeiten, Geldautomaten, Apotheken, Post – wo man auffüllen kann, bevor es länger keine Möglichkeit gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten und Führer ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wanderkarten für diesen Abschnitt (Verlag, Nummer, Maßstab) und relevante Führer. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Offline ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hinweis auf das PDF dieses Abschnitts (siehe Kasten oben) und auf GPX-Tracks der Etappen. --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
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		<title>Süddolomiten</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Abschnitt&lt;br /&gt;
| nr       = 5&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 3–5 Sätze: Was macht diesen Abschnitt aus? Landschaft, Charakter, Höhepunkte – und wie er sich vom vorherigen und nächsten Abschnitt unterscheidet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das wärmere Klima und der mediterrane Einfluss werden in der Bergwelt von Civetta und Moiazza spürbar. Einige Teile der südlichen Dolomiten waren während der Eiszeit nicht vergletschert, weswegen sich hier eine besonders artenreiche Vegetation erhalten hat. Anders als auf der Nordseite der Alpen endet das Gebirge hier im Süden abrupt. Mit dem Abstieg von der 2600 Meter hohen Schiara in die Bischofsstadt Belluno haben wir die Alpen verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etappen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Nummer, Link und eine kurze Zeile zum Charakter. Zahlen (km, Höhenmeter) stehen ausschließlich auf den Etappenseiten, damit es keine widersprüchlichen Angaben gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Nr. !! Etappe !! Charakter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 01 || [[Etappe 19]] ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 02 || [[Etappe 20]] ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 03 || [[Etappe 21]] ||&lt;br /&gt;
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| 05 || [[Etappe 23]] ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wie schwer ist dieser Abschnitt im Vergleich zu den anderen? Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, lange Etappen, Kondition. Was man vorher können sollte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saison und Wetter ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wann ist der Abschnitt begehbar? Öffnungszeiten der Hütten, Altschnee auf Pässen im Frühsommer, typische Gewitterlage, frühe Schließung im Herbst. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ein- und Ausstieg ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Viele gehen den Weg in Teilstücken. Wie kommt man mit Bahn/Bus zum Anfang dieses Abschnitts und vom Ende wieder nach Hause? Gute Zwischenausstiege nennen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versorgung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Einkaufsmöglichkeiten, Geldautomaten, Apotheken, Post – wo man auffüllen kann, bevor es länger keine Möglichkeit gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten und Führer ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wanderkarten für diesen Abschnitt (Verlag, Nummer, Maßstab) und relevante Führer. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Offline ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hinweis auf das PDF dieses Abschnitts (siehe Kasten oben) und auf GPX-Tracks der Etappen. --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
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		<id>https://weitwandern.de/index.php?title=Norddolomiten&amp;diff=92</id>
		<title>Norddolomiten</title>
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		<updated>2026-11-04T16:24:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Abschnitt&lt;br /&gt;
| nr       = 4&lt;br /&gt;
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| von      = Pfunders&lt;br /&gt;
| bis      = Alleghe&lt;br /&gt;
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| ab       =&lt;br /&gt;
| gebirge  = Lüsener Alm, Puezgruppe, Sella&lt;br /&gt;
| land     = Südtirol, Trentino, Veneto&lt;br /&gt;
| saison   =&lt;br /&gt;
| pdf      =&lt;br /&gt;
| stand    =&lt;br /&gt;
| vorher   = Zentralalpen&lt;br /&gt;
| weiter   = Süddolomiten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 3–5 Sätze: Was macht diesen Abschnitt aus? Landschaft, Charakter, Höhepunkte – und wie er sich vom vorherigen und nächsten Abschnitt unterscheidet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Pustertal ändert sich erneut die Landschaft. Der Traumpfad quert die Wälder und Almwiesen um Lüsen und strebt mit dem Peitlerkofel dem ersten großen Dolomitengipfel zu. Gleichzeitig betreten wir den ladinischen Kulturraum. Das Ladinische, das mit dem Rätoromanischen verwandt ist, hat hier in den abgeschiedenen Tälern überlebt. Der zerklüftete, über 3000 Meter hohe Gebirgsstock der Sella und der eisbedeckte Gipfel der Marmolada sind die Wahrzeichen der nördlichen Dolomiten. In ihrem Schatten liegt der Fedaiasee. Von hier steigen wir ab zum Alleghesee, der erneut eine Änderung in Vegetation und Landschaft markiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etappen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Nummer, Link und eine kurze Zeile zum Charakter. Zahlen (km, Höhenmeter) stehen ausschließlich auf den Etappenseiten, damit es keine widersprüchlichen Angaben gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Nr. !! Etappe !! Charakter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 01 || [[Etappe 13]] ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 02 || [[Etappe 14]] ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 03 || [[Etappe 15]] ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 04 || [[Etappe 16]] ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 05 || [[Etappe 17]] ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 06 || [[Etappe 18]] ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wie schwer ist dieser Abschnitt im Vergleich zu den anderen? Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, lange Etappen, Kondition. Was man vorher können sollte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saison und Wetter ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wann ist der Abschnitt begehbar? Öffnungszeiten der Hütten, Altschnee auf Pässen im Frühsommer, typische Gewitterlage, frühe Schließung im Herbst. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ein- und Ausstieg ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Viele gehen den Weg in Teilstücken. Wie kommt man mit Bahn/Bus zum Anfang dieses Abschnitts und vom Ende wieder nach Hause? Gute Zwischenausstiege nennen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versorgung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Einkaufsmöglichkeiten, Geldautomaten, Apotheken, Post – wo man auffüllen kann, bevor es länger keine Möglichkeit gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten und Führer ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wanderkarten für diesen Abschnitt (Verlag, Nummer, Maßstab) und relevante Führer. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Offline ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hinweis auf das PDF dieses Abschnitts (siehe Kasten oben) und auf GPX-Tracks der Etappen. --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
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		<id>https://weitwandern.de/index.php?title=Zentralalpen&amp;diff=91</id>
		<title>Zentralalpen</title>
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		<updated>2026-11-04T16:24:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Abschnitt&lt;br /&gt;
| nr       = 3&lt;br /&gt;
| name     = Zentralalpen&lt;br /&gt;
| von      = Inntal&lt;br /&gt;
| bis      = Pfunders&lt;br /&gt;
| etappen  = 5&lt;br /&gt;
| km       =&lt;br /&gt;
| auf      =&lt;br /&gt;
| ab       =&lt;br /&gt;
| gebirge  =&lt;br /&gt;
| land     = Tirol, Südtirol&lt;br /&gt;
| saison   =&lt;br /&gt;
| pdf      =&lt;br /&gt;
| stand    =&lt;br /&gt;
| vorher   = Karwendel&lt;br /&gt;
| weiter   = Norddolomiten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 3–5 Sätze: Was macht diesen Abschnitt aus? Landschaft, Charakter, Höhepunkte – und wie er sich vom vorherigen und nächsten Abschnitt unterscheidet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während nördlich des Inns verwitterte Gipfelaufbauten aus Kalk das Bild prägen, wandert man südlich des Inntals in einer Welt aus Urgestein mit Gletschern und schneebedeckten Gipfeln. Obwohl der Alpenhauptkamm heute die Staatsgrenze zwischen Italien und Österreich ist, bemerken wir das beim Grenzübertritt am Pfitscherjoch kaum. Kulturell gab es hier niemals eine Grenze. Das deutschsprachige Tirol erstreckt sich über das Pustertal, in das wir bald absteigen werden, und bis nach Brixen und Bozen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etappen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Nummer, Link und eine kurze Zeile zum Charakter. Zahlen (km, Höhenmeter) stehen ausschließlich auf den Etappenseiten, damit es keine widersprüchlichen Angaben gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Nr. !! Etappe !! Charakter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 01 || [[Etappe 08]] ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 02 || [[Etappe 09]] ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 03 || [[Etappe 10]] ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 04 || [[Etappe 11]] ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 05 || [[Etappe 12]] ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wie schwer ist dieser Abschnitt im Vergleich zu den anderen? Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, lange Etappen, Kondition. Was man vorher können sollte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saison und Wetter ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wann ist der Abschnitt begehbar? Öffnungszeiten der Hütten, Altschnee auf Pässen im Frühsommer, typische Gewitterlage, frühe Schließung im Herbst. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ein- und Ausstieg ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Viele gehen den Weg in Teilstücken. Wie kommt man mit Bahn/Bus zum Anfang dieses Abschnitts und vom Ende wieder nach Hause? Gute Zwischenausstiege nennen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versorgung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Einkaufsmöglichkeiten, Geldautomaten, Apotheken, Post – wo man auffüllen kann, bevor es länger keine Möglichkeit gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten und Führer ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wanderkarten für diesen Abschnitt (Verlag, Nummer, Maßstab) und relevante Führer. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Offline ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hinweis auf das PDF dieses Abschnitts (siehe Kasten oben) und auf GPX-Tracks der Etappen. --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
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		<id>https://weitwandern.de/index.php?title=Karwendel&amp;diff=90</id>
		<title>Karwendel</title>
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		<updated>2026-11-04T16:24:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Abschnitt&lt;br /&gt;
| nr       = 2&lt;br /&gt;
| name     = Karwendel&lt;br /&gt;
| von      = Vorderriß&lt;br /&gt;
| bis      = Inntal&lt;br /&gt;
| etappen  = 3&lt;br /&gt;
| km       =&lt;br /&gt;
| auf      =&lt;br /&gt;
| ab       =&lt;br /&gt;
| gebirge  = Karwendel&lt;br /&gt;
| land     = Bayern, Tirol&lt;br /&gt;
| saison   = Mitte Juni bis Ende September&lt;br /&gt;
| pdf      =&lt;br /&gt;
| stand    =&lt;br /&gt;
| vorher   = Voralpenland&lt;br /&gt;
| weiter   = Zentralalpen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 3–5 Sätze: Was macht diesen Abschnitt aus? Landschaft, Charakter, Höhepunkte – und wie er sich vom vorherigen und nächsten Abschnitt unterscheidet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Rißtal war schon seit jeher ein wichtiger Zugangsweg zu den Talkesseln der Ahornböden und der Eng und weiter in die Bergwildnis des Karwendels. Hier, am kleinen Ahornboden, über den wir zum Karwendelhaus aufsteigen, hat man auch dem Erschließer des Karwendels, Hermann von Barth, ein Denkmal gesetzt. Nach der Überschreitung des höchsten Karwendelgipfels, der Birkkarspitze, erreichen wir die Wasserscheide zwischen Isar und Inn und schließlich das Inntal mit seinen alten Städten Innsbruck, Hall und Wattens. Bereits im Mittelalter war Tirol auch durch den Handel über die Alpen reich und mächtig. Nicht zufällig liegt die Hauptstadt Innsbruck gerade am Zugang zum Brenner, also an der Stelle, wo die östlichen Zentralalpen am leichtesten zu überwinden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etappen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Nummer, Link und eine kurze Zeile zum Charakter. Zahlen (km, Höhenmeter) stehen ausschließlich auf den Etappenseiten, damit es keine widersprüchlichen Angaben gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Nr. !! Etappe !! Charakter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 01 || [[Etappe 05]] ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 02 || [[Etappe 06]] ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 03 || [[Etappe 07]] ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wie schwer ist dieser Abschnitt im Vergleich zu den anderen? Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, lange Etappen, Kondition. Was man vorher können sollte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saison und Wetter ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wann ist der Abschnitt begehbar? Öffnungszeiten der Hütten, Altschnee auf Pässen im Frühsommer, typische Gewitterlage, frühe Schließung im Herbst. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ein- und Ausstieg ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Viele gehen den Weg in Teilstücken. Wie kommt man mit Bahn/Bus zum Anfang dieses Abschnitts und vom Ende wieder nach Hause? Gute Zwischenausstiege nennen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versorgung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Einkaufsmöglichkeiten, Geldautomaten, Apotheken, Post – wo man auffüllen kann, bevor es länger keine Möglichkeit gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten und Führer ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wanderkarten für diesen Abschnitt (Verlag, Nummer, Maßstab) und relevante Führer. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Offline ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hinweis auf das PDF dieses Abschnitts (siehe Kasten oben) und auf GPX-Tracks der Etappen. --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
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		<id>https://weitwandern.de/index.php?title=Voralpenland&amp;diff=89</id>
		<title>Voralpenland</title>
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		<updated>2026-11-04T16:22:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Abschnitt&lt;br /&gt;
| nr       = 1&lt;br /&gt;
| name     = Voralpenland&lt;br /&gt;
| von      = München&lt;br /&gt;
| bis      = Vorderriß&lt;br /&gt;
| etappen  = 4&lt;br /&gt;
| km       =&lt;br /&gt;
| auf      =&lt;br /&gt;
| ab       =&lt;br /&gt;
| gebirge  =Bayrische Voralpen&lt;br /&gt;
| land     = Bayern&lt;br /&gt;
| saison   =&lt;br /&gt;
| pdf      =&lt;br /&gt;
| stand    =&lt;br /&gt;
| vorher   =&lt;br /&gt;
| weiter   = Karwendel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 3–5 Sätze: Was macht diesen Abschnitt aus? Landschaft, Charakter, Höhepunkte – und wie er sich vom vorherigen und nächsten Abschnitt unterscheidet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Attraktivität der Großstadt München rührt nicht zuletzt von ihrer Lage im Voralpenland, das zu den beliebtesten Urlaubsregionen in Deutschland zählt. Diese liebliche Landschaft wird geprägt von Flusstälern und Auen, Seen und breiten Moränenhügeln. Durch die Städte Wolfratshausen und Bad Tölz gelangen wir an der Isar entlang zur Benediktenwand. Dieser erste Alpengipfel auf unserem Weg stimmt uns darauf ein, dass wir tags darauf mit dem Karwendel den ersten Hochgebirgszug durchqueren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etappen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Nummer, Link und eine kurze Zeile zum Charakter. Zahlen (km, Höhenmeter) stehen ausschließlich auf den Etappenseiten, damit es keine widersprüchlichen Angaben gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Nr. !! Etappe !! Charakter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 01 || [[Etappe 01]]||Lange Wanderung auf Fußwegen und Forststraßen, sehr sonnig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 02 || [[Etappe 02]]||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 03 || [[Etappe 03]]||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|04&lt;br /&gt;
|[[Etappe 04]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wie schwer ist dieser Abschnitt im Vergleich zu den anderen? Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, lange Etappen, Kondition. Was man vorher können sollte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saison und Wetter ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wann ist der Abschnitt begehbar? Öffnungszeiten der Hütten, Altschnee auf Pässen im Frühsommer, typische Gewitterlage, frühe Schließung im Herbst. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ein- und Ausstieg ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Viele gehen den Weg in Teilstücken. Wie kommt man mit Bahn/Bus zum Anfang dieses Abschnitts und vom Ende wieder nach Hause? Gute Zwischenausstiege nennen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versorgung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Einkaufsmöglichkeiten, Geldautomaten, Apotheken, Post – wo man auffüllen kann, bevor es länger keine Möglichkeit gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten und Führer ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wanderkarten für diesen Abschnitt (Verlag, Nummer, Maßstab) und relevante Führer. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Offline ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hinweis auf das PDF dieses Abschnitts (siehe Kasten oben) und auf GPX-Tracks der Etappen. --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://weitwandern.de/index.php?title=Etappe_01&amp;diff=88</id>
		<title>Etappe 01</title>
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		<updated>2026-11-04T16:00:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Etappe&lt;br /&gt;
| nr            = 01&lt;br /&gt;
| abschnitt     = Voralpenland&lt;br /&gt;
| start         = München (Marienplatz)&lt;br /&gt;
| ziel          = Wolfratshausen&lt;br /&gt;
| km            = 32&lt;br /&gt;
| auf           = 195&lt;br /&gt;
| ab            = 130&lt;br /&gt;
| zeit          = 8h&lt;br /&gt;
| hoechster     = Wolfratshausen&lt;br /&gt;
| schwierigkeit = mittel&lt;br /&gt;
| gpx           =&lt;br /&gt;
| stand         = 4.11.2026 &lt;br /&gt;
| vorher        =&lt;br /&gt;
| weiter        = Etappe 02&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2–3 Sätze: Charakter der Etappe, Höhepunkte, worauf man sich einstellen muss. Wer nur diesen Absatz liest, soll wissen, was ihn erwartet. --&lt;br /&gt;
Vom Marienplatz, dem geschäftigen Zentrum Münchens, führt uns die erste Etappe vorbei am Deutschen Museum in die Isarauen. Auf bekannten und beliebten Wanderwegen geht es nun Richtung Süden. Durch die weitläufige Pupplinger Au am Zusammenfluss von Loisach und Isar erreichen wir unser Tagesziel Wolfratshausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Weg in Gehrichtung, in kurzen Absätzen. Abzweigungen und Markierungen nennen, an denen man sich leicht verläuft. Zwischenziele mit ungefährer Gehzeit, z. B. „nach ca. 1½ h erreicht man …“ --&amp;gt;[[Datei:Karte Etappe 01 V0.png|mini]]&lt;br /&gt;
Beim Aufbruch am Marienplatz wenden wir uns ostwärts. Wir gehen entlang des »Tals«, passieren nach wenigen Minuten das Isartor und erreichen bei der Ludwigsbrücke die Stelle, wo Heinrich der Löwe 1158 seinen historischen Brückenschlag vollzog und damit die Stadt München gründete. Wir überqueren die erste Brücke und wenden uns dann nach rechts auf der Museumsinsel zwischen der Isar und dem Deutschen Museum südwärts. Die Museumsinsel ist eine Sandbank, die viele Jahrhunderte den Isarflößern als Lände diente. 1903 wurde sie von der Stadt München als Bauplatz für das von Oskar von Miller konzipierte naturwissenschaftlich-technische Museum gestiftet, das heute das größte seiner Art in der Welt ist. Beim Durchqueren des morgendlich kühlen Museumsinnenhofs kann man im Vorbeigehen einige Exponate betrachten. Die Uhr im Uhrenturm, durch dessen Tor wir den Hof wieder verlassen, zeigt die Tageszeit, den Wochentag, den Monat, die Mondphase und die Stellung der Sonne im Tierkreis an. Über die schmale Zenneck-Brücke gelangen wir zur Ostseite der Isar und schwenken nach rechts auf die Uferstraße ein. Nun folgen wir dem sogenannten Planetenweg des Deutschen Museums, dessen Startpunkt sich ebenfalls im Museumsinnenhof befindet. Auf Informationstafeln entlang dieses Weges ist Wissenswertes über unsere Nachbarplaneten aufgezeichnet. Die Abstände der Tafeln entsprechen den relativen Abständen der Planeten im Sonnensystem. Nach der Unterquerung der Braunauer Eisenbahnbrücke und des Mittleren Rings schlendern wir vorbei am Flauchersteg zum Tierpark Hellabrunn (1, 1:30#h) . An dessen südwestlichem Ende befindet sich die Marienklause, bei der wir den Fluss sowie den Isarwerkkanal überqueren, um uns anschließend halblinks Richtung Hinterbrühler See zu halten. Dort nehmen wir die Brücke auf die westliche Seite der Floßlände, wo wir auf eine Teerstraße gelangen. Dieser folgen wir nur kurz nach links, erreichen bald wieder einen schönen Uferweg am Werkkanal und verlassen dann, südwärts am Wasser entlang wandernd, fast unmerklich die Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor uns wird nun die Großhesseloher Brücke (2:30h) sichtbar, bei deren Fundamenten angekommen wir dem Isartal vorübergehend den Rücken kehren. Wer will, kann auch einfach weiter dem Werkkanal folgen, aber abwechslungsreicher und vor allem schattiger ist&#039;s oben auf dem Hochufer. Dieses erklimmen wir also jetzt auf dem recht steilen Teersträßchen, unterqueren, bevor wir ganz oben angekommen sind, nach links auf einem Fußweg die Eisenbahnschienen und erreichen vorbei an einem prachtvollen Bauerngarten einen guten Wanderweg, der immer parallel zum Hochufer durch einen schönen und angenehm kühlen Laubwald führt. Nun ist der Biergarten der sehr bekannten Großhesseloher Waldwirtschaft   nicht mehr weit, den man allerdings um diese frühe Tageszeit eher unbelebt vorfinden wird. Wir passieren die Gaststätte, erreichen auf Waldwegen erst die Burg Schwaneck (derzeit als Jugendherberge genutzt, dort Aussichtspunkt mit herrlichem Talblick, Bank) und kurz darauf  über die Heilmannstraße den alten Ortskern der schönen Gemeinde Pullach (3:00h). Den einladenden zentralen Kirchplatz hier nicht für eine kurze Rast zu nutzen, wäre fast eine Sünde, auch Einkehr- und Einkaufsmöglichkeiten gibt es genug. Von hier folgen wir noch für gut 500 Meter der Straße (Habenschadenstraße), bis diese sich schließlich nach rechts vom Hochufer entfernt, während wir uns geradeaus weiter auf schön angelegten Fuß- und Radwegen stets nah am Flusslauf halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz bevor wir den nächsten Ort Höllriegelskreuth erreichen, weist uns ein Schild das Steilufer wieder hinab und somit zurück ins Tal. Vorbei am Brückenwirt (3:30h), der aufgrund der hier anlegenden Isarflöße stets gut besucht ist, folgen wir dem Isarwerkkanal nun bis zum Kraftwerk Höllriegelskreuth. Dieses zwingt uns allerdings weg vom Wasser und wir umgehen das langgezogene Werksgelände etwas oberhalb im Wald, um danach bei einer Schleusenanlage wieder auf unsere Isar zu stoßen. Wir folgen einer Flussbiegung und erreichen schließlich den Georgenstein, der unterhalb der Gemeinde Baierbrunn aus dem Fluss ragt. Dieser Nagelfluhfelsen stürzte einst vom östlichen Steilufer in das Flussbett und markiert die Halbzeit unserer Tagesetappe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knapp 2,5 Kilometer hinter dem Georgenstein heißt es, genau auf den Routenverlauf zu achten, um sich unnötige Umwege und Höhenmeter zu ersparen: Wir stoßen auf eine Weggabelung mit einer Ruhebank, an der wir uns links halten (gelbe Markierungen). Etwa 750 Meter weiter hält man sich erneut links. Unterhalb der sogenannten „Bürg“, einer gut  erhaltenen keltischen Befestigungsanlage, wandern wir nun auf  recht einsamen Waldwegen die letzten 2,5 Kilometer bis zum Kloster Schäftlarn (5:30h). Der wohlverdienten Mittagsrast im angenehmen Biergarten der Klostergaststätte steht nun nichts mehr im Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kloster Schäftlarn treffen wir auf die am Wochenende oft stark befahrene Autostraße, der wir abwärts bis zum Wirtshaus Bruckenfischer (5:45h) folgen. Wir queren dabei die Isar, erklimmen  hinter dem Wirtshaus den westseitigen, hohen Damm des Isarwerkkanals und folgen diesem nun bis zu seinem Ende an einem durch Wasservögel belebten, badetauglichen Stausee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das überdachte Ickinger Wehr (7:00h) ermöglicht uns von dort aus den Übergang zur Westseite des Flusses und damit den Weiterweg zur Mündung der Loisach in die Isar. Der Eingang zur Wehrbrücke ist eine unauffällige Stahltür, auf der man beim Näherkommen das München-Venedig-Wegzeichen erkennt. Am jenseitigen Ufer angekommen, setzen wir unseren Weg auf schmalem Pfad fort, um endlich steil das Hochufer hinaufzusteigen. Komfortabel am Bahngleis entlang und nunmehr erneut abwärts gehend erreichen wir schließlich wieder Wasser – jetzt ist es allerdings die Loisach. Wir passieren die Stelle, an der die Isarflöße zusammengebaut werden und unterqueren die Eisenbahnbrücke. Immer schnurstracks gerade aus gelangen wir nun auf die Hauptstraße und halten somit direkt auf die Wolfratshausener Altstadt zu (8:00h).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselstellen und Gefahren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ausgesetzte Stellen, versicherte Passagen, Altschneefelder, Steinschlag, Gewittergefahr. Leer lassen oder „keine besonderen“ schreiben, wenn es nichts gibt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Etappe ist lang und vor allem bei Hitze fordernd. Ein früher Aufbruch in München ist ratsam.  Das letzte Drittel der Tour verläuft entlang der Isar fast ohne Schatten. Dementsprechend ist guter Sonnenschutz wichtig. Bei der Abzweigung vor Schäftlarn (Ruhebank) und am Ickinger Wehr verläuft man sich leicht. Genau auf die Markierung achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nur Unterkünfte am Etappenziel (und sinnvolle Zwischenstationen). Telefonnummer international mit +49 / +43 / +39. Bei jeder Zeile das Jahr der Angabe eintragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! Höhe !! Telefon !! Geöffnet !! Stand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || m || || ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser und Einkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wo kann man Wasser auffüllen, wo einkehren, wo einkaufen? Besonders wichtig auf langen Etappen ohne Hütte. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einkehr entlang des Weges in Pullach (mehrere Lokale entlang des Weges, Einkaufsmöglichkeit, Eisdiele), Kloster Schäftlarn (Klostergaststätte), und beim Wirtshaus Brückenfischer hinter Schäftlarn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Notabstiege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Schlechtwettervariante, Umgehung schwieriger Stellen, wo man die Etappe abbrechen und ins Tal absteigen kann. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
An der Großhesseloher Brücke folgen viele Wanderer dem Uferweg. Auch in einigen Wanderführern ist der Weg so beschrieben. Lohnender ist es, hier einen kurzen Aufstieg zum Isarhochufer in Kauf zu nehmen und dann schattig durch Pullach zu wandern, bis man an der Grünwalder Brücke ankommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bus/Bahn am Start und am Ziel – für alle, die hier ein- oder aussteigen wollen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Entlang des Weges führt vom Hauptbahnhof in München bis Wolfratshausen die S-Bahn (Linie S7). Haltepunkte sind unter anderem Großhesseloher Brücke, Pullach und Schäftlarn. Vom Münchner Hauptbahnhof aus erreicht man den Marienplatz mit einer der S-Bahn Linien Richtung Ostbahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Hinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Neueste Meldung immer oben. Jede Meldung mit Monat/Jahr beginnen. Erledigte Meldungen löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monat Jahr:&#039;&#039; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wenige, aussagekräftige Fotos. Bitte vorher verkleinern (max. ca. 1600 Pixel Breite). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Passende Wanderkarten (Verlag, Nummer, Maßstab). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Topografische Karte UK 50-41 Ammersee – Starnberger See und Umgebung, 1:50.000.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
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	<entry>
		<id>https://weitwandern.de/index.php?title=Datei:Karte_Etappe_01_V0.png&amp;diff=87</id>
		<title>Datei:Karte Etappe 01 V0.png</title>
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		<updated>2026-11-04T15:56:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Erste Etappe des Wanderwegs München-Venedig Originalfassung&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefan</name></author>
	</entry>
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